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Discours

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Discours ist ein 2015 gestartetes Online-Magazin aus Moskau. Es definiert sich als eine unabhängige Plattform für künstlerisch-analytische Themen. Die Besonderheit von Discours besteht darin, dass das Magazin keine Chefredaktion hat. Stattdessen entscheidet eine „horizontale Redaktion“ per Abstimmung über die Inhalte. 
Die Redaktion ist für alle Interessierten offen: Dazu lädt sie ein, Texte einzusenden und in die Discours-Autorengemeinschaft einzutreten. Zu den Autoren von Discours gehören sowohl professionelle Journalisten als auch Blogger, Künstler und Wissenschaftler.
Das Magazin ist gemeinnützig und wird von Ehrenamtlichen betrieben. Es finanziert sich ausschließlich durch Spenden und nimmt ausdrücklich keine staatlichen oder unternehmerischen Förderungen an. Das Low-Budget-Projekt benötigt für seine Existenz laut Eigenangabe mindestens 60.000 Rubel (rund 840 Euro) im Monat: Diese Geldsumme ist vor allem bestimmt für den Unterhalt der Website und für die Textredaktion.

Eckdaten

Gegründet: 2015
URL: https://discours.io

Gnosen

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Neueste Gnosen

Leinwandbilder: Russen und Deutsche im Film

Feind- und Freundbilder auf Zelluloid, Wahnsinn ohne Logik und die Logik des Wahnsinns: Filmwissenschaftlerin Oksana Bulgakowa beschreibt, welche Bilder vom jeweils Anderen in Russland und Deutschland auf die Leinwand projiziert wurden und werden. 

Anton Tschechow

Der Vater der Drei Schwestern, der Landschaftsplaner des Kirschgartens und Autor von Stücken ohne Namen. Und der Vorläufer des Absurden. Am 29. Januar ist sein 160. Geburtstag. 

Die Krim – ein jüdischer Sehnsuchtsort

Nach der Revolution 1917 entsponn sich eine hitzige Debatte über jüdische Ansiedlungsprojekte. Eine der damals debattierten Fragen lautete: Krim oder Zion? Und einige zogen eine Ansiedlung auf der Krim der in Palästina vor. Jakob Stürmann über den jüdischen Sehnsuchtsort Krim, der allerdings nur von kurzer Dauer war.

Afrikapolitik

Afrika rückt mehr und mehr auf die politische Agenda des Kreml. Dabei spielen die Länder des Kontinents für Russland wirtschaftspolitisch keine wichtige Rolle – beträgt das jährliche Handelsvolumen doch nur rund 20 Milliarden US-Dollar. Felix Riefer erklärt die Gründe für das zunehmende Afrika-Interesse des Kreml. 

AIDS in der Sowjetunion

Ab 1981 sorgte eine neu entdeckte Krankheit weltweit für Verunsicherung – AIDS. 1985 wurde auch in der Sowjetunion der erste Fall registriert. Eine Gnose darüber, wie die UdSSR mit dem Virus und den Betroffenen umging – und wie dies die Situation in Russland bis heute beeinflusst.

Gazprom

Allzeithoch bei Exporten, Aktie auf Fünfjahrespeak, Rekorddividenden: Gazprom brilliert derzeit auf allen Gebieten. Warum der Glanz des Unternehmens jedoch bald verblassen könnte, erklärt Julia Kusznir. 

Die Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer

„Nach meiner Kenntnis gilt das sofort ... unverzüglich.“ Als Politbüromitglied Günter Schabowski mit seiner überstürzten Aussage zur Gültigkeit des neuen Reisegesetzes gegen 19 Uhr am 9. November den Sturm auf die Berliner Mauer auslöste, war weder der Kreml noch die sowjetische Botschaft in Ost-Berlin im Bilde. Jan Claas Behrends über das Epochenjahr 1989 und die Reaktionen Moskaus.

Alyona Kochetkova: Als ich krank war, Foto © Alyona Kochetkova (All rights reserved)