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    Teatr Satiry

    Das Moskauer Teatr Satiry (dt. Satire-Theater) wurde 1924 in einem Kellerraum eröffnet und ist seitdem wichtiger Bestandteil der Moskauer Theaterlandschaft. Nach zwei Umzügen befindet sich das Theater zurzeit auf dem Triumfalnaja-Platz am Rande des Garten-Rings im Zentrum Moskaus. Seit dem Jahr 2000 leitet der bekannte russische Schauspieler und Regisseur Alexander Schirwindt (geb. 1934) das Theater. 

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    Gawriil Popow

    Gawriil Popow (geb. 1936) war von 1991 bis 1992 Oberbürgermeister der Stadt Moskau. In seiner Amtszeit war er unter anderem für die Massenprivatisierung des Stadteigentums verantwortlich.

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    Michail Saltykow-Schtschedrin

    Michail Saltykow-Schtschedrin (1826–1889) war ein russischer Schriftsteller, Satiriker und Politiker. In seinen zahlreichen Werken – und vor allem in seinem satirischen Roman Geschichte einer Stadt (1869–1870) – entwickelte er einen kritischen Blick auf die russischen Realitäten. Saltykow-Schtschedrin durchlief viele Stationen im Staatsdienst, unter anderem war er für einige Jahre auf dem Posten eines Vize-Gouverneurs. 

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    Wadim Potomskis Rede über Iwan den Schrecklichen und St. Petersburg

    Gemeint ist eine Rede von Wadim Potomski – seit 2014 Gouverneur der Oblast Orjol. Darin behauptete der Politiker entgegen der gängigen Auffassung, dass Zar Iwan der Schreckliche (1530–1584) am Tod seines Sohnes Iwan Iwanowitsch (1554–1581) unschuldig gewesen sei. Demnach sei der Sohn krank gewesen, und sein Vater habe ihn auf der Reise von Moskau nach St. Petersburg begleitet, wo er einen Arzt aufsuchen sollte. Potomski war offenbar nicht klar, dass die Stadt St. Petersburg erst im Jahr 1703 von Zar Peter I. gegründet wurde, und er beendete seine Rede mit den Worten: „Wer seine Geschichte nicht kennt, hat keine Zukunft.“

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    Eugène Ionesco

    Eugène Ionesco (1909–1994) war ein rumänisch-französischer Dramatiker. Er gilt neben Samuel Beckett als ein führender Vertreter des absurden Theaters. Wie Beckett wird auch Ionesco häufig als Kritiker totalitärer Regime gelesen. In Russland wurde sein Werk erst Ende der 1980er Jahre uraufgeführt.

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    Sławomir Mrożek

    Sławomir Mrożek (1930–2013) war ein polnischer Schriftsteller und Kulturschaffender. Er schrieb absurde Theaterstücke, die oft als Gesellschaftskritik wahrgenommen wurden. Seit Ende der 1980er Jahre werden seine Stücke auch in Russland aufgeführt.

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    Telluria

    Telluria ist ein 2013 erschienener Endzeitroman von Wladimir Sorokin (geb. 1955). Der Autor beschreibt darin das Nachkriegseuropa zur Mitte des 21. Jahrhunderts. Russland und Europa liegen in Trümmern, die Menschen suchen in einer Droge namens Telluria ihr Glück. 

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    Mark Sacharow

    Mark Sacharow (1933–2019) war ein populärer sowjetischer und russischer Theater- und Filmregisseur. Seine Filme gelten als Klassiker, zu den bekanntesten zählen Zwölf Stühle (1976) und Das gewöhnliche Wunder (1978). Für sein Schaffen bekam er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Verdienstorden für das Vaterland, den Staatspreis der UdSSR und den Staatspreis der Russischen Föderation. Seit 1973 leitete er das Moskauer Theater Lenkom.

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    Mnogo detok – choroscho

    Mnogo detok – choroscho (dt. Viele Kinderchen – das ist gut) versteht sich als Gemeinschaft und Interessenvertretung von kinderreichen Familien. Sie agiert vor allem als Selbsthilfeorganisation, bemüht sich aber auch um Fördergelder, um eigene Projekte zu verwirklichen.

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