Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Maslowsche Bedürfnishierarchie

    Als Maslowsche Bedürfnishierarchie beziehungsweise Bedürfnispyramide wird ein wissenschaftliches Modell des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow (1908–1970) bezeichnet, das er 1954 veröffentlicht hat. In der klassischen Auslegung besteht das Modell aus fünf Ebenen, die zueinander im hierarchischen Verhältnis stehen: Erst wenn ein Mensch seine Grundbedürfnisse erfüllt hat, kann er sich um sein Sicherheitsbedürfnis kümmern. Wenn dieses sichergestellt ist, dann erlebt der Mensch laut Maslow einen Drang nach sozialen Beziehungen. Ist dieses Bedürfnis befriedigt, dann erwacht das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung. Auf der Spitze der Bedürfnispyramide befindet sich schließlich das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. 

    Von

  • Gnose

    „Die Weiber werden schon neue gebären“

    Der Ursprung dieses in Russland bekannten Ausspruchs ist nicht nachvollziehbar. Einige schreiben ihn dem Zaren Peter I. (der Große) zu, oder Nikolaus II. Eine Theorie sieht Georgi Shukow (1896–1974) als den Urheber. Dieser war während des Kriegs gegen Hitlerdeutschland Marschall der Sowjetunion, befehligte etwa die Schlacht um Berlin, und hatte bis 1945 den obersten militärischen Rang der Sowjetunion inne. Shukow gilt als ein Militär, der den Kriegsverlauf entscheidend mitgeprägt hatte. Schätzungen zufolge forderte der Krieg 20 bis 35 Millionen sowjetischer Todesopfer, davon acht bis elf Millionen Soldaten.

    Von

  • Gnose

    Ayman Eckford

    Ayman Eckford (geb. 1995) ist eine in Großbritannien lebende ukrainisch-russische Journalistin und Bloggerin. Sie definiert sich als ein Mensch im Autismus-Spektrum und setzt sich unter anderem ein für Menschen mit Entwicklungsstörungen sowie für LGBT-Rechte in Russland.

    Von

  • Gnose

    Nachtigallscheiße

    Anspielung auf den Nachnamen des russischen Moderators Wladimir Solowjow (geb. 1963), der von solowei abgeleitet wird – Nachtigall. 

    Von

  • Gnose

    Telegram-Kanal Podjom

    Podjom ist ein Telegram-Kanal der ehemaligen Mitarbeiter von Goworit Moskwa – ein 2014 in Moskau gegründeter Radiosender mit einer täglichen Reichweite von rund 360.000 Hörern. 2015 erhielt der Sender die Auszeichnung „bestes Informationsradio“ der staatlichen Radio Station Awards. Nach dem tragischen Tod des Chefredakteurs Sergej Dorenko (1959–2019) wurde die Leitung des Senders neu besetzt. Einige der Mitarbeiter verließen daraufhin Goworit Moskwa wegen Zensur und starteten den Kanal Podjom, der heute rund 50.000 Abonnenten hat.   

    Von

  • Gnose

    Panorama (Satire-Medium)

    Panorama ist eine russische Online-Plattform für Nachrichtensatire. Das Medium positioniert sich als eine 1822 entstandene Nachrichtenagentur (und als Reifenhandel), einige ihrer ironischen Meldungen wurden mehrmals für bare Münze gehalten und von staatsnahen Massenmedien Russlands entsprechend weiterverbreitet.

    Von

  • Gnose

    Wetscherni M

    In Boris Grebenschtschikows (geb. 1953) Lied Wetscherni M (dt. etwa M am Abend) steht das M für mudoswon (in etwa Wortwichser). 

    Von

  • Gnose

    Einsatz von Chemiewaffen im Syrienkrieg

    Laut Untersuchungsergebnissen der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) gibt es zahlreiche Hinweise, dass die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mehrmals Giftgas im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt haben. Russland unterstützt das Regime Assads militärisch und finanziell. Vor dem Hintergrund des Krieges und des Nervengift-Anschlags auf den früheren russischen Agenten Sergej Skripal versuchen zahlreiche westliche Regierungen, die Kompetenzen der OPCW zu erweitern. Neben der Durchführung von Inspektionen soll die Organisation unter anderem auch klar die Schuldigen benennen dürfen. Russland und China blockieren diese Mandatserweiterung. 

    Von

  • Gnose

    FurFur

    FurFur war ein russisches Onlinemagazin, das sich vor allem an jüngere Leute richtete. Das Magazin ging im Juli 2017 offline.

    Von

  • Gnose

    Magnit (Supermarktkette)

    Magnit ist eine russische Einzelhandelskette mit rund 20.000 Filialen. Nach dem Marktführer Pjatjorotschka hat Magnit mit umgerechnet rund 16 Milliarden Euro Umsatz den zweitgrößten Marktanteil.

    Von