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    Befehl 270

    Am 16. August 1941 erließ Stalin in seiner Funktion als Volkskommissar für die Verteidigung der UdSSR den Befehl 270. Dieser sollte Moral und Kampfgeist der Roten Armee stärken, indem an echten und vermeintlichen Deserteuren und Kollaborateuren Exempel statuiert wurden. Soldaten, die sich ergaben oder in Gefangenschaft gerieten, wurden allesamt zu Verrätern erklärt. Handelte es sich um Kommandeure oder Politkader, wurden ihre Familien verhaftet. Den Familien normaler Soldaten wurden staatliche Unterstützungen aberkannt. Kommandanten, die sich weigerten bis zur letzten Möglichkeit zu kämpfen, sollten degradiert oder an Ort und Stelle erschossen werden. Der Wortlaut des Befehl 270 gelangte erst 1988 an die Öffentlichkeit.

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    Maria und Olga Romanowa

    Maria und Olga Romanowa waren die Töchter des Zaren Nikolaus II. In der Nacht vom 16. auf den 17. August 1919 wurden sie, Nikolaus II. mit seiner Frau und ihre drei Geschwister von den Bolschewiki ermordet. 

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    Iwan Pawlow

    Iwan Pawlow (1849–1936) war ein russischer Physiologe und Verhaltensforscher. 1904 erhielt er als erster Russe den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Aus einer Priesterfamilie stammend, nahm er zunächst ein Theologiestudium auf, bevor er sich den Naturwissenschaften zuwandte. Bis heute ist er für seine anhand von Hunden gewonnenen Erkenntnisse zur Konditionierung von Verhalten berühmt (Pawlow’scher Reflex), die die Grundlagen für die theoretischen Annahmen des Behaviorismus bilden.

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    Wsewobutsch

    Das russische Kurzwort Wsewobutsch steht für wseobschtscheje wojennoje obutschenije (dt. allgemeine militärische Ausbildung). Es bezeichnet das System der Militärausbildung, das alle Arbeiter und Bauern zwischen 18 und 40 Jahren in ihren Betrieben durchlaufen mussten. Wsewobutsch bestand zwischen 1918 und 1923, schätzungsweise fünf Millionen Menschen absolvierten damals die Ausbildung. Während des Großen Vaterländischen Kriegs 1941–1945 wurde das System wiederbelebt, insgesamt durchliefen in dieser Zeit schätzungsweise rund zehn Millionen Menschen das Programm. 

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    Vitalij Sjomin

    Vitalij Sjomin (1927–1978) war ein sowjetischer Schriftsteller. 1942 wurde Sjomin nach Deutschland verschleppt, wo er als sogenannter „Ostarbeiter“ Zwangsarbeit leisten musste. Nach der sogenannten Repatriierung in die Sowjetunion nahm er zunächst ein Literaturstudium auf, wurde wegen seiner Zeit in Deutschland jedoch 1953 exmatrikuliert. Später konnte Sjomin dennoch studieren, ab 1958 arbeitete er als Literaturredakteur bei verschiedenen Medien in Rostow am Don. Parallel dazu schrieb Sjomin Prosa, vor allem autobiografisch inspirierte Werke. Dazu gehörte der 1976 erschienene Roman Nagrudnyj Snak „Ost“, der in deutscher Übersetzung unter den Titeln Zum Unterschied ein Zeichen und Zeichen auf blauem Grund erschien.

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    Barnaul

    Barnaul ist die Hauptstadt des Föderationssubjekts Region Altai, in Westsibirien. Die Stadt mit rund 630.000 Einwohnern liegt unweit der Grenzen zu Kasachstan und der Mongolei.

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    Oblast Wologda

    Die Oblast Wologda ist ein Föderationssubjekt in Nordwestrussland, rund 500 Kilometer nördlich von Moskau. Hier leben rund 1,1 Millionen Menschen, etwa ein Drittel von ihnen lebt in Wologda – Hauptstadt der Oblast.

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    Oblast Irkutsk

    Die Oblast Irkutsk ist ein Föderationssubjekt im Süden von Ostsibirien. Die Region liegt am Westufer des Baikalsees. Auf einer Fläche, die mehr als doppelt so groß ist wie Deutschland, leben rund 2,4 Millionen Menschen. Die meisten davon sind heute Russen – unter anderem leben hier aber auch Burjaten und Tataren.

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    Ust-Kut

    Ust-Kut ist eine Stadt in der Oblast Irkutsk, im Süden von Ostsibirien. Sie wurde 1631 als eine der ersten russischen Siedlungen der Region gegründet. Derzeit leben in Ust-Kut rund 41.000 Menschen.

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    Kurgan

    Kurgan ist eine 1679 gegründete Stadt im Föderationskreis Ural, unweit der Grenze zu Kasachstan. Mit einer Einwohnerzahl von rund 312.000 Menschen gehört Kurgan zu den kulturellen und wirtschaftlichen Zentren der Region.

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