Gnose
Jewgeni Onegin ist ein zwischen 1823 und 1830 entstandener Versroman des russischen Dichters Alexander Puschkin (1799–1837). Puschkins Urgroßvater stammte aus Afrika, vermutlich aus der Region Äthiopien, Tschad oder Kamerun. In Jewgeni Onegin schafft Puschkin die Figur des überflüssigen Menschen – ein aufgeklärter Dandy, der tatenlos die als ungerecht empfundene Welt um sich beobachtet. Mit dieser Figur werden gegenwärtig in Russland oft solche Menschen verglichen, die zwar kritisch über die politische Ordnung denken, sich aber mit Galgenhumor, Pessimismus und Hilflosigkeit in der inneren Migration verkriechen und nichts gegen diese Ordnung unternehmen.
Von dekoder-Team