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    Flickenteppich (Gluchowski)

    Anspielung auf die frühen 1990er Jahre, in denen interethnische Konflikte, und verschiedenen Umfragen zufolge auch ein Bürgerkrieg, zu den größten Ängsten der jungen postsowjetischen Gesellschaft gehörten.

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    Nach Berlin (Propaganda-Losung)

    Sowjetische Propaganda-Losung aus dem Zweiten Weltkrieg. Viele Panzer wurden während der sowjetischen Offensive mit diesem Slogan beschriftet. Heute wird die Losung als Schriftzug auf Autos oder Fenstern aktualisiert.

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    PPSch

    Gemeint ist PPSch-41 – die Standardmaschinenpistole der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg.

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    Lebensmittelration (Poltawtschenko)

    Am 6. Oktober 2016 hat der Gouverneur St. Petersburgs Georgi Poltawtschenko (geb. 1953) mit seiner Unterschrift ein Gesetz zur Bildung einer eisernen Reserve von Lebensmitteln in Kraft gesetzt. Diese Reserve soll im Katastrophenfall 20 Tage lang alle Notrationen für die Bürger St. Petersburgs abdecken.

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    Leningrader (Gluchowski)

    Die Stadt Sankt Petersburg hieß zwischen 1924 und 1991 Leningrad. Mit der Bezeichnung Leningrader möchte der Autor auf den Zweiten Weltkrieg anspielen. Die Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht kostete hunderttausenden Bewohnern der Stadt das Leben. Die meisten davon verhungerten.

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    Moskauer Luftschutzbunker

    Die Moskauer Bevölkerung beträgt nach offiziellen Angaben rund zwölf Millionen Menschen. Laut Ministerium für Zivilverteidigung und Katastrophenschutz aus dem Jahr 2014 gibt es in Moskau 114 Luftschutzbunker. Der größte davon bietet 8.000 Menschen Platz. Außerdem wird ein Teil des Moskauer U-Bahnnetzes zu Luftschutzeinrichtungen gezählt. Neben der Bereitstellung von diesen Einrichtungen hat die Moskauer Regierung im September 2016 angekündigt, die Rechtsbasis für Zivilverteidigung anzupassen, Strukturen des Katastrophenschutzes weiter zu entwickeln und Frühwarnsysteme zu modernisieren.

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    Mausoleums-Spezialisten

    Ein Kern-Team von Spezialisten aus Biochemikern, Chirurgen und Anatomen kümmert sich um den Erhalt des Leichnams. Laut dem US-Wissenschaftsmagazin Scientific American sind sie auch unterstützend im Ausland tätig: zur Pflege der einbalsamierten Leiche von Ho Chi Minh in Hanoi sowie der aufbewahrten Körper von Kim Il-sung und dessen Sohn Kim Jong-il in Nordkorea.

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    Julianischer Kalender

    In Russland galt im Jahr 1917 noch der julianische Kalender. Der zum Ende des 16. Jahrhunderts entstandene gregorianische Kalender ersetzte diesen in Sowjetrussland erst im Februar 1918. Lenin fertigte das Gesetz über die Übernahme des gregorianischen Kalenders mit seiner Unterschrift aus. Da zur Zeit der Oktoberrevolution – Machtübernahme durch die kommunistischen Bolschewiki – noch der julianische Kalender galt, wurde das Datum im Zuge der Umstellung zwar vom 25./26. Oktober auf den 7./8. November  entsprechend angepasst, die Bezeichnung Oktoberrevolution aber beibehalten.

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    Moskauer Institut für Gehirnforschung

    Das Moskauer Institut für Gehirnforschung wurde 1928 mit dem propagandistischen Ziel gegründet, wissenschaftliche Erkenntnisse über die kognitiven Fähigkeiten Lenins und anderer herausragender sowjetischer Personen zu liefern. Seit einigen Jahren bemüht sich die neurologische Forschungseinrichtung um einen Imagewandel hin zu einem wissenschaftlichen Profil nach modernen Standards.

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    Nadeshda Krupskaja

    Nadeshda Krupskaja (1869–1939) war seit 1898 Lenins Ehefrau. Nach der Oktoberrevolution 1917 wirkte sie beim Aufbau proletarischer Jugendorganisationen mit und beteiligte sich an der Planung des sowjetischen Erziehungs- und Bildungssystems.

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