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    Panorama (Satire-Medium)

    Panorama ist eine russische Online-Plattform für Nachrichtensatire. Das Medium positioniert sich als eine 1822 entstandene Nachrichtenagentur (und als Reifenhandel), einige ihrer ironischen Meldungen wurden mehrmals für bare Münze gehalten und von staatsnahen Massenmedien Russlands entsprechend weiterverbreitet.

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    Wetscherni M

    In Boris Grebenschtschikows (geb. 1953) Lied Wetscherni M (dt. etwa M am Abend) steht das M für mudoswon (in etwa Wortwichser). 

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    Einsatz von Chemiewaffen im Syrienkrieg

    Laut Untersuchungsergebnissen der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) gibt es zahlreiche Hinweise, dass die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mehrmals Giftgas im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt haben. Russland unterstützt das Regime Assads militärisch und finanziell. Vor dem Hintergrund des Krieges und des Nervengift-Anschlags auf den früheren russischen Agenten Sergej Skripal versuchen zahlreiche westliche Regierungen, die Kompetenzen der OPCW zu erweitern. Neben der Durchführung von Inspektionen soll die Organisation unter anderem auch klar die Schuldigen benennen dürfen. Russland und China blockieren diese Mandatserweiterung. 

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    FurFur

    FurFur war ein russisches Onlinemagazin, das sich vor allem an jüngere Leute richtete. Das Magazin ging im Juli 2017 offline.

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    Magnit (Supermarktkette)

    Magnit ist eine russische Einzelhandelskette mit rund 20.000 Filialen. Nach dem Marktführer Pjatjorotschka hat Magnit mit umgerechnet rund 16 Milliarden Euro Umsatz den zweitgrößten Marktanteil.

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    Chruschtschow Schuh Rednerpult UN

    Nikita Chruschtschow (1894–1971) soll im Oktober 1960 vor der UN-Vollversammlung mit seinem Schuh auf das Rednerpult eingehauen haben. Tatsächlich sind viele Wutausbrüche des KPdSU-Vorsitzenden dokumentiert, für diese Episode im UN-Plenum gibt es jedoch keine belastbaren Quellen. 

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    Partija Peremen

    Partija Peremen (dt. Partei der Veränderungen) ist eine 2018 gegründete liberale Partei. Sie ging hervor aus der 2013 gegründeten Partei Grashdanskaja Inizijatiwa (dt. Bürgerinitiative). Die Partei positioniert sich als betont oppositionell, fordert den Rücktritt des Präsidenten Putin und die Beendigung aller Kriege, in die Russland involviert ist. Parteivorsitzender ist Dimitri Gudkow (geb. 1980), zu den prominenten Gesichtern gehört auch Xenia Sobtschak (geb. 1981).

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    Kluges Wählen (Nawalny 2019)

    Alexej Nawalny hatte bei den Wahlen zur Moskauer Stadtduma im September 2019 nach dem Ausschluss oppositioneller Kandidaten und den wochenlangen Protesten in der Hauptstadt dazu aufgerufen, das „Szenario der Regierungspartei zum Scheitern zu bringen“. Seine Taktik dabei hieß „kluges Wählen“: Man solle für den stärksten Konkurrenten des Kandidaten der Regierungspartei abstimmen, so Nawalny. Ungeachtet der politischen Ausrichtung – ob Kommunist oder Nationalist – solle derjenige gewählt werden, der in Umfragen die beste Chance gegen den Kandidaten der Regierungspartei Einiges Russland habe. Auch bei der Dumawahl 2021 wirbt Nawalnys Team für diese Taktik.  

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    Matwei Burlakow

    Matwei Prokopjewitsch Burlakow (1935–2011) war von 1990 bis 1994 der letzte Oberbefehlshaber der Westgruppe der Truppen (WGT), vormals Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD). Der Generaloberst befehligte den Abzug der Truppen vom einstigen Gebiet der DDR. Burlakow, ein erfahrener Militär, der bereits den Truppenabzug aus Ungarn im Jahr 1988 durchgeführt hatte, war nicht unumstritten: An den deutschen Militärstandorten wurde in dieser Zeit abmontiert, gehandelt und verschoben, Vorwürfe von persönlicher Bereicherung und Amtsmissbrauch wurden gegen ihn laut. Nach dem Abzug stieg er in Russland zum stellvertretendem Verteidigungsminister auf unter Präsident Boris Jelzin, der ihn nur wenige Monate später wegen Korruptionsvorwürfen wieder entließ.    

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    Abzug in Würde

    Von Eduard Schewardnadse, ab 1985 letzter sowjetischer Außenminister, vorgebrachte Forderung bei den Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag im Jahr 1990. Die Devise sollte sicherstellen, dass die Sowjetunion als einstige Siegermacht im Zweiten Weltkrieg auf – aus sowjetischer, später russischer Sicht – angemessene Weise aus dem wiedervereinigten Deutschland verabschiedet wird.

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