Quelle

LES

Les (dt. Wald) ist ein Internetprojekt, das sich noch in Entwicklung befindet. Es soll die Funktionen einer Blog-Plattform, eines sozialen Netzes und eines Mediums in sich vereinen. Die angemeldeten User bekommen die Möglichkeit, eigene Texte, Fotostrecken oder Videos bzw. komplexe multimediale Materialien zu veröffentlichen. Sie können auch innerhalb der Plattform ein thematisches Medium gründen, das als eigenständiger Channel funktioniert und abonniert werden kann.

Als Medien sind auf der Plattform verschiedene Seiten registriert, die nicht immer journalistische, sondern oft auch aktivistische Inhalte bieten, oder Materialien, die eher mit klassischen Blogs zu vergleichen sind. Die Seite Reporter bietet beispielsweise Reportagen aus russischen Regionen, politische Analysen, Interviews und Fotostrecken an. Die Seite Unser Donbass publiziert  Materialien über das Leben und Ereignisse im Donbass, die nahe zur offiziellen Position der selbsternannten Republiken DNR und LNR stehen. Die Seite Projekt W beschäftigt sich mit dem Thema Frauen- und Kinderrechte.

Obwohl die Plattform recht jung ist (sie ging erst im Herbst 2016 online) wird sie von einigen etablierten Journalisten und Fotografen genutzt, z. B. von dem zweimaligen World Press Foto-Preisträger Sergey Maximishin, dem bekannten unabhängigen Journalisten Schura Burtin oder auch von dem Chefredakteur des Magazins Russki Reporter, Witali Leybin. Das Projekt ist vor allem unter jungen Fotografen als Veröffentlichungsplattform für Fotoreportagen sehr beliebt.

 

Eckdaten:

Gegründet: 2016
URL: www.les.media

Gnosen
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Lieder auf den Leader

Kinder in Uniform trällern, dass sie „Onkel Wowa“ in die letzte Schlacht folgen würden. Mit der populären Losung Krim nasch besingen sie die Angliederung der Halbinsel an Russland, auch die Formel bleibt nicht unerwähnt. Mittendrin die Duma-Abgeordnete . Nachdem das Musikvideo im November 2017 viral gegangen war, brachte diese Lobeshymne auf Putin der Abgeordneten letzten Endes allerdings Weiterlesen

Neueste Gnosen

Alla Pugatschowa

„Wer war Breshnew? Ein unwichtiger Politiker der Epoche von Alla Pugatschowa.“ So lautet ein immer noch in Russland kursierender Witz. Ingo Grabowsky über „the goddess of Russian pop“, die mit ABBA und Udo Lindenberg gesungen hat und an diesem Wochenende Geburtstag feiert.

Maxim Gorki

Maxim Gorkis Paradox bestand darin, dass er seine moralische Autorität in den Dienst des Stalinismus stellte. Ulrich Schmid über den meistgedruckten sowjetischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Krim

Es war kein Zufall, dass die russische Präsidentschaftswahl 2018 am 18. März stattfand. Die Wahlbeteiligung und die rund 90-prozentige Zustimmung für Putin auf der Krim stellt der Kreml als eine Art zweites Referendum über die Zugehörigkeit der Halbinsel zu Russland dar. Gwendolyn Sasse über die mythenumwobene Region, das Narrativ der „russischen Krim“ und die Selbstwahrnehmung der Krimbewohner nach der Angliederung an Russland. 

 

Comics in Russland

Comics als tödliche Gefahr für die geistige und physische Gesundheit der russischen Nation? Sandra Frimmel über die Geschichte des russischen Comics und den Kampf der Künstler um Anerkennung.

Stalins Tod

Der Tod Stalins löste im ganzen Land Bestürzung aus, selbst Opfer seiner Repressionen trauerten um den Führer der Werktätigen. Niemand wusste, was der Tod des Diktators für die Hinterbliebenen bedeuten würde. Fabian Thunemann zeichnet die Ereignisse vom März 1953 nach.

Sergej Prokofjew

Sergej Prokofjew starb am 5. März 1953, am gleichen Tag wie Josef Stalin. Der gemeinsame Todestag erwies sich als letzte zynische Wendung seines Lebensweges. Boris Belge über den weltberühmten Komponisten von Peter und der Wolf, dessen Leben von Anziehung und Abstoßung, Distanz und Nähe zum Sowjetstaat geprägt war.

Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk

Am 3. März 1918 schied Russland als Kriegspartei aus dem Ersten Weltkrieg aus. Robert Kindler über den Friedensvertrag von Brest-Litowsk, eine Momentaufnahme in einem gewaltsamen und dynamischen Prozess, der die politische Ordnung Osteuropas grundlegend veränderte.

Jewgeni Prigoshin

Er gilt als Financier der Petersburger Trollfabrik, die US-Justiz hat nun Anklage gegen ihn und 12 weitere Russen erhoben – Anton Himmelspach über „Putins Koch“ Jewgeni Prigoshin:

Igor Setschin

Er ist Konzernchef von Rosneft, wo Altkanzler Gerhard Schröder Vorsitzender des Direktorenrats ist. Obwohl Igor Setschin als zweitmächtigster Mann Russlands gilt, ist erstaunlich wenig über ihn bekannt. Alexander Graef nähert sich dem Darth Vader der russischen Politik.

Daniil Granin

„Der Historiker sucht Antworten auf Fragen. Der Schriftsteller sucht den Schmerz.“ Nina Weller über den Schriftsteller Daniil Granin, der sich mit dem Zweiten Weltkrieg kritisch auseinandersetzte und als „gesamtdeutsch-russisches Symbol der Erinnerungskultur“ gilt.

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