Medien

Beate Fieseler

Beate Fieseler ist promovierte und habilitierte Osteuropahistorikerin und Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte und Kulturen Osteuropas an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie ist Autorin der Monographie Frauen auf dem Weg in die russische Sozialdemokratie, 1890-1917: Eine kollektive Biographie (1995) und Mitherausgeberin des Sammelbandes Kriegsbilder: Mediale Repräsentationen des ‚Großen Vaterländischen Krieges‘ (2010). Gegenwärtig stellt sie, wiederum als Mitherausgeberin, einen Sammelband in russischer Sprache zur sowjetischen Heimatfront im Zweiten Weltkrieg zusammen und arbeitet als Co-Autorin an einer Monographie zum Kriegsalltag in der russischen Stadt Jaroslavl’. 

Gnosen
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Administrative Ressource

Am 24. März 2006 fuhr der Polit-Stratege Wladislaw Surkow in eine unscheinbare Nebenstraße im Moskauer Stadtteil Kitaj-Gorod. Hier, unweit der -Zentrale an der , befand sich das Hauptquartier der Russischen Partei des Lebens. Surkows Mission war es, diese winzige Öko-Partei des Putin-Vertrauten mit einigen anderen kleineren Gruppen zu einer Mitte-Links-Partei mit Wachstumspotential Weiterlesen

Diese Gnose wurde gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Neueste Gnosen

Russischer Bürgerkrieg

Dieser Krieg veränderte den eurasischen Großraum zwischen Berlin und Wladiwostok, Budapest und Peking, Murmansk und Teheran tiefgreifender als der Erste Weltkrieg. Nikolaus Katzer über den russischen Bürgerkrieg, der seinen Platz in der Erinnerungslandschaft Russlands und Europas bis heute noch nicht gefunden hat. 

Demokratija

Knapp die Hälfte der Bevölkerung erklärt in Meinungsumfragen, dass Russland eine eigene, spezielle Art von Demokratie brauche. Heiko Pleines über das Demokratieverständnis und die Zufriedenheit mit dem politischen System in Russland.

Sanktionen

Als Reaktion auf die Angliederung der Krim und Russlands militärisches Eingreifen in der Ostukraine verhängten die EU und die USA im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland. 2018 beschlossen die USA neue Sanktionen, unter anderem wegen Hackerangriffen und Syrien. Seitdem wird diskutiert: Sind Sanktionen sinnvolle Mittel, um Moskau Grenzen aufzuzeigen? Oder schüren sie nur die Eskalation? Janis Kluge über die Strafmaßnahmen und ihre Wirkung.

Russland und der ESC

Die Ereignisse rund um den ESC 2017 in Kiew lassen die Frage wieder aufkommen: Wie politisch ist der ESC? Yvonne Pörzgen über die Geschichte des Wettbewerbs in Russland, postsowjetisches Nation Branding und das angespannte Verhältnis Russlands zur Ukraine, das sich auch auf den ESC auswirkt.

Frauen im Großen Vaterländischen Krieg

Emanzipationsbegehren, Heldentum und die Lust, mit den Männern gleichzuziehen, standen am Anfang. Übrig blieben unendliche Müdigkeit und vielleicht noch Erleichterung darüber, wenigstens am Leben geblieben zu sein. Beate Fieseler über Frauen im Großen Vaterländischen Krieg.

Marx und Russland

„Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist“, schrieb Lenin 1913. Dem ewig unvollendeten und suchenden Marx wäre das mit Sicherheit ein Gräuel gewesen. Aber wer fragt schon Gipsbüsten nach ihrer Meinung? Gerd Koenen über einen der einflussreichsten deutschen Philosophen und seine Beziehung zu Russland.

Ilya Varlamov

Ausgestattet mit einer Kamera wandert Ilya Varlamov durch Städte und kommentiert das Gesehene. Magdalena Kaltseis über einen russischen Urbanblogger mit Millionenpublikum.

Alla Pugatschowa

„Wer war Breshnew? Ein unwichtiger Politiker der Epoche von Alla Pugatschowa.“ So lautet ein immer noch in Russland kursierender Witz. Ingo Grabowsky über „the goddess of Russian pop“, die mit ABBA und Udo Lindenberg gesungen hat und an diesem Wochenende Geburtstag feiert.

Maxim Gorki

Maxim Gorkis Paradox bestand darin, dass er seine moralische Autorität in den Dienst des Stalinismus stellte. Ulrich Schmid über den meistgedruckten sowjetischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Krim

Es war kein Zufall, dass die russische Präsidentschaftswahl 2018 am 18. März stattfand. Die Wahlbeteiligung und die rund 90-prozentige Zustimmung für Putin auf der Krim stellt der Kreml als eine Art zweites Referendum über die Zugehörigkeit der Halbinsel zu Russland dar. Gwendolyn Sasse über die mythenumwobene Region, das Narrativ der „russischen Krim“ und die Selbstwahrnehmung der Krimbewohner nach der Angliederung an Russland. 

 

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