Übersetzer:in

Hartmut Schröder

Hartmut Schröder (*1967 in Bremen), studierte Slawistik  und Osteuropäische Geschichte an der FU Berlin sowie Übersetzung (russisch und polnisch) an der HU Berlin. Seit 2000 arbeitet er als freiberuflicher Übersetzer in Berlin, unter anderem für den Europäischen Austausch, die Gesellschaft Memorial, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Zeitschrift Osteuropa. Seit 2012 ist er Übersetzer und Textredakteur bei den Russland-Analysen.


  • Bringen Sie uns bloß die Wirtschaft in Ordnung!

    Wie die Wirtschaft retten? Noch im Mai legen Berater rund um Ex-Finanzminister Kudrin ihr Strategiepapier vor. Es steht in Konkurrenz zum Plan des sogenannten Stolypin-Klubs. Doch letzten Endes mache es keinen Unterschied, auf welche Strategie sich der Staat festlegt – sagt Wirtschaftswissenschaftler Wladimir Korowkin.

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  • In Trauer gespalten

    Am 25. Februar 2019 beginnt der Prozess um den Terroranschlag in der Petersburger Metro im April 2017. dekoder bringt aus diesem Anlass einen Archivtext: Der Terroranschlag einte die russische Gesellschaft nicht, sagt Andrey Pertsev. Es zeige sich vielmehr, wie zerrissen sie ist.

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  • „Geknallt hätte es sowieso“ – Teil I

    1917 – das war nicht nur das Jahr der Oktoberrevolution in Russland. Schon Monate zuvor wurde mit der Februarrevolution der Zar gestürzt und eine Epoche ging zu Ende. Der renommierte Historiker Boris Kolonizki blickt im ersten Teil eines Longread-Interviews auf die Zeit vor 100 Jahren: Wie war die Stimmung? Woher kam die Gewalt? Und welche Lehren gibt es fürs Heute?

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  • Das Fake-Engagement

    Wie Denunziation bürgerliches Engagement imitiert, das beschreibt Wadim Wolkow in der Tageszeitung Vedomosti. Dabei wirft er nicht nur den Blick zurück auf die Jahre des Großen Terrors, sondern beleuchtet auch einige Gesetze im Russland von heute. 

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  • Karriere in Uniform

    Viele russische Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder Karriere beim Militär oder bei der Polizei machen. Jewgeni Karassjuk erklärt auf Republic die gewachsene Anziehungskraft der Sicherheitsbehörden – mit anschaulichen Infografiken.

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  • Wer hat Irkutsk vergiftet?

    Zahlreiche Todesfälle erschüttern in diesen Dezembertagen das ostsibirische Irkutsk. Mehr als 70 Menschen sterben durch Methanolvergiftung. Als Ursache wurde ein gepanschter Badezusatz ausgemacht – der als Wodka-Ersatz dient. In der Novaya Gazeta fragt Alexej Tarassow: Wie kann das sein?

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  • „Die Post-Putin-Ära läuft schon“

    Gleb Pawlowski sieht die bisherige Taktik des Kreml in die Jahre gekommen. Pawlowski, früher mit direktem Draht zu den Machthabern, ist vor Jahren in Ungnade gefallen und zynisch-kritischer Kommentator seiner Zeit geworden. Einer, der die politische Bühne vornehmlich als Theater sieht – und daraus seine eigenen Schlüsse zieht.

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  • Die Täter-Debatte

    Ein Enkel will genau wissen: Wer hat im Großen Terror unter Stalin 1938 meinen Urgroßvater erschossen? Nun ist eine erregte, öffentliche Debatte entbrannt, als Denis Karagodin nach langer Suche dem Töten konkrete Namen gab – und der Gewalt ein Gesicht. Sergej Medwedew fragt sich auf Republic: Was ist daran so brisant? (Archiv-Text)

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