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    Staroskudelsk

    Ein fiktiver Name, die Stadt existiert nicht. Umbenennungen von Städten waren nach dem Zerfall der Sowjetunion häufig, bekanntestes Beispiel ist Leningrad, das seit 1991 wieder St. Petersburg heißt. Auch andere Stellen im Text weisen darauf hin, dass die Binnengeschichte, die von Rostislaw Borissowitsch erzählt wird, in den 1990er Jahren angesiedelt ist.

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    Sanatorium

    Zu Zeiten der Sowjetunion waren Sanatorien, vor allem die an der Schwarzmeerküste auf der Halbinsel Krim, beliebte Kur- und Erholungseinrichtungen für die Bevölkerung. Für den Aufenthalt brauchte es ein ärztliches Attest, die Kosten trug der Staat. Noch heute sind die Einrichtungen beliebt, auch wenn sie inzwischen kostenpflichtig sind. Die Sanatorien und Kurorte sind in der russischen Literatur ein häufiger Topos: Menschen begegnen sich dort und erzählen Geschichten, die zu Binnenerzählungen werden.

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    Väterchen Frost

    Ded Moros (dt. „Väterchen Frost“) ist ursprünglich eine Figur aus russischen Märchen. Etwa seit dem Ende der 1930er Jahre erfüllt sie beim Neujahrsfest ungefähr die Funktion des Weihnachtsmanns. Im Selbstbild der Sowjetunion als atheistischer Staat waren zuvor sowohl der Tannenbaum als auch Ded Moros als quasi-religiöse Symbole verfemt.

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    Wolga (Auto)

    Wolga ist die Sammelbezeichnung für eine Produktionsreihe von bekannten sowjetischen und russischen Autos. Das Automobilwerk Gorki (GAZ) fing 1956 mit der Produktion an, bis 2010 verließen rund 20 Modelle das Werk in Gorki, das seit 2010 Nishni Nowgorod heißt. Zu Zeiten der Sowjetunion galt der Wolga als eines der besten sowjetischen Autos. 

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    Kawkaskaja Plenniza

    Kawkaskaja Plenniza, ili nowyje Prikljutschenija Schurika (dt. Die Gefangene aus dem Kaukasus oder die neuen Abenteuer Schuriks) ist eine 1967 uraufgeführte Kino-Komödie des Regisseurs Leonid Gaidai (1923–1993). Im Zentrum der Handlung steht ein Brautraub – eine vor allem im Kaukasus anzutreffende Praktik, die in der Sowjetunion trotz strafrechtlicher Verfolgung teilweise fortbestand. Der Film erreichte laut offizieller Angabe mehr als 76 Millionen Kinozuschauer.

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    Operazija Y i drugije Prikljutschenija Schurika

    Operazija Y i drugije Prikljutschenija Schurika (dt. Operation Y und andere Abenteuer Schuriks) ist ein 1965 uraufgeführter Film des Regisseurs Leonid Gaidai (1923–1993). Die Komödie erzählt drei voneinander unabhängige Geschichten, die durch den Protagonisten Schurik verknüpft werden. Der Film erreichte laut offizieller Angabe fast 70 Millionen Kinozuschauer. Heute gehört die Komödie zu den großen Klassikern des sowjetischen Kinos.

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    Juri Nikulin

    Juri Nikulin (1921–1997) war ein russischer Schauspieler, Moderator, Zirkusclown und Zirkusdirektor. Größere Bekanntheit auf der Leinwand erlangte er vor allem durch seine Rollen in den Filmen des Regisseurs und Drehbuchautors Leonid Gaidai (1923–1993). Er spielte unter anderem in Gaidais Filmen Operazija Y i drugije Prikljutschenija Schurika (dt. Operation Y und andere Abenteuer Schuriks), Kawkaskaja Plenniza (dt. Die Gefangene aus dem Kaukasus) und Brilljantowaja Ruka (dt. Brillantenarm). 1996 wurde der von Nikulin geleitete Zirkus in Moskau nach ihm benannt.

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    Fabrik des exzentrischen Schauspielers

    Die FEKS – Fabrika exzentritscheskowo Aktera (dt. Fabrik des exzentrischen Schauspielers) – ist ein kreativer Zusammenschluss von jungen Film- und Theaterschaffenden aus den Anfangsjahren der Sowjetunion. In der 1921 von Grigori Kosinzew (1905–1973) und Leonid Trauberg (1902–1990) gegründeten Gruppe wurden Schauspieler ausgebildet, Theatervorführungen inszeniert und ab 1924 auch Filme gedreht. Viele renommierte Vertreter des sowjetischen Kinos bezogen sich auf die Schule der FEKS. 

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    Leonid Gaidai

    Leonid Gaidai (1923–1993) war ein sowjetischer und russischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Einer kreativen Schaffensperiode in den 1960er Jahren entstammen gleich drei seiner bekanntesten Filme: Operazija Y i drugije Prikljutschenija Schurika (dt. Operation Y und andere Abenteuer Schuriks), Kawkaskaja Plenniza (dt. Die Gefangene aus dem Kaukasus) und Brilljantowaja Ruka (dt. Brillantenarm). Seine zumeist komödiantischen Filme erfreuen sich noch heute großer Beliebtheit. So wurde die Komödie Brillantenarm in einer Fernsehumfrage von 1995 zur besten russischen Komödie des 20. Jahrhunderts gewählt.

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    Timur Junussow (Pseudonym: Timati)

    Timur Junussow (geb. 1983), der unter dem Pseudonym Timati auftritt, ist einer der bekanntesten Rap-Musiker Russlands. Er wurde 2004 durch eine Castingshow bekannt, 2009 gelang ihm auch der internationale Durchbruch. Heute gehört Timati zu den wohlhabendsten Rappern Russlands.  

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