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    Bildungsoffizier (Reichswehr)

    Nach dem Ende des 1. Weltkriegs und in Reaktion auf die Münchner Räterepublik baute die Reichswehr ab dem Sommer 1919 Verbände zur ideologischen Schulung ihrer Soldaten auf. Besonders durch Vorträge sollten so genannte Bildungs- bzw. Aufklärungsoffiziere bolschewistische und ‘vaterlandsfeindliche’ Strömungen unter den Soldaten bekämpfen. Ab Herbst 1919 war auch Adolf Hitler in Bayern Bildungsoffizier, wobei diese Tätigkeitsbezeichnung nicht mit dem militärischen Rang eines Offiziers gleichzusetzen ist.

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    Gemlich-Brief

    Bei dem so genannten Gemlich-Brief handelt es sich um die erste bedeutende Äußerung Adolf Hitlers zum Antisemitismus. Er ist in zwei Versionen überliefert und datiert auf den 16. September 1919. Hitler war zu diesem Zeitpunkt Teil einer kleinen Geheimdienst- und Propaganda-Einheit der Reichswehr in Bayern. In dieser Funktion beantwortete er die Anfrage des Armeeangehörigen Adolf Gemlich, der um Informationen zum Verhältnis der Regierung zur „Judenfrage” gebeten hatte.

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    Vernichtungslager Sobibor

    Sobibor war ein deutsches Vernichtungslager im östlichen Teil des besetzten Polens. Das Lager wurde Anfang 1942 in der Nähe des gleichnamigen Dorfes errichtet. Sobibor war neben den Vernichtungslagern Treblinka und Belzec Teil der „Operation Reinhard”. Schätzungen zufolge wurden in Sobibor etwa 250.000 Menschen ermordet, vorrangig Juden.  

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    Friedrich Jeckeln

    Friedrich Jeckeln (1895–1946) war ein SS-Obergruppenführer sowie General der Waffen-SS und der Polizei. Er war direkt für mehrere Massenmorde verantwortlich – u. a. in Babyn Jar, Kamjanez-Podilskyj und im Ghetto von Riga. Nach dem Krieg wurde er in der Sowjetunion zum Tode verurteilt. 

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    Njoman (Zeitschrift)

    Njoman ist eine belarussische Zeitschrift für Literatur, Kultur und Publizistik, die von der belarussischen Schriftstellerunion herausgegeben wird. Sie entstand 2005 in Anknüpfung an die sowjetische Zeitschrift gleichen Namens.

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    Ridder (Stadt)

    Ridder ist eine 1786 gegründete kasachische Stadt mit etwa 47.000 Einwohnern. Sie befindet sich im Nordwesten des Landes unweit der russischen Grenze und ist nach dem Bergbauingenieur Philipp Ridder benannt. Bis heute ist die Stadt ein Zentrum des Berg- und Tagebaus. Von 1941 bis 2002 trug sie den Namen Leninogorsk.

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    Wladimir Kolesnik

    Wladimir Kolesnik (1922–1994, belarus. Uladzimir Kalesnik) war ein sowjetisch-belarussischer Literaturkritiker, Autor und Philologieprofessor.

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    Janka Bryl

    Janka Bryl (1917–2006) war ein sowjetisch-belarussischer Schriftsteller und Übersetzer. 1981 wurde er als als Volksschriftsteller der Belarussischen Sozialistischen Sowjetrepublik (BSSR) ausgezeichnet.

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    SS-Sondereinheit Dirlewanger

    Die SS-Sondereinheit Dirlewanger war eine SS-Einheit unter Führung von SS-Obersturmführer Oskar Dirlewanger (1895–1945). Ihr vornehmliches Ziel war die Partisanenbekämpfung in Belarus, sie wurde jedoch auch bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands und des Slowakischen Nationalaufstands eingesetzt. Der Sondereinheit, die für ihre zahlreichen Kriegsverbrechen berüchtigt war, fielen zehntausende Zivilisten zum Opfer.  

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    Prozess gegen Sinjawski und Daniel

    Andrej Sinjawski (1925–1997) und Juli Daniel (1925–1988) waren bekannte sowjetische Dissidenten. Die beiden Schriftsteller veröffentlichten jahrelang unter den Pseudonymen Abram Terz und Nikolaj Arshak im Westen. 1966 wurden sie für „antisowjetische Agitation und Propaganda“ zu sieben und fünf Jahren Lagerhaft verurteilt. Dieser symbolträchtige Schauprozess gegen Andersdenkende gilt als wichtigster Strafprozess nach der Ära Stalin. Er rief eine Welle der Solidarität hervor, die als einer der Startpunkte der sowjetischen Dissidentenbewegung gilt.

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