Kategorie

Gesellschaft


  • „Man hat das Gefühl, das Leben eines Menschen ist nichts wert“

    Russland überzieht die Ukraine mit einem Krieg, der zerstörte Städte, tausende Tote, Verletzte, Hunger und Leid bedeutet. Viele russische Soldatenmütter fragen sich, ob ihre Söhne daran beteiligt sind, denn die russische Führung hält sich mit Informationen zu den Soldaten meist bedeckt. Ein Interview mit dem Komitee der Soldatenmütter über mütterliche Ohnmacht und die eingeschränkten Möglichkeiten zu helfen.

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  • Brief an die Ukraine

    Der belarussische Schriftsteller Alhierd Bacharevič wendet sich in einem offenen Brief an die Ukraine gegen die Anfeindungen, die den Belarussen im Zuge des Krieges entgegengebracht werden – weil Alexander Lukaschenko sein Land als Aufmarschgebiet hergibt.     

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  • Krieg der Sprache

    „Spezialoperation“ – so nennt das offizielle Russland den Krieg in der Ukraine. Wer anders berichtet, wird zensiert. Der russische Lyriker und frühere Dissident Lew Rubinstein schreibt über einen Kampf der Begriffe in seinem Land, der für ihn weit vor diesem Angriff begonnen hat. Er tut das bei Echo Moskwy, dessen Radiostation inzwischen abgeschaltet wurde.

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  • Der Fall Kamila Walijewa

    Die 15-jährige Eiskunstläuferin Kamila Walijewa darf trotz Dopingnachweis weiter an Olympia teilnehmen. Doch das eigentliche Problem für den russischen Eiskunstlauf, so meint Kirill Schulika auf Republic, bleibt: das extrem junge Alter der Athletinnen.

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  • Begeisterte Bulgaren

    Die Bulgaren sind stets fasziniert von Russland und Putin – so klingt es in den Überschriften von RIA Nowosti. Meduza-Investigativchef Alexej Kowaljow über einen bizarren Trend in russischen Staatsmedien.

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  • In entlegenen Dörfern

    Wie das Leben an den Grenzen von Belarus aussieht, hat der Dokumentarfotograf Siarhei Hudzilin mit der Kamera ergründet: von gemolkenen Kühen im Morgengrauen, gefrorenen Seenlandschaften und dem Pilzesammeln an der grünen Grenze zu Russland. 

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  • Das „Babyn Jar Russlands“

    In Rostow am Don ist der für Russland bedeutendste NS-Tatort des Holocaust. Ungefähr 20.000 Jüdinnen und Juden sind dort am 11./12. August vor 80 Jahren ermordet worden. Die Historikerin Christina Winkler hat zu den Verbrechen geforscht und historische Bilder aus dieser Schreckenszeit recherchiert. dekoder zeigt eine Auswahl und hat mit ihr gesprochen.

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  • Liquidierung des Gedenkens

    „Der Kreml will die einzige Quelle historischen Erinnerns sein, Memorial & Co sind für sie Rivalen, mit denen man bei Gelegenheit bis zur Vernichtung kämpft.“ Oleg Kaschin über den Fall Memorial (dekoder-Archivtext).

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