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    Sergej Tschemesow

    Sergej Tschemesow (geb. 1952) ist seit 2007 Generaldirektor von Rostec – eine im Jahr 2007 gegründete Staatsholding, die mehr als 800 Unternehmen umfasst, unter anderem in der Rüstungsindustrie. Unter dem Dach der Holding sind über 550.000 Mitarbeiter beschäftigt, Tschemesow ist unter anderem wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine mit zahlreichen westlichen Sanktionen belegt.

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    Wjatscheslaw Denissow

    Wjatscheslaw Denissow (geb. 1964) war ein hoher Beamter beim russischen Innenministerium. Er war in einen Betrugsfall im Jahr 2007 verwickelt, gestand bei der Verhandlung seine Schuld und wurde zu dreieinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt.

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    Waleri Marjassow

    Waleri Marjassow (1956–2004) war von 2001 bis 2004 Vizebürgermeister der Stadt Nowosibirsk. Nach der Ermordung seines Vorgängers Igor Beljakow (1962–2001) wurde Marjassow mit der Privatisierung des größten Marktes Sibiriens – dem Gussinoborodski Markt in Nowosibirsk – betraut. Seine Ermordung wird mit dieser Privatisierung in Verbindung gebracht. Der Mord wurde nicht aufgeklärt, viele Beobachter gehen aber davon aus, dass die Serienmorde der kriminellen Vereinigung Trunow-Bande zugeschrieben werden könnten. Der mutmaßliche Bandenchef Alexander Trunow wurde 2012 aufgrund anderer Delikte zu 22 Jahren Haft verurteilt.

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    Tscherkisowoer Markt

    Tscherkison ist eine saloppe Bezeichnung für den Tscherkisowoer Markt. Der Markt am östlichen Stadtrand von Moskau bestand von Anfang der 1990er Jahre bis 2009. Mit einer Fläche von mehr als 200 Hektar galt er als größter Markt in Osteuropa. Die Begriffe Tscherkison oder Tscherki-Zone (Zone ist eine häufige umgangssprachliche Bezeichnung für Straflager) werden häufig als Gattungsnamen verwendet – sie sind also fast Synonyme für „Markt“. 

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    Andrej Griwzow

    Andrej Griwzow (geb. 1981) war von 2009 bis 2010 Ermittler für besonders wichtige Angelegenheiten beim Ermittlungskomitee der Russischen Föderation. Im Januar 2010 wurde er beschuldigt, Schmiergelder in Höhe von 15 Millionen US-Dollar erpresst zu haben. Ein Moskauer Geschworenengericht sprach ihn 2012 einstimmig frei. Auch im Berufungsverfahren im Januar 2013 konnte ihm kein Straftatbestand nachgewiesen werden.

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    Sapsan

    Der Sapsan ist ein Hochgeschwindigkeitszug, der von Siemens auf Basis des ICE 3 entwickelt wurde. Der Zug verkehrt seit 2009 auf der Strecke Moskau – St. Petersburg, im Jahr 2010 kam die Strecke Moskau – Nishni Nowgorod hinzu. Der Name Sapsan heißt übersetzt „Wanderfalke“.

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    Mytischtschi

    Mytischtschi ist eine Stadt mit rund 220.000 Einwohnern, die an den nordöstlichen Stadtrand von Moskau grenzt. In Mytischtschi befindet sich ein wichtiger Eisenbahnknoten, unter anderem verläuft hier die vielbefahrene Bahnstrecke Moskau – Archangelsk.

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    Moskwa City

    Moskwa City, das vollständig Moskauer Internationales Geschäftszentrum „Moskwa City“ heißt, ist ein entstehender Stadtbezirk in der Hauptstadt Russlands. Das Geschäftsviertel befindet sich rund fünf Kilometer westlich vom Kreml. Es beherbergt mehrere Wolkenkratzer, das Gebäude Federazija ist der zweithöchste Wolkenkratzer Europas.

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    Sazepping

    Trainsurfing heißt im einschlägigen russischen Jargon Sazépping – eine Wortzusammensetzung aus sazep-, dem Wortstamm für „anhaken“, und der englischen Endung „-ing”.

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    Tuschino

    Tuschino ist ein Stadtteil im Nordwesten Moskaus. In den drei Bezirken des 1960 eingemeindeten Ortes leben rund 330.000 Menschen. Durch Tuschino verläuft die viel frequentierte Bahnstrecke Moskau – Riga.

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