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    Panzer vor Smolensk

    Smolensk ist eine Stadt mit rund 325.000 Einwohnern im Westen Russlands, unweit der Grenze zu Belarus. Sie bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Moskau und den baltischen Ländern sowie zwischen Moskau und Westeuropa. Russische Propaganda benutzt die Formel „polnische [beziehungsweise US-amerikanische] Panzer vor Smolensk“ manchmal als Bedrohungsszenario für Russland. Dabei wird auch darauf verwiesen, dass es notwendig sei, Belarus als russische Pufferzone zu halten.

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    tschetschenische Diaspora in Deutschland

    Die erste Zuwanderung von Menschen aus Tschetschenien nach Deutschland fand in geringem Umfang bereits während des Ersten Tschetschenienkrieges von 1994 bis 1996 statt. Erst im zweiten Krieg begann ab 2001/2002 eine größere Fluchtbewegung nach Westeuropa. Heute leben die größten Gruppen in Frankreich, Belgien, Österreich, Deutschland, Norwegen und Polen.

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    Telegram-Kanäle (Belarus)

    Der wegen seiner Verschlüsselungstechnologie beliebte Messenger Telegram spielt eine wichtige Rolle bei den Protesten in Belarus. Unabhängige Medien und Journalisten betreiben dort ihre eigenen Kanäle, da ihre Internetseiten durch das Regime blockiert werden. Zudem gibt es Kanäle zum Informationsaustausch, u. a. auch solche, die private Daten wie Adressen, Telefonnummern etc. von Milizionären, OMON- oder KGB-Mitarbeitern sammeln und verbreiten, die an Festnahmen und Misshandlungen beteiligt waren.

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    CTV

    CTV (Stolitschnoje telewidenije, belarussisch: Stalіtschnaje telebatschanne, dt. das Haupstadtfernsehen) ist ein belarussischer TV-Kanal, dessen Geschichte bis in das Jahr 2000 zurückreicht. Er wird aus dem staatlichen Haushalt finanziert. Das Programm widmete sich in jungen Jahren noch vor allem Lokalnachrichten aus der Hauptstadt und aus dem Minsker Gebiet. Mittlerweile liegt das Augenmerk der Berichterstattung aber auf nationalen Themen. Nach eigenen Angaben beschäftigt der Sender aktuell rund 300 Medienschaffende und Redakteure.

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    Kupalinka

    Kupalinka ist ein berühmtes belarussisches Volkslied. Vor allem mit dem Musiktheaterstück Na Kupalje aus dem Jahr 1921 erlangte es große Popularität. Der Dichter Michas Tscharot sorgte für die poetische Adaption des Urtextes und Wladimir Terawski komponierte die Musik. In den Protesten, die im Zuge der Präsidentschaftswahl von 2020 in Belarus entstanden, wurde das Lied zum musikalischen Symbol der Solidarität. Die ersten Zeilen lauten: „Kupalinka-Kupalinka, dunkle Nacht / Dunkle Nacht, wo ist deine Tochter?“

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    Jelena Lewtschenko

    Jelena Lewtschenko (geb. 1983, belarussisch: Alena Leutschanka) ist eine belarussische Basketballspielerin. Sie gilt als eine der besten Spielerinnen in der Geschichte ihrer Heimat. Seit 2001 spielt sie in der Nationalmannschaft von Belarus, mit der sie 2007 den dritten Platz bei den Europameisterschaften holte. Zweimal nahm sie an Olympischen Spielen teil. In Litauen und Russland errang sie nationale Meistertitel. 2010 stand sie in Amerika im Finale der Frauen-NBA. Jelena Lewtschenko wurde am 30. September 2020 am Minsker Flughafen festgenommen und wegen der Teilnahme an Protesten zu 15 Tagen Haft verurteilt.

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    Igor Schelkowski

    Igor Schelkowski (geb. 1937) ist ein russischer Bildhauer und Künstler. In der Sowjetunion arbeitete er unter anderem als Restaurator. 1976 emigrierte er nach Paris. Dort gab er von 1979 bis 1986 das einflussreiche Kunstjournal A–Я (dt. A–Z) heraus, das in Moskau von Alexander Sidorow zusammengestellt wurde. Das Journal trug wesentlich zur Popularisierung nicht-offizieller sowjetischer Kunst im Westen bei.

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    Tatjana Grindenko

    Tatjana Grindenko (geb. 1946) ist eine russische Geigerin. Sie wurde am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium ausgebildet und arbeitete mit Dirigenten wie Kurt Masur und Kirill Kondraschin. Sie war Solistin des Grindenko Ensembles und erhielt 2002 den Ehrentitel Volkskünstler Russlands.

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    Sergej Letow

    Sergej Letow (geb. 1956) ist ein russischer Jazz-Saxophonist, Komponist und Musikproduzent. Nach einer Dissertation im Bereich der Materialforschung für die Luft- und Raumfahrt widmete er sich ab Mitte der 1980er Jahre ganz der Musik. Er arbeitete mit zahlreichen Bands und Projekten des sowjetischen musikalischen Untergrunds wie DK, Aquarium oder Grashdanskaja Oborona, der Band seines Bruders Jegor. Letow komponiert heute Musik für Filme und Theaterstücke.

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    Moskauer Stroganow-Kunstinstitut

    Die Moskauer Staatliche Akademie für Kunst und Industrie ist ein Ausbildungsinstitut für angewandte Kunst und Design. Gegründet wurde es 1825 von Graf Stroganow, dessen Namen es bis heute trägt. In der Sowjetunion wurden hier unter anderem Bildhauer, Skulpteure und Monumentalmaler ausgebildet.

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