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Literaturjournal NLO

Literaturjournal NLO

Die Nowoje literaturnoje obosrenije (dt. Neue Literaturrundschau) ist die erste nach der Auflösung der Sowjetunion entstandene unabhängige philologische Zeitschrift. 1992 gegründet, beschäftigt sich die NLO1 mit der zeitgenössischen russischen Literatur und Kultur und reflektiert überkommene sowjetische Kategorien und Klischees. In der Redaktion sind bekannte russische und ausländische Wissenschaftler vertreten, zum Beispiel Konstantin Asadowski, Alexander Lawrow, Roman Timentschik, Michail Jampolski und andere. Gründerin und Herausgeberin der NLO ist die Literaturwissenschaftlerin und Politikerin Irina Prochorowa. Die Zeitschrift erscheint sechs mal im Jahr und und genießt eine hohe Wertschätzung in der Wissenschaft.

Die NLO wird im gleichnamigen Verlag veröffentlicht, der in den 90ern und 2000ern zum Marktführer auf dem Gebiet der geisteswissenschaftlichen Literatur geworden ist. Das Portfolio des Verlags ist interdisziplinär angelegt. Verlegt werden z. B. auch das kultur- und politikwissenschaftliche Journal Neprikosnowenny sapas (dt. unantastbare Reserve) und die Zeitschrift Teorija mody (dt. Theorie der Mode). Außerdem werden in Kooperation mit anderen Institutionen verschiedene Schriftenreihen herausgegeben, z. B. Archivalia Rossica, Studia europaea, Alltagskultur, Helden unserer Kindheit, Wissenschaftliche Bibliothek und andere.

 

Eckdaten

Gegründet: 1992
Gründerin und Chefredakteurin: Irina Prochorowa
URL: http://www.nlobooks.ru/nlo


1.Die Abkürzung NLO steht im Russischen auch für UFO (unbekanntes Flugobjekt).
Gnosen

im Gnosmos

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Gnose Ukraine

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Gnose Belarus

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Im Zuge von Protest und Repressionen in Belarus haben allein im ersten Jahr seit August 2020 bis zu 150.000 Belarussinnen und Belarussen ihre Heimat verlassen. Mit dem Krieg in der Ukraine sind viele, die sich ein neues Leben in Kiew aufgebaut hatten, erneut auf der Flucht. Durch diese Krisen erlebt die belarussische Diaspora einen massiven Auftrieb. Reichen ihre Ursprünge als politische Kraft etwa einhundert Jahre zurück, ist sie heute weltweit vernetzt und für ein demokratisches Belarus aktiv.

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