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    Tschutschelo

    Diese Masleniza-Figur (auch Tschutschelo genannt) ist eine stilisierte Schreckgestalt, die als eine Verkörperung des Masleniza-Festes während der Feierlichkeiten verbrannt wird. Die Figur gilt als ein kulturelles Überbleibsel der archaischen Vorstellung von einer gestorbenen und auferstandenen Gottheit. Außerdem symbolisiert sie Fruchtbarkeit: Früher wurde Tschutschelo-Asche auf Feldern verteilt, diese sollte die anstehende Aussaat begünstigen.

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    Masleniza

    Masleniza ist ein Fest mit heidnischen Wurzeln. Es wird üblicherweise eine Woche lang vor der Großen Fastenzeit begangen: Einerseits – analog dem europäischen Karneval – als Vorbereitung auf das orthodoxe Osterfest, andererseits als Übergang vom Winter in den Frühling. Zu den wichtigsten Traditionen gehören die Verbrennung der Masleniza-Figur (Tschutschelo), Schlittenfahrten, Gesänge, Vergnügungen und das Verzehren von Bliny – eine osteuropäische Variante der Eier- bzw. Pfannkuchen. Die Bezeichnung Masleniza stammt von maslo ab – Butter; sie verweist darauf, dass Fleischverzehr während der Woche vor dem Fasten bereits untersagt, Verzehr von Milchprodukten aber erlaubt ist.

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    KSP (Klub der Laienlieder)

    KSP ist die Abkürzung von Klub samodejatelnoi Pesni (dt. Klub der Laienlieder). Entstanden als eine lose soziale Bewegung in den späten 1950er Jahren, gibt es im Land gegenwärtig viele KSP-Vereine, die häufig eigene Abzeichen und Uniformen haben. Oft wird KSP auch als Synonym für Bardenlieder benutzt – eine in den frühen 1960er Jahren entstandene Musikgattung, bei der Autorenliedermacher eigene Werke vortragen. Die übliche Gitarrenmusik wird hierbei vor allem als Begleitung verstanden, das Hauptaugenmerk gilt den Texten.

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    Referendum zur Angliederung der Krym

    Am 16. März 2014 wurde auf der Krym ein Referendum darüber abgehalten, ob die Halbinsel an Russland angegliedert werden soll. Laut offiziellen Angaben befürworteten dies 97 Prozent der Stimmberechtigten, die Beteiligung an der Abstimmung soll bei 83 Prozent gelegen haben. Wenige Tage später gliederte die Russische Föderation die Krim in ihr Staatsgebiet ein. Der Status der Halbinsel als Teil Russlands ist allerdings international nicht anerkannt, die Ukraine betrachtet die Krym im Einklang mit dem Völkerrecht weiterhin als ukrainisches Territorium.

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    Tschastuschki

    Tschastuschki sind traditionelle ukrainische und russische Folklore-Lieder. Es sind überwiegend aus zwei Doppelversen bestehende Vierzeiler; sie haben meistens eine hohe Taktfrequenz, sind humoristisch und werden oft hintereinander gesungen.

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    Maidan sakordonnich spraw

    Maidan sakordonnich spraw (dt. Maidan für auswärtige Angelegenheiten) ist ein zivilgesellschaftliches Forum für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine. Gegründet während des Euromaidan besteht das selbsterklärte Ziel der NGO in der Umsetzung einer ukrainischen Außenpolitik, die den Prinzipien der Demokratie und Menschenrechte verpflichtet ist.

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    SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine)

    SBU ist die Abkürzung für Sluschba bespeky Ukrajiny (dt. Sicherheitsdienst der Ukraine). Es ist der Inlandsgeheimdienst des Landes, der sich 1991 als Nachfolgeorganisation des ukrainischen KGB formiert hat.

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    Armata T-14

    Der russische Kampfpanzer Armata T-14 gilt als der fortschrittlichste der Welt. Er wurde erstmals bei der Siegesparade 2015 vorgestellt, im Jahr 2017 fing die Serienproduktion an. Geplant ist, bis 2020 insgesamt 2300 Panzer herzustellen. T-14 ist ein häufiges Motiv russischer Propaganda.

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    Skandal in der Show Minute des Ruhms (ESC)

    Bei einer Sendung der Casting-Talentshow Minuta Slawy (dt. Minute des Ruhms) im März 2017 warf der Juror Wladimir Posner einem Kandidaten vor, er würde mit seinem amputierten Bein einen „unerlaubten Kniff“ anwenden. Damit unterstellte er, dass der Tänzer sich aufgrund seiner Behinderung einen Vorteil bei der Bewertung erhoffte. Die Jurorin Renata Litwinowa empfahl dem Kandidaten außerdem, seine Prothese wieder anzubringen und nannte ihn „Amputant“. In der daraufhin entbrannten Diskussion lobten die Juroren den Kandidaten ausgiebig, entschuldigten sich, beließen es jedoch weitgehend bei ihrer Wortwahl. 

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