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    Zentrale Belarussische Militär-Rada

    Die Zentrale Belarussische Militär-Rada (dt. Rat) war das zentrale Organ der belarussischen Soldatenräte im Jahr 1917. Sie trat für einen autonomen Staat Belarus innerhalb einer demokratischen Russischen Föderation sowie für eine eigene belarussische Armee ein.

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    Große Belarussische Rada

    Die Große Belarussische Rada (dt. Rat) war das zentrale Koordinierungsorgan der belarussischen Nationalbewegung nach dem Sturz des Zaren. Sie wurde im Juli 1917 in Minsk gegründet und vertrat Angehörige aller Klassen, Regionen und Professionen. Sie trat für einen demokratischen belarussischen Staat ein. Die Große Belarussische Rada übernahm die Organisation und Leitung des Ersten Allbelarussischen Kongresses im Dezember 1917.

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    Wadim Sinjawski

    Wadim Sinjawski (geb. 1970 in Molodetschno, belarussisch: Wadsim Sinjauski) ist ein bedeutender Amtsträger der belarussischen Sicherheitsstrukturen. Er trägt den Rang eines Generalmajors der Milizija. Von 2014 bis 2021 war er Leiter der Abteilung für Angelegenheiten des Oblast Grodno beim Innenministerium. Seit dem 11. März 2021 steht er dem Ministerium für Katastrophenschutz der Republik Belarus vor.

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    Ministerium für Katastrophenschutz der Republik Belarus

    Das Ministerium für Katastrophenschutz der Republik Belarus (russ. Ministerstwo po tschreswytschainym situazijam Respubliki Belarus) wurde 1994 per Präsidialerlass (ukas) gegründet. Das Ministerium ist beispielsweise für den Brand-, Industrie-, Nuklear- und Strahlenschutz zuständig, für die Beseitigung der Folgen der Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl sowie für das Krisenmanagement bei Notfällen und den Zivilschutz.

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    Dimitri Gora

    Dimitri Gora (geb. 1970 in Tbilissi, belarussisch: Dsimitry Hara) ist ein Angehöriger des belarussischen Militärs. Er trägt den Rang eines Oberst. Seit dem 11. März 2021 leitet er das Ermittlungskomitee der Republik Belarus. Zuvor bekleidete er verschiedene Posten beim KGB, bei der Generalstaatsanwaltschaft oder in der Präsidialverwaltung.

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    Iwan Noskewitsch

    Iwan Noskewitsch (geb. 1970 in Tereblitsch, belarussisch: Iwan Naskewitsch) ist ein belarussischer Funktionär und Jurist. Von 2015 bis 2021 bekleidete er den Posten des Vorsitzenden des Ermittlungskomitees der Republik Belarus. Noskewitsch wird auf der Sanktionsliste der EU mit einflussreichen Amtsträgern der belarussischen Machthaber geführt.  

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    Komitee für Staatssicherheit der Republik Belarus

    Das Komitee für Staatssicherheit der Republik Belarus (russ. Komitet gossudarstwennoi besopasnosti Respubliki Belarus) ist der staatliche Geheimdienst und die Geheimpolizei. Er wurde als Nachfolgeorganisation des sowjetischen KGB in Belarus, dessen Geschichte in das Jahr 1917 zurückgeht, am 23. Oktober 1991 gegründet. Der KGB ist dem Präsidenten direkt unterstellt und gilt damit als wichtiges Machterhaltungs- und politisches Kontrollinstrument.

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    Dimitri Baskow

    Dimitri Baskow (geb. 1978, belarussisch: Dsmіtry Baskau) ist ein belarussischer Geschäftsmann und Eishockey-Spieler. Zwischen 1998 und 2000 spielte er auf der Position des Torwarts für einige bekannte Vereine in Belarus. Seit dem 9. September 2020 ist er Chef des nationalen Eishockeyverbandes von Belarus. Ihm wird zur Last gelegt, am 11. November 2020 zugegen gewesen zu sein, als Roman Bondarenko von einer Gruppe maskierter Personen am sogenannten Platz des Wandels verprügelt wurde. Bondarenko erlag am Folgetag seinen Verletzungen.

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    Konflikt Polen-Belarus März 2021

    Anfang März 2021 entwickelte sich zwischen Belarus und Polen ein diplomatischer Konflikt. Die belarussische Führung ließ den Leiter und Konsul des polnischen Generalkonsulats in Grodno ausweisen. Der Konflikt entzündete sich an einem traditionellen Jahrmarkt, den die Organisation Union der Polen in Belarus Anfang März veranstaltet. In diesem Jahr untersagten die belarussischen Behörden die Durchführung der Veranstaltung. Vorausgegangen war die Ausweisung der polnischen Konsulin in Brest. Die belarussischen Behörden hatten sie beschuldigt, an einer nicht genehmigten Kundgebung teilgenommen zu haben. Daraufhin verwiesen die polnischen Behörden den belarussischen Botschafter des Landes.

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    Äußerung Lukaschenkos zum Einsatz der Armee im Inneren (März 2021)

    Am 11. März 2021 sagte Alexander Lukaschenko in einem Statement: „Ich sage es Ihnen in der Öffentlichkeit: Wir, das Militär, müssen unser Land von hier aus verteidigen, indem wir im Inneren starten.“ Beobachter sehen darin die Absicht der belarussischen Machthaber, künftig auch die Armee bei Protesten und Demonstrationen einzusetzen. Allerdings ist der Einsatz des Militärs in Friedenszeiten per Gesetz eigentlich nicht gestattet.

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