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    Igor Sukatschow

    Igor Sukatschow (geb. 1959) ist ein russischer Musiker. Er singt Folk-Rock und spielt Gitarre, war Mitglied verschiedener Bands, unter anderem ist er Frontmann der bekannten Rockgruppe Brigada S. Sukatschow ist auf vielen künstlerischen Gebieten aktiv, etwa als Schauspieler oder als diplomierter Theaterregisseur. „Garik“ ist die Koseform seines Vornamens Igor.

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    Seljonka (Brilliantgrün)

    Seljonka (dt. Brilliantgrün, ein organischer Farbstoff aus der Gruppe der Triphenylmethane) ist ein antiseptisches Heilmittel. Wegen der intensiven Färbe-Qualität kommt es vermehrt als Ausdruck von Stigmatisierungen gegen Oppositionelle zum Einsatz, denen Gegner Seljonka ins Gesicht spritzen.

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    1. Mai (Feiertag)

    Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde der 1. Mai zum offiziellen sowjetischen Feiertag ernannt. Bei feierlichen Paraden haben die Sowjetbürger ihre Solidarität mit „ausgebeuteten“ Arbeitern in kapitalistischen Ländern bekundet, so die Sowjetpropaganda.1992 wurde der Feiertag umbenannt in Tag des Frühlings und der Arbeit. 

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    Schlacht im Kursker Bogen

    Im Juli 1943 fand die Schlacht im Kursker Bogen statt, die als letzte Großoffensive Hitlerdeutschlands im Krieg gegen die Sowjetunion gilt. Die Schlacht war nicht nur die größte Land- sondern auch die größte Panzerschlacht des Zweiten Weltkriegs mit Verlusten von insgesamt etwa 230.000 Mann. Sie wird als kriegsentscheidend gewertet, da die deutsche Armee im Verlaufe verschiedener sowjetischer Aktionen bis hinter den Fluss Dnjepr zurückgedrängt werden konnte. So bezeichnet die russische Geschichtsschreibung mit dem Begriff heute nicht nur die deutsche Offensive auf die Stadt Kursk, sondern auch alle nachfolgenden Operationen von sowjetischer Seite. 

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    Reenactment-Bewegung

    Als Reenactment bezeichnet man die möglichst authentische Neuinszenierung historischer Ereignisse. Es ist zentraler Teil einer spezifischen Theorie der Geschichtsschreibung, die darauf abzielt, Gedanken und Absichten der historischen Akteure durch ein Nachstellen der Ereignisse nachzuvollziehen. Dabei geht es im klassischen Reenactment nicht nur um das Nachstellen militärischer Schlachten, sondern auch um zivile historische Inszenierungen.

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    Messer in den Rücken Türkei IS

    Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei nahe der syrischen Grenze im November 2015 bezeichnete Putin diesen Vorfall als „Messer in den Rücken all jener, die gegen den IS kämpfen“. Russland erließ daraufhin Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei, die im Sommer 2016 teilweise wieder aufgehoben wurden. Der Ausdruck „Messer in den Rücken“ wurde zu einem viel zitierten Internetmem. Außerdem wird er häufig mit der deutschen Dolchstoßlegende nach dem Ersten Weltkrieg verglichen.

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    gefangengenommene „Faschisten“ werden durch die Straßen getrieben Donbass

    Anspielung auf eine öffentlichkeitswirksame Zurschaustellung kriegsgefangener ukrainischer Soldaten im August 2014 in Donezk. Damals gab es in unabhängigen Medien viele Vergleiche mit dem 17. Juli 1944, als über 50.000 gefangene deutsche Soldaten durch Moskau getrieben wurden. Die Separatisten der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik (DNR) bezeichnen die Kiewer Regierung und ihre Streitkräfte häufig als „Faschisten“. Auch die russische Staatspropaganda beschuldigt Kiew oft des „Faschismus“, der die kulturellen und politischen Rechte der russischsprachigen Bevölkerung im Osten des Landes einschränken wolle. 

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    Junarmija

    Die Junarmija ist eine seit 2016 bestehende paramilitärische Jugendorganisation, die auf Initiative des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu gegründet wurde. Zu den erklärten Zielen der Organisation gehört es, das Geschichtsinteresse der Jugendlichen zu wecken und sie für russische Feldherren und herausragende Wissenschaftler zu begeistern. Nach eigenen Angaben zählt die Organisation über 200.000 Mitglieder. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine wurde Junarmija wegen Verbreitung russischer Kriegspropaganda auf zahlreiche westliche Sanktionslisten gesetzt. 

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    Georgi Shukow

    Georgi Shukow (1896–1974) war während des Kriegs gegen Hitlerdeutschland Marschall der Sowjetunion – bis 1945 oberster militärischer Rang der Sowjetunion (mit der Einführung des Rangs Generalissimus für Stalin rutschte der Rang in der Hierarchie auf den zweiten Platz). Shukow gilt in der sowjetischen und russischen Geschichtsschreibung als ein Militär, der den Kriegsverlauf entscheidend mitgeprägt hatte. Für seine Verdienste wurde ihm vier Mal der höchste Ehrentitel des Landes verliehen: Held der Sowjetunion. Damit befand er sich in einsamer Spitze, bis der Parteichef der KPdSU Leonid Breshnew 1981 ebenfalls seinen vierten Orden bekam.

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