Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    Wladimir Perewostschikow

    Wladimir Perewostschikow (geb. 1974) ist Gründer der Expertengruppe Erster Berater –  einer Forschungseinrichtung, die Politikberatung anbietet. Seit 2001 führt Perewostschikow landesweite, regionale und kommunale Kampagnen durch, darunter auch zu den russischen Präsidentschaftswahlen. Im Jahr 2014 eröffnete er die Wladimir Perewostschikow Schule für Polittechnologie, die an die Sholokhov Moscow State University for Humanities angegliedert ist. 

    Von

  • Gnose

    Waleri Subow

    Waleri Subow (1953–2016) war Ökonom und Politiker. Von 1993 bis 1998 war er Gouverneur der Region Krasnojarsk. In den 2000er Jahren war er Duma-Abgeordneter und Vorsitzender der oppositionellen Partei der Volksfreiheit (PARNAS). Subow lehrte an der Moskauer Lomonossow Universität. 

    Von

  • Gnose

    Alexander Lebed

    Alexander Lebed (1950–2002) war ein bekannter Militär und Politiker. Bei der Präsidentschaftswahl 1996 erreichte er mit 14,5 Prozent den drittgrößten Stimmenanteil. Nach den Wahlen ernannte ihn Jelzin zum Sekretär des Sicherheitsrates. Kurze Zeit später wurde Lebed beschuldigt, einen Staatsstreich zu planen. Im Dezember 1996 erklärte ein Moskauer Gericht die Beschuldigung als Verleumdung, und Lebed wurde später zum Gouverneur der Region Krasnojarsk gewählt. Vier Jahre später starb er bei einem Hubschrauberunglück.

    Von

  • Gnose

    Andrej Bogdanow

    Andrej Bogdanow (geb. 1970) ist ein russischer Politiker, der seit den 1990er Jahren in der Opposition tätig ist. Er war Mitglied und Präsidentschaftskandidat der 2008 aufgelösten Demokratischen Partei Russlands, die in der Partei Rechte Seite aufging. Kritiker werfen Bogdanow vor, er versuche im Auftrag der Putin-Regierung  die Opposition zu spalten.

    Von

  • Gnose

    Wjatscheslaw Smirnow

    Wjatscheslaw Smirnow (geb. 1969) ist ein Jurist und Polittechnologe. Er leitet das Moskauer Wissenschaftliche Forschungsintitut politischer Soziologie (russ. Nautschno-isledowatelski institut, NII), das sich in Politikberatung engagiert. In den 1990er Jahren war Smirnow einer der Mitbegründer der Demokratischen Partei Russlands (DPR). Später gründete er außerdem die Partei Rechte Sache (heute: Wachstumspartei) mit: Eine Partei, die aus drei Parteien – Demokratische Partei Russlands, Bürgerkraft und Union der Rechten Kräfte – fusionierte. Nach seinem Austritt aus Rechte Sache gründete er zusammen mit Andrej Bogdanow 2012 schließlich die Demokratische Partei Russlands aufs Neue.

    Von

  • Gnose

    Pjotr Owtschinnikow

    Pjotr Owtschinnikow (1941–2013) arbeitete von 1995 bis zu seinem Tod im Jahr 2013 in der Aktiengesellschaft der Sajanogorsker Aluminiumfabrik. 1999 gewann er zum zweiten Mal nach 1994 die Bürgermeisterwahlen in der Stadt. Inhaber der Sajanogorsker Aluminiumfabrik ist der Unternehmer Oleg Deripaska.

    Von

  • Gnose

    Sajanogorsk

    Sajanogorsk ist eine Stadt mit rund 48.000 Einwohnern nahe Russlands Grenze zur Mongolei. Die Stadt ist durch Aluminiumindustrie geprägt, hier befindet sich das drittgrößte Aluminiumwerk des Landes – Sajanogorski Aluminiwy Sawod (dt. Sajanogorsker Aluminiumfabrik). Die Industrieanlage gehört Oleg Deripaska (geb. 1968), einem der reichsten Männer der Welt. Sie bildet Ausgangspunkt und Kern seines weitverzweigten Aluminium-Imperiums, das umsatzmäßig als das zweitgrößte der Welt gilt.

    Von

  • Gnose

    Oleg Deripaska

    Oleg Deripaska (geb. 1968) ist Gründer und Eigentümer der Industriegruppe Basowy Element sowie Präsident des Unternehmens EN+ und der United Company RUSAL. Der Stahl-Magnat zählt zu den reichsten Männern der Welt und besitzt neben seinem Metall-Imperium auch vielzählige Unternehmensanteile in der Autobranche, Landwirtschaft und Luftfahrt.

    Von

  • Gnose

    Privatisierung von Rosneft

    Gemeint ist eine Teilprivatisierung in Höhe von 19,5 Prozent der Rosneft-Unternehmensanteile im Jahr 2016. Da der Unternehmenspreis aufgrund niedriger Ölpreise sehr günstig war, erwirtschaftete der Staat dabei nur rund 10,5 Milliarden Euro. Als Käufer wurden das Schweizer Konsortium Glencore und die Qatar Investment Authority ausgewiesen. Unabhängige Medien witterten eine Täuschung und lieferten Hinweise darauf, dass das Paket an einige Institutionen ging, die unter der Kontrolle vom Rosneft-Vorstandsvorsitzenden Igor Setschin stünden. Setschin gilt als ein enger Vertrauter von Staatspräsident Putin.

    Von

  • Gnose

    Baschneft

    Baschneft ist das sechstgrößte Mineralölunternehmen Russlands. 49 Prozent der Unternehmensanteile hatte die russische Holding AFK Sistema im Jahr 2010 aufgekauft. Damals hatte sich auch Rosneft – ein Energieunternehmen, das sich zu großen Teilen in Staatsbesitz befindet – um das Aktienpaket beworben, kam allerdings nicht zum Zug. Mit Verdacht auf Geldwäsche leiteten die Behörden 2014 ein Ermittlungsverfahren gegen AFK Sistema ein. Das Aktienpaket wurde zugunsten des Staates beschlagnahmt. 2016 übernahm Rosneft auf Wunsch der Regierung den staatlichen Anteil an Baschneft in Höhe von rund 50,08 Prozent. 

    Von