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Carnegie.ru

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Carnegie.ru ist die Online-Plattform des Moskauer Carnegie-ZentrumDas Carnegie Moscow Center ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Denkfabriken, die zur Carnegie-Stiftung mit Sitz in Washington gehören. Die Zweigstelle in Moskau nahm 1994 ihre Arbeit auf. Nach eigener Aussage soll das Zentrum zur überparteilichen Diskussion wichtiger politischer und wirtschaftlicher Themen anregen und die Kooperation zwischen Russland und den USA fördern. Der Fokus liegt dabei auf internationaler Politik. Direktor ist der Wissenschaftler und ehemalige Sowjet-Militär Dimitri Trenin.s. Dieses ist seinerseits Teil eines weltweiten Netzwerks von Think Tanks der Carnegie-Stiftung mit Sitz in Washington. Die Zweigstelle in Moskau wurde 1994 eröffnet. Nach eigenen Angaben soll das Zentrum zur überparteilichen Diskussion wichtiger politischer und wirtschaftlicher Themen anregen und die Kooperation zwischen Russland und den USA fördern. Der Fokus liegt dabei auf internationaler Politik. Seit 2008 wird das Zentrum von dem Wissenschaftler und ehemaligen Militär-Offizier Dimitri TreninDimitri Trenin (geb. 1955) ist ein russischer Politologe und seit 2008 Leiter des Moskauer Carnegie-Zentrums. Carnegie ist ein US-amerikanischer Thinktank, das Moskauer Zentrum forscht zu russlandspezifischen Fragen. Trenin gilt als einer der renommiertesten Russland-Experten. Dennoch wurde er etwa dafür kritisiert, dass er als ein assoziierter Experte mit dem russischen Forschungsinstitut Dialog der Zivilisationen zusammenarbeitet. Diese Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin bündelt zwar die Expertise einiger im Westen anerkannter Wissenschaftler, gilt aber für manche Beobachter zugleich auch als ein Propaganda-Werkzeug des Kreml.  geleitet.

Carnegie.ru veröffentlicht analytische Artikel sowohl von Mitgliedern des Carnegie-Netzwerkes als auch von externen Wissenschaftlern und Journalisten, die die politische und wirtschaftliche Situation in Russland aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Zu Wort kommen Experten, die sehr unterschiedliche Ansichten auf die Innen- wie Außenpolitik Russlands vertreten, zum Beispiel der Journalist und ehemalige Diplomat des russischen Außenministeriums Alexander Baunow (der seit 2015 auch Chefredakteur des Mediums ist), der Carnegie-Analyst und Kremlkritiker Andrej W. Kolesnikow oder der politische Publizist Fjodor LukjanowFjodor Lukjanow (geb. 1967) ist ein russischer Außenpolitik-Experte und Professor an der Higher School of Economics, die zu den wichtigsten russischen Hochschulen im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zählt. , der außenpolitisch eine eher kremlnahe Position einnimmt.

Eckdaten:

Gegründet: 1994
Chefredakteur: Alexander Baunow
URL: http://carnegie.ru

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen

AIDS in der Sowjetunion

Ab 1981 sorgte eine neu entdeckte Krankheit weltweit für Verunsicherung – AIDS. 1985 wurde auch in der Sowjetunion der erste Fall registriert. Eine Gnose darüber, wie die UdSSR mit dem Virus und den Betroffenen umging – und wie dies die Situation in Russland bis heute beeinflusst.

Gazprom

Allzeithoch bei Exporten, Aktie auf Fünfjahrespeak, Rekorddividenden: Gazprom brilliert derzeit auf allen Gebieten. Warum der Glanz des Unternehmens jedoch bald verblassen könnte, erklärt Julia Kusznir. 

Die Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer

„Nach meiner Kenntnis gilt das sofort ... unverzüglich.“ Als Politbüromitglied Günter Schabowski mit seiner überstürzten Aussage zur Gültigkeit des neuen Reisegesetzes gegen 19 Uhr am 9. November den Sturm auf die Berliner Mauer auslöste, war weder der Kreml noch die sowjetische Botschaft in Ost-Berlin im Bilde. Jan Claas Behrends über das Epochenjahr 1989 und die Reaktionen Moskaus.

Protestmusik

Musik wird in Russland immer mehr zu einem Medium für Kreml- und Gesellschaftskritik. Olga Caspers über die wachsende Gegenkultur und ihre Repräsentanten.

Erdöl – kulturhistorische Aspekte

Erdöl war die Grundlage der Wirtschaft in der UdSSR und ist es im heutigen Russland immer noch. Metaphorisch auch als „Blut der Erde“ oder „Schwarzes Gold“ bezeichnet, gilt es nicht nur als wichtigste Energiequelle, sondern auch als Motor der Geschichte insgesamt. Ilja Kalinin über kulturhistorische Aspekte des Erdöls. 

Oxxxymiron

Rap ist auch Lyrik. Philipp Lausberg über Oxxxymiron, der street credibility mit feingeistiger Poesie vereint. Und den deutschen Rap-Star Kollegah herausgefordert hat.

Der Baltische Weg: die Menschenkette vom 23. August 1989

Nationale Trikoloren, brennende Kerzen, hunderttausende von Menschen, die sich an den Händen halten, Lieder singen und über das Radio Ansprachen hören. Am 23. August 1989 bilden circa eine Million Menschen eine Kette, die von Tallinn über Riga nach Vilnius reicht. Sie fordern die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Karsten Brüggemann über Bedeutung und Strahlkraft des Baltischen Wegs. 

„Geh hin, ich weiß nicht wohin“, Foto © Andrey Ivanov (All rights reserved)