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    Sergej Naryschkin

    Sergej Naryschkin (geb. 1954) ist ein russischer Politiker und Ökonom. Er ist ehemaliger Präsident der Präsidialadministration und war von 2011 bis 2016 Vorsitzender der Staatsduma. Seit Oktober 2016 ist Naryschkin Leiter des Auslandsnachrichtendienstes SWR.

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    Volksrepublik Lugansk (LNR)

    Die selbsternannte Volksrepublik Luhansk wurde wie auch die sogenannte Volksrepublik Donezk infolge des Euromaidan im Frühjahr 2014 von bewaffneten Separatisten im Osten der Ukraine ausgerufen. Die Regionen – von Russland kontrollierte de-facto-Regime – sind international nicht als Staaten anerkannt und gehören völkerrechtlich zur Ukraine. Russlands Präsident Wladimir Putin hat am 21. Februar 2022 Dekrete zur Anerkennung unterzeichnet; das Parlament folgte mit seinem Beschluss am Folgetag einstimmig diesem Weg. Diese Schritte erwiesen sich als Vorbereitung, um den bis dahin in der Ostukraine geführten Krieg mit der russischen Invasion vom 24. Februar 2022 auf das ganze Land auszuweiten. 

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    Das Volk bleibt stumm

    „Das Volk bleibt stumm“ ist der letzte Satz der Tragödie Boris Godunow (1825) von Alexander Puschkin. Als geflügeltes Wort wird der Ausdruck für stillschweigenden Gehorsam des Volks gegenüber den Machthabern verwendet und zeigt den Verzicht der Bürger, ihre Interessen zu verteidigen.

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    Su-25

    Die Su-25 ist ein seit 1981 im Dienst der sowjetischen Streitkräfte stehender Kampfjet des in Moskau ansässigen Flugzeugherstellers Suchoi. Sie wurde entwickelt zur unmittelbaren Unterstützung der Landstreitkräfte. Ihre ersten Einsätze flog die Maschine in Afghanistan. Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde sie in den Bestand der russischen, aber auch der Luftwaffen anderer Nachfolgestaaten übernommen.

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    Awdotja Panajewa

    Awdotja Panajewa (1820–1893) war eine russische Schriftstellerin und Betreiberin eines der wichtigsten literarischen Salons. Ihre 1890 veröffentlichten Memoiren liefern Einblicke in den innersten Kreis dieses Zirkels, zu dem u. a. Dostojewski, Tolstoi, Belinski und Turgenew gehörten. Mit dem Dichter Nikolai Nekrassow lebte sie ab 1848 in einer mehrjährigen inoffiziellen Ehe.

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    Tschetschenische Kriege

    In beiden Tschetschenienkriegen (1994–1996 und 1999–2009) kämpfte die russische Armee gegen separatistische Widerstandskämpfer der Republik im russischen Nordkaukasus. Während der erste Krieg die faktische Autonomie der Provinz zum Ergebnis hatte, konnten die russischen Kräfte im zweiten Krieg nach jahrelangen Kämpfen, die auch zahlreiche Opfer forderten, die Region unter ihre Kontrolle bringen. Beide Seiten verübten während der Kriege schwere Menschenrechtsverletzungen.

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    Fünfte Kolonne

    Der Ausdruck Fünfte Kolonne wird allgemein für Kräfte verwendet, die – meist im Geheimen – von innen auf den Umsturz einer bestehenden politischen Ordnung hinarbeiten. Im Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) wurde der Begriff für Anhänger der Aufständischen gebraucht, die in den von der Regierung kontrollierten Gebieten verblieben waren. Er fand auch im Stalinismus Verwendung. Heute wird er vonseiten der russischen Regierung für diejenigen verwendet, die die Regierungslinie nicht unterstützen, insbesondere seit dem Auftauchen des Begriffs in der Rede Putins zum Beitritt der Krim am 18. März 2014.

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    Emir Ibn al-Chattab

    Emir Ibn al-Chattab (1969–2002) kämpfte bereits in Afghanistan gegen die sowjetischen Truppen, 1993 dann im Bürgerkrieg in Tadschikistan auf Seiten der islamischen Fundamentalisten und ab 1995 während des Ersten und Zweiten Tschetschenienkriegs in Tschetschenien und Dagestan. In russischen Medien galt er neben Osama Bin Laden als die Symbolfigur des islamistischen Terrorismus. Nach einem Urteil des Moskauer Stadtgerichtes von 2004 gilt al-Chattab als einer der Organisatoren für die Bombenanschläge auf Wohnhäuser in Buinaksk, Moskau und Wolgodonsk 1999.

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    Karabicha

    Das Anwesen Karabicha befindet sich im gleichnamigen Dorf im Gebiet Jaroslawl, ca. 300 km nordöstlich von Moskau. In den 1740er Jahren vom Fürstenhaus Galitzin erbaut, erwarb es 1861 der Dichter Nikolai Nekrassow. Bis 1875 nutzte er das Anwesen als Sommerresidenz. Heute befindet sich hier ein Nekrassow-Museum.

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