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Yod

Yod

Das Internet-Medium Yod wurde im Juli 2014 als eine journalistische Erweiterung des Projektes Yopolis1 gegründet.

Die Besonderheit des Projektes besteht darin, dass die Beiträge nicht nur von hauptberuflichen Journalisten, sondern auch von den Bürgern in enger Zusammenarbeit mit Yod-Redakteuren verfasst werden. Die Bürger werden somit in die Arbeit langfristig mit einbezogen, einige sind inzwischen bereits selbst professionelle Journalisten geworden. Thematisch konzentriert sich das Medium auf regionale Nachrichten vor allem aus Moskau.

Der Name des Medium spielt mit der physiologischen Rolle der Substanz Jod. Die Redaktion schreibt: Ein Mangel an Yod (Jod) im städischen Umfeld führt zu Schläfrigkeit, schlechter Laune und Gleichgültigkeit.

 

Eckdaten:

Gegründet: 2014
Chefredakteur: Stanislaw Mudry
Herausgeberin: Wladislaw Korejkin
URL: www.yodnews.ru


1.Yopolis ist eine Plattform, auf der städtische Aktivisten gesellschaftliche Initiativen vorschlagen und deren Umsetzung koordinieren können - etwa den Ankauf von Fahrrädern für ein Sozialzentrum oder die in Eigenregie durchgeführte Überdachung von Bushaltestellen. Die Aktivitäten auf der Plattform erstreckten sich bald auch auf generelle urbane Themen, was letzlich die Ausgliederung in ein eigenes Medium zur Folge hatte.
Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Erdöl – kulturhistorische Aspekte

Erdöl war die Grundlage der Wirtschaft in der UdSSR und ist es im heutigen Russland immer noch. Metaphorisch auch als „Blut der Erde“ oder „Schwarzes Gold“ bezeichnet, gilt es nicht nur als wichtigste Energiequelle, sondern auch als Motor der Geschichte insgesamt. Ilja Kalinin über kulturhistorische Aspekte des Erdöls. 

Oxxxymiron

Rap ist auch Lyrik. Philipp Lausberg über Oxxxymiron, der street credibility mit feingeistiger Poesie vereint. Und den deutschen Rap-Star Kollegah herausgefordert hat.

Der Baltische Weg: die Menschenkette vom 23. August 1989

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Der Hitler-Stalin-Pakt

Am 23. August 1939 landete der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop in Moskau. Nach elf Stunden Verhandlungen wurde der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag unterschrieben. Claudia Weber über den Hitler-Stalin-Pakt, der den Weg zum Zweiten Weltkrieg freimachte. 

Napoleon Bonaparte in Russland

Idealbild des romantischen Helden, künftiger Messias und Symbol des Protests gegen die Unterdrückung in Russland – oder schlicht ein Krimineller, der sich gottgleich wähnte? Nikolaus Katzer zum 250. Geburtstag von Napoleon Bonaparte, der die russische Kultur im 19. Jahrhundert stark beeinflusste und noch lange die Gemüter bewegte wie kein zweiter. 

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Russische Polit-Talkshows hatten einmal den Anspruch, auch selbstkritischen innenpolitischen Diskussionen ein Forum zu bieten. Heute stehen siе für bewusst provozierte Skandale, polternde Moderatoren und politische Parteilichkeit. Magdalena Kaltseis über Ursprung, Wandel und Gegenwart eines populären russischen TV-Formats. 

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Nirgendwo sonst saßen Hintermänner, Henker und ihre Opfer so dicht zusammen wie in der Lubjanka. Nina Frieß über den Sitz des Geheimdienstes, um den Menschen jahrzehntelang „einen möglichst großen Bogen“ machten. 

Zeugen Jehovas

Mehr als 20 Zeugen Jehovas sitzen derzeit wegen ihres Glaubens in russischen Gefängnissen. Als „größte extremistische Organisation in Russland“ bezeichnen auch Vertreter der Orthodoxen Kirche die Zeugen Jehovas. Regina Elsner sieht darin Verstöße gegen die Religionsfreiheit und fragt, inwiefern diese einen systemischen Charakter haben.

Heldenstädte

Im Kampf um Aufmerksamkeit schmücken sich Städte gern mit Attributen. So wimmelt es in Europa von Zukunftsstädten, „Little Big Cities“, Weltstädten und Schmelztiegeln. Doch Städte, die offiziell zu Helden ernannt werden? Ivo Mijnssen über die Heldenstädte der früheren Sowjetunion, nationale Einheit und Probleme, die sie heute in Russland schaffen. 
 

Andrej Bitow

Andrej Bitow, einer der Stammväter der postmodernen Literatur Russlands, wäre am Montag 82 Jahre alt geworden. Karlheinz Kasper über den subversiven Klassiker, sein Chef d´Œuvre Das Puschkinhaus und sein Work in Progress.

Selbstgedreht, 1987, Foto © Gennady Bodrov/The Lumiere Brothers Center for Photography (All rights reserved)