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    Alexej Olexin

    Alexej Olexin (belaruss. Aljaxei Alexin) ist ein bekannter belarussischer Geschäftsmann, über dessen Privatleben und Biographie allerdings wenig bekannt ist. Er besitzt zahlreiche Unternehmen, die mit Erdölprodukten oder mit E-Zigaretten handeln oder die in den Bereichen Fleischverarbeitung oder Bankwesen angesiedelt sind. Bekannte Marken und Unternehmen in Olexins Eigentümerschaft sind Energo-Oil, Tabakerka oder die MTBank. Er ist auch in Lettland unternehmerisch tätig. 

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    Alexander Saizew

    Alexander Saizew (geb. 1976, belaruss. Aljaxandr Saizau) ist ein belarussischer Unternehmer. Zudem war er Besitzer der Fußballvereine Dinamo Brest und Ruch Brest. Nach einem Management-Studium arbeitete er für zahlreiche Medien und Firmen als Berater sowie im Ministerrat der Republik Belarus und als Assistenz des Premierministers Sergej Sidorski. Saizew gilt als einer der einflussreichsten Geschäftsmänner in Belarus und als enger Vertrauter des Lukaschenko-Clans. Seit 2020 stehen er und seine Unternehmen auf der Sanktionsliste der USA und anderer Länder.

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    Fritz Blaschek

    Fritz Blaschek (1903–?) war Architekt und SS-Obersturmbannführer. Während der deutschen Besetzung der Sowjetunion war er als Siedlungsexperte des SS-Bauwesens tätig. 

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    Stanislaw Lem

    Der polnisch-jüdische Schriftsteller und Philosoph Stanislaw Lem (1921–2006) zählt zu den bedeutendsten Science-Fiction-Autoren. In seinen Werken setzt sich Lem insbesondere mit den Grenzen des Menschen, dem Universum und der Technologie auseinander. Sein Schreibstil gilt als utopisch, futuristisch und weitgehend satirisch. Zu Lems bekanntesten Werken gehören Solaris (1961), Robotermärchen (1964) und Fiasko (1986).  

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    Weisung Heydrichs vom 2. Juli 1941

    Ausführlich heißt es in der Weisung: „Zu exekutieren sind alle Funktionäre der Komintern (wie überhaupt alle kommunistischen Berufspolitiker schlechthin), die höheren, mittleren und radikalen unteren Funktionäre der Partei, des Zentralkomitees, der Gau- und Gebieteskomitees, Volkskommissare, Juden in Partei- und Staatsstellungen, sonstige radikale Elemente (Saboteure, Propagandeure, Heckenschützen, Attentäter, Hetzer usw.)."

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    Reichssicherheitshauptamt

    Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war eines der 12 Hauptämter der SS. Es wurde 1939 durch die Vereinigung von Sicherheitsdienst und Sicherheitspolizei gebildet und war die zentrale Repressionsbehörde der nationalsozialistischen Diktatur. Mit den so genannten Einsatzgruppen verfügte das RSHA über eine eigene militärische Sondereinheit, die vor allem in Ost- und Südosteuropa zum Einsatz kam. Die Leitung des Amts lag bei Reinhard Heydrich und später bei Ernst Kaltenbrunner.

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    Wilhelm Keitel

    Wilhelm Keitel (1882–1946) war Generalfeldmarschall und Chef des Oberkommandos der Wehrmacht. Er wurde ihm Rahmen der Nürnberger Prozesse als Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt. Keitel war für zahlreiche Kriegsverbrechen mitverantwortlich, darunter für Massenerschießungen in Polen. Er gehörte zu den engsten militärischen Beratern Hitlers und wirkte bei allen großen militärischen Entscheidungen mit – u. a. beim berüchtigten Kommissarbefehl.

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    Simon Wiesenthal

    Simon Wiesenthal (1908–2005) war ein österreich-jüdischer Holocaustüberlebender, Schriftsteller und weltbekannter „Nazijäger“. Während des Zweiten Weltkriegs überlebte Wiesenthal insgesamt fünf Konzentrationslager. Nach seiner Befreiung 1945 machte er es sich zur Lebensaufgabe, geflüchtete Nazis und Kollaborateure aufzuspüren und juristisch zur Verantwortung zu ziehen. 

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    Bildungsoffizier (Reichswehr)

    Nach dem Ende des 1. Weltkriegs und in Reaktion auf die Münchner Räterepublik baute die Reichswehr ab dem Sommer 1919 Verbände zur ideologischen Schulung ihrer Soldaten auf. Besonders durch Vorträge sollten so genannte Bildungs- bzw. Aufklärungsoffiziere bolschewistische und ‘vaterlandsfeindliche’ Strömungen unter den Soldaten bekämpfen. Ab Herbst 1919 war auch Adolf Hitler in Bayern Bildungsoffizier, wobei diese Tätigkeitsbezeichnung nicht mit dem militärischen Rang eines Offiziers gleichzusetzen ist.

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    Gemlich-Brief

    Bei dem so genannten Gemlich-Brief handelt es sich um die erste bedeutende Äußerung Adolf Hitlers zum Antisemitismus. Er ist in zwei Versionen überliefert und datiert auf den 16. September 1919. Hitler war zu diesem Zeitpunkt Teil einer kleinen Geheimdienst- und Propaganda-Einheit der Reichswehr in Bayern. In dieser Funktion beantwortete er die Anfrage des Armeeangehörigen Adolf Gemlich, der um Informationen zum Verhältnis der Regierung zur „Judenfrage” gebeten hatte.

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