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    Lew Kamenew

    Lew Kamenew (1883–1936) war ein sowjetischer Politiker und Weggefährte von Lenin. Er war unter anderem stellvertretender Regierungschef und Vorsitzender des Rats für Arbeit und Verteidigung. 1936 wurde Kamenew wegen angeblicher Gründung eines „antisowjetischen vereinigten trotzkistisch-sinowjewistischen-Zentrums“ erschossen. 

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    Zentrales Kinderkaufhaus

    Das 1957 in Moskau eröffnete Kaufhaus Detski Mir (dt. Kinderwelt) war das größte Kinderkaufhaus und Spielwarengeschäft der Sowjetunion. Es befindet sich am Lubjanka-Platz, im Zentrum der Hauptstadt. 2015 wurde das über 34.000 Quadratmeter große Geschäft in Zentrales Kaufhaus an der Lubjanka umbenannt. 

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    Proteste in Inguschetien (2018)

    Ende September 2018 haben die Oberhäupter von Tschetschenien und Inguschetien ein Abkommen über die Grenze zwischen den beiden Föderationssubjekten unterzeichnet. Der Vertrag ist weitgehend intransparent: Zwar wurde ein gleichwertiger Landtausch vereinbart, manche Beobachter meinen jedoch, dass Tschetschenien deutlich bevorzugt wurde. Der Vertrag provozierte einen massiven Protest in Magas, der Hauptstadt von Inguschetien. Experten zufolge richtet sich der seitdem immer wieder aufflammende Protest nicht nur gegen den Landtausch: Vielerorts sei er auch anti-tschetschenisch. Außerdem gebe es  immer wieder Forderungen nach mehr Demokratie. 

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    Jakutsk

    Jakutsk ist die Hauptstadt des russischen Föderationssubjekts Sacha (Jakutien) im russischen Föderationskreis Fernost. Hier leben rund 311.000 Menschen, von denen fast die Hälfte Jakuten sind – das nördlichste Turkvolk. Jakutsk gilt als kälteste Großstadt der Welt.

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    Proteste in Archangelsk (2019)

    Seit Februar 2019 gibt es in Archangelsk und in der anliegenden Oblast massive Proteste gegen den Bau einer Mülldeponie bei Schijes – eine Bahnstation im Osten der Region. Die Protestierenden fürchten, dass die Halde zu Umweltproblemen in der Taiga führen und ihre Lebensgrundlage zerstören werde. Nachdem im Sommer 2017 in der Oblast Moskau massenhaft Deponien stillgelegt wurden, wird der in Moskau anfallende Haushaltsmüll auf andere Halden verteilt. Bereits im Sommer 2017 fanden in der Oblast Moskau Proteste statt. Laut offiziellen Zahlen lagern in Russland derzeit über 100 Milliarden Tonnen unverarbeitete Abfälle auf einer Fläche von ungefähr vier Millionen Hektar, was etwa der Größe der Schweiz entspricht. 

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    Tag Russlands

    Der Tag Russlands ist seit 1994 russischer Nationalfeiertag. Er wird jährlich am 12. Juni begangen – dem Tag, an dem 1990 die Deklaration der staatlichen Souveränität der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik verabschiedet wurde.

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    Nowo-Ogarjowo

    Nowo-Ogarjowo ist ein Anwesen in der Oblast Moskau und seit 2000 offizieller Amtssitz von Wladimir Putin. Die im 19. Jahrhundert errichtete Residenz diente zu Zeiten der Sowjetunion als Gästehaus und Erholungsort für hochrangige Politiker. Im April 1991 unterzeichneten hier die Repräsentanten der ehemaligen Sowjetrepubliken das sogenannte 9+1-Abkommen, das den Fortbestand der Sowjetunion sichern sollte. Am Ende dieser Absichtserklärung sollte ein neuer Unionsvertrag stehen: Die föderale UdSSR sollte in die Union Souveräner Sowjetrepubliken überführt werden und alle Sowjetrepubliken umfassen – mit Ausnahme der baltischen Republiken, Moldawiens, Georgiens und Armeniens. 

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    Konstantin Titow

    Konstantin Titow (geb. 1944) ist ein russischer Politiker. Er war rund neun Jahre lang Gouverneur der Oblast Samara und insgesamt rund 15 Jahre lang Mitglied des Föderationsrats – Oberhaus der Föderationsversammlung von Russland. Im Jahr 2000 kandidierte Titow bei der Präsidentschaftswahl in Russland, er bekam rund eineinhalb Prozent der Stimmen.

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