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Bumaga

Die Internet-Zeitung Bumaga (wörtl.: Papier) wurde 2012 vom jungen Journalisten und Medienunternehmer Kirill Artemenko in St.-Petersburg gegründet und etablierte sich in kurzer Zeit als ein wichtiges regionales Online-Medium. Laut Selbstdarstellung bietet Bumaga „einen unabhängigen Blick aus St.-Petersburg auf russische und stadtbezogene Themen”.1 Dabei steht die Stadt ihrem lifestyle, ihrer Kultur und ihrer regionalen Politik immer im Vordergrund.

Die Zielgruppe von Bumaga stellen junge urban professionals dar. Die Zeitung spricht ihre Leser nicht nur auf dem Weg über wichtige gesellschaftliche Themen an, sondern greift auch unterhaltsame Fragen auf wie: „Wie kann man während der weißen Nächte ausschlafen?" oder „Wie kann man Kaffee für 39 Rubel (ca. 0,50 €) verkaufen und sich nicht abwirtschaften?”.

Die Trägerorganisation Bumaga-Media betreibt darüberhinaus alleine und in der Kooperation mit anderen Institutionen auch Kultur- und Bildungsprojekte, vor allem die Petersburger Science slams, Open University und Open Library.

 

Eckdaten

Gegründet: 2012
Chefredakteur: Kirill Artemenko
Herausgeberin: Kirill Artemenko
URL: www.paperpaper.ru


1: http://paperpaper.ru/contacts/
Gnosen

im Gnosmos

als Text

im Gnosmos

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Neueste Gnosen

AIDS in der Sowjetunion

Ab 1981 sorgte eine neu entdeckte Krankheit weltweit für Verunsicherung – AIDS. 1985 wurde auch in der Sowjetunion der erste Fall registriert. Eine Gnose darüber, wie die UdSSR mit dem Virus und den Betroffenen umging – und wie dies die Situation in Russland bis heute beeinflusst.

Gazprom

Allzeithoch bei Exporten, Aktie auf Fünfjahrespeak, Rekorddividenden: Gazprom brilliert derzeit auf allen Gebieten. Warum der Glanz des Unternehmens jedoch bald verblassen könnte, erklärt Julia Kusznir. 

Die Sowjetunion und der Fall der Berliner Mauer

„Nach meiner Kenntnis gilt das sofort ... unverzüglich.“ Als Politbüromitglied Günter Schabowski mit seiner überstürzten Aussage zur Gültigkeit des neuen Reisegesetzes gegen 19 Uhr am 9. November den Sturm auf die Berliner Mauer auslöste, war weder der Kreml noch die sowjetische Botschaft in Ost-Berlin im Bilde. Jan Claas Behrends über das Epochenjahr 1989 und die Reaktionen Moskaus.

Protestmusik

Musik wird in Russland immer mehr zu einem Medium für Kreml- und Gesellschaftskritik. Olga Caspers über die wachsende Gegenkultur und ihre Repräsentanten.

Erdöl – kulturhistorische Aspekte

Erdöl war die Grundlage der Wirtschaft in der UdSSR und ist es im heutigen Russland immer noch. Metaphorisch auch als „Blut der Erde“ oder „Schwarzes Gold“ bezeichnet, gilt es nicht nur als wichtigste Energiequelle, sondern auch als Motor der Geschichte insgesamt. Ilja Kalinin über kulturhistorische Aspekte des Erdöls. 

Oxxxymiron

Rap ist auch Lyrik. Philipp Lausberg über Oxxxymiron, der street credibility mit feingeistiger Poesie vereint. Und den deutschen Rap-Star Kollegah herausgefordert hat.

Der Baltische Weg: die Menschenkette vom 23. August 1989

Nationale Trikoloren, brennende Kerzen, hunderttausende von Menschen, die sich an den Händen halten, Lieder singen und über das Radio Ansprachen hören. Am 23. August 1989 bilden circa eine Million Menschen eine Kette, die von Tallinn über Riga nach Vilnius reicht. Sie fordern die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Karsten Brüggemann über Bedeutung und Strahlkraft des Baltischen Wegs. 

Zweckentfremdet, Foto © Oksana Ozgur (All rights reserved)