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    Snegurotschka

    Snegurotschka ist der Sage nach die Helferin von Ded Moros (dt. Väterchen Frost). Der ist ursprünglich eine Figur aus russischen Märchen und erfüllt seit Ende der 1930er Jahre ungefähr die Funktion des Weihnachtsmanns. Ausgehend von diesem Motiv schrieb der russische Dramatiker Alexander Ostrowski (1823–1886) 1873 ein gleichnamiges Bühnenstück. Der russische Komponist Nikolaj Rimski-Korsakow (1844–1908) vertonte Ostrowskis Snegurotschka 1880 als eine Oper.

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    Pfosten mit Stiefeln

    Es gibt eine Vielzahl von Spielen zum Masleniza-Fest, die sich regional unterscheiden. So gibt es auch unterschiedliche Varianten des Spiels „Pfosten mit Stiefeln“: Mancherorts ist es ein vertikaler (manchmal vereister) Pfosten, an dessen Spitze man klettern muss, um sich die dort oben aufgehängten Stiefel als Preis zu angeln.

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    Alexander Ostrowski

    Alexander Ostrowski (1823–1886) war ein russischer Dramatiker. Er schrieb vor allem Komödien und legte damit einen wichtigen Grundstein für die Entwicklung des russischen Theaters. Seine Werke wie Armut ist kein Laster und Klugsein schützt vor Torheit nicht werden auch heute noch aufgeführt, viele von Ostrowskis Stücken wurden auch verfilmt.

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    23. Februar

    Am 23. Februar wird in Russland und in Belarus der sogenannte Tag des Vaterlandsverteidigers gefeiert, der ein arbeitsfreier Feiertag ist. Allgemein gilt er als „Männertag“. 

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    Wjatscheslaw Molotow

    Wjatscheslaw Molotow (1890–1986) war ein enger Weggefährte Stalins. In den Jahren 1939–1949 sowie 1953–1956 war er Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten beziehungsweise sowjetischer Außenminister. Bereits mit 16 Jahren war Molotow Mitglied der Bolschewiki. Er war vor der Revolution 1917 zweimal verhaftet und in Straflagern interniert worden.

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    Weliki Ustjug

    Weliki Ustjug ist eine russische Stadt mit etwa 32.000 Einwohnern, rund 950 Kilometer nordöstlich von Moskau. Sie ist eine der ältesten Städte im Norden Russlands, ein großer Teil ihres Kulturerbes ist noch gut erhalten.

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    Uesdnyi gorodok

    Im Original uesdnyi gorodok – offenbar eine Anspielung auf uesdnyi gorodok N (Städtchen N oder Stadt N). Stadt N ist ein häufiger Topos in der klassischen russischen Literatur. Unter anderem haben Gogol, Tschechow und Dostojewski in ihren Werken die Formel benutzt, um damit ironisch auf die Bedeutungs-, Ereignislosigkeit und Langeweile russischer Provinzstädte hinzuweisen.

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    Russisch-Amerika (Alaska)

    Zwischen 1799 und 1867 war Alaska eine Überseekolonie Russlands. Auch ein Handelsposten in Kalifornien gehörte zu den russischen Besitzungen, die Russisch-Amerika genannt wurden. Da das Russische Kaiserreich nicht imstande war, seine östlichen Gebiete in einer Reihe von Konflikten zu verteidigen, entschied sich die Staatsmacht 1867, die rund eineinhalb Millionen Quadratkilometer große Halbinsel an die USA zu verkaufen. Schon 1841 wurde Fort Ross in Kalifornien an einen Farmer verkauft.

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    Khanat Astrachan

    Nach dem Zusammenbruch des Reichs der Goldenen Horde entstand im Wolga-Delta etwa im Jahr 1460 der Feudalstaat Khanat Astrachan. 1554 schickte der russische Zar Iwan IV. (der Schreckliche) seine Truppen, um das Khanat zu erobern. Er ließ dort zunächst eine Art Vasallenstaat errichten, 1556 wurde das Khanat Astrachan aufgelöst und Teil des Zarentums Russland.

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    Solwytschegodsk

    Solwytschegodsk ist eine Kleinstadt mit rund 2.000 Einwohnern, rund 1.100 Kilometer nordöstlich von Moskau. Die in Russland sehr bekannte Kaufmannsfamilie Stroganow prägte diese Stadt zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert. Sie ließen hier die ersten Salinen bauen, trieben regen Salzhandel und verhalfen Solwytschegodsk damals zu relativem Reichtum.

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