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    Mordwinien

    Mordwinien ist eine autonome Republik im europäischen Teil Russlands. Sie liegt im Föderationskreis Wolga. Gouverneur ist seit 2012 Wladimir Wolkow (geb. 1954). Neben Russen bildet das finno-ugrische Volk der Mordwinen die Bevölkerungsmehrheit in der Republik. Mordwinien ist reich an Bodenschätzen, leidet aber seit Jahren an der Abwanderung der Bevölkerung in andere Landesteile. Im öffentlichen Bewusstsein wird Mordwinien vor allem damit assoziiert, dass es hier zu Sowjetzeiten insbesondere Straflager für politische Gefangene gab.

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    Oblast Samara

    Die Oblast Samara liegt im europäischen Teil Russlands, beidseits der Wolga. Sie ist eine der stärksten Industrieregionen des Landes, trotzdem liegt das Durchschnittsgehalt nur im unteren Mittelfeld der russischen Regionen. Ein großer Teil der Arbeitnehmer ist in der Automobilbranche tätig – etwa 80 Prozent der russischen Kraftfahrzeuge werden in der Oblast Samara produziert – aber auch die Erdölvorkommen tragen zur Wirtschaftskraft bei. Interims-Gouverneur ist seit September 2017 Dimitri Asarow (geb. 1970).

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    Wladimir Wolkow

    Wladimir Wolkow (geb. 1954) ist ein russischer Politiker. Seit 2012 ist er Oberhaupt der autonomen Republik Mordwinien, nachdem er seit 1995 Stellvertreter von Nikolaj Merkuschin war, der 2012 als Gouverneur in die Oblast Samara abberufen wurde. 2011 wurde Wolkow mit dem staatlichen Orden für Verdienste am Vaterland ausgezeichnet.

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    Nikolaj Merkuschin

    Nikolaj Merkuschin (geb. 1951) ist ein russischer Politiker und Mitglied der Regierungspartei Einiges Russland. Von 1995 bis 2012 war er Gouverneur der autonomen Republik Mordwinien, wechselte danach an die Regierungsspitze der Oblast Samara. Merkuschin sitzt außerdem im Aufsichtsrat von Einiges Russland.

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    als Natoflugzeuge auf ihrem Weg nach und aus Afghanistan in Uljanowsk landeten

    Am 25. Juni 2012 hatte die russische Regierung entschieden, den Flughafen in der Stadt Uljanowsk für Zwischenlandungen der NATO im Anti-Terror-Kampf freizugeben, für Transporte von und nach Afghanistan. Die Entscheidung rief große gesellschaftliche Resonanz hervor und wurde vor allem von der Kommunistischen Partei Russlands scharf kritisiert. Da sich die Transportkosten als sehr hoch erwiesen, wurde dieser Flughafen von der NATO schließlich kaum genutzt.

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    Anatoli Lunatscharski

    Anatoli Lunatscharski (1875–1933) war ein russischer Journalist, Literatur- und Kunstkritiker, der nach der Oktoberrevolution 1917 das neu entstandene Volkskommissariat für Bildungswesen leitete und damit die Kultur- und Bildungspolitik der frühen Sowjetunion stark prägte. Er galt als enger Vertrauter Lenins.

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    NARKOMPROS

    Narkompros ist die Abkürzung für Volkskommissariat für Bildungswesen. Die direkt nach der Oktoberrevolution gegründete Behörde war unter anderem für Bildung, Bibliotheken, Verlage, Theater usw. zuständig. Der erste Volkskommissar war der Journalist und Kritiker Anatoli Lunatscharski (1875–1933), der als enger Vertrauter von Wladimir Lenin galt.

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    Der Zauberer der Smaragdenstadt

    Eine Erzählung des sowjetischen Schriftstellers Alexander Wolkow von 1939. Es handelt sich dabei um eine Nachdichtung des amerikanischen Kinderbuchs The Wonderful Wizard of Oz (deutsch Der Zauberer von Oz) von Lyman Frank Baum.

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    Argumenty i Fakty

    Meistgelesene russische Wochenzeitung mit einer Auflage von 2,2 Millionen Exemplaren. In der Sowjetunion 1978 als staatliches Propaganda-Organ gegründet, gehört sie seit 2014 der Moskauer Stadtverwaltung unter Bürgermeister Sergej Sobjanin. Chefredakteur ist Nikolaj Swjatkow. Neben politischen und wirtschaftlichen Themen finden sich in der Zeitung auch Rubriken wie Gesundheit, Küche, Auto und Datscha.

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    Wirtschaftszeitung Wsgljad

    Die Wirtschaftszeitung Wsgljad (dt. Blick) ist eine kremlnahe russische Onlinezeitung, die 2005 von Konstantin Rykow (geb. 1979) gegründet wurde. Die kostenlose Zeitung ist seit 2017 im Besitz des Experteninstituts für Sozialforschung, das der russischen Präsidialadministration nahesteht.

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