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    Semjon Treskunow

    Semjon Treskunow (geb. 1999) ist ein russischer Schauspieler. Er gehörte zu einigen russischen Prominenten, die nach der Verhaftung von Alexej Nawalny im Januar 2021 Unterstützervideos für den Oppositionspolitiker veröffentlicht haben. Treskunows Video wurde über 400.000 Mal angeklickt.

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    Alexandra Bortitsch

    Alexandra (Sascha) Bortitsch (geb. 1993) ist eine russische Schauspielerin. Nach der Verhaftung von Alexej Nawalny im Januar 2021 hat sie auf YouTube ein Unterstützervideo für den Oppositionspolitiker veröffentlicht, das über eine Million Aufrufe hatte. 

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    Lija Achedshakowa

    Lija Achedshakowa (geb. 1938) ist eine russische Schauspielerin und zweimalige Gewinnerin des nationalen Nika-Preises in der Kategorie Nebendarstellerin. Die Nika ist der bedeutendste und älteste russische Filmpreis. Achedshakowa ist auch bekannt für ihre aktive liberale Position: Sie äußerte wiederholt ihre Unzufriedenheit mit den Herrschaftsverhältnissen in Russland.

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    Opritschniki

    Als Opritschnina wird die staatliche Politik in den Jahren 1564 bis 1572 bezeichnet, die der Zar Iwan IV. (Iwan dem Schrecklichen) initiiert hatte. Die Politik galt in besonderen Gebieten, aus denen der Zar den Adel verbannte und dessen Eigentum größtenteils auf Opritschniki – Mitglieder seiner Leibgarde – übertrug. Die in Russland häufig verwendete Analogie zum gegenwärtigen Sicherheitsapparat des Landes stammt vor allem aus dem sehr bekannten Roman Der Tag des Opritschniks von Wladimir Sorokin (geb. 1955). 

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    Iwan Shdanow

    Iwan Shdanow (geb. 1988) ist ein russischer Jurist und seit 2018 Direktor des Fonds für Korruptionsbekämpfung – eine 2011 von Oppositionspolitiker Alexej Nawalny gegründete gemeinnützige Stiftung, die Korruptionshinweisen nachspürt. Russische Gerichte haben gegen Shdanow seit 2019 vier Strafverfahren eingeleitet. Anfang 2021 hat er Russland verlassen, im März 2021 gab er bekannt, dass sein Vater Juri wegen Missbrauch von Amtsbefugnissen verhaftet wurde. Shdanow sieht seine politische Tätigkeit für Nawalny als Grund für das Verfahren gegen seinen Vater. 

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    Tschechiens Ausweisung russischer Diplomaten (April 2021)

    Im April 2021 hat Tschechien 18 russische Diplomaten ausgewiesen. Die tschechische Regierung machte dabei russische Geheimdienste für die Explosion in einem Munitionslager 2014 verantwortlich. Russland hat die Vorwürfe bestritten und wiederum 20 tschechische Diplomaten ausgewiesen. Derzeit erwägt Prag, die Zahl russischer Diplomaten insgesamt zu beschränken und ruft die EU-Partner dazu auf, als „Zeichen der Solidarität“ ebenfalls russische Diplomaten ausweisen.

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    Belarussisches Kernkraftwerk AES

    Das Belarussische Kernkraftwerk AES (belarussisch: Belaruskaja atamnaja elektrastanzyja) ist das einzige Atomkraftwerk der Republik Belarus. Es befindet sich nahe der Ortschaft Astrawez im Nordwesten des Landes, rund 45 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Es verfügt über zwei Reaktorblöcke, von denen der erste im November 2020 in Betrieb ging, der zweite wurde im Mai 2023 an das Energiesystem von Belarus angeschlossen.

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    Oblast Gomel

    Die Oblast Gomel (belarus. Homelskaja Woblasz) ist eines von sechs Verwaltungsgebieten der Republik Belarus. Sie befindet sich im Südosten des Landes und umfasst 19,5 Prozent der Landesfläche und mit etwa 1,4 Millionen Menschen etwa 16 Prozent der Bevölkerung. Die Hauptstadt der Oblast ist Gomel (belarus. Homel).

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    Prypjat (Stadt)

    Prypjat ist eine verlassene Stadt im Norden der Ukraine an der Grenze zur Republik Belarus. Sie wurde ab 1970 für die Arbeiter des Atomkraftwerks Tschernobyl errichtet, das im gleichen Zeitraum etwa vier Kilometer von der Stadt entfernt entstand. Nach dem Reaktorunglück im AKW Tschernobyl am 26. April 1986 wurde Prypjat evakuiert. Aufgrund der hohen Strahlenbelastung wurde die Stadt schließlich ganz aufgegeben.

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    Provokation der Geheimdienste gegen oppositionelle belarussische Politologen (April 2021)

    Mitte April 2021 wurden zwei belarussische Staatsbürger in Moskau festgenommen. Ein Politologe und ein Rechtsanwalt sollen mit Hilfe ausländischer Nachrichtendienste einen Staatsstreich und die Ermordung des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko geplant haben. Zahlreiche Vertreter der belarussischen Opposition und unabhängige Beobachter halten diese „Verschwörung“ für eine Provokation des belarussischen Geheimdienstes KGB.

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