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    Belarussische Volksfront (BNF)

    Die Partyja BNF (dt. Belarussische Volksfront, bis Mitte der 1990er Jahre Belarussische Volksfront Adradshenne) ist eine belarussische Partei mit liberalkonservativer Ausrichtung. Sie wurde 1988 aus der Bewegung Adradshenne (dt. Wiedergeburt) heraus gegründet, deren Vertreter sich als Erben der belarussischen Nationalbewegung der 1920er Jahre verstanden. Ihre Hochzeit erlebte sie in den 1990er Jahren unter dem Vorsitz von Sjanon Pasnjak. Die Belarussische Volksfront strebt einen demokratischen Staat mit dominierender belarussischen Kultur und Sprache an.

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    Weißruthenischer Zentralrat

    Der Weißruthenische Zentralrat (belarussisch: Belaruskaja zentralnaja rada) war eine während des Zweiten Weltkrieges von der deutschen Besatzung eingesetzte und von ihr abhängige Regierung im Generalbezirk Weißruthenien. Er wurde im Dezember 1943 zum Zweck antisowjetischer Propaganda von der SS in Minsk gegründet. Nach der Befreiung von Belarus durch die Rote Armee 1944 flüchteten die Mitglieder des Weißruthenischen Zentralrates ins Ausland, wo sie versuchten, eine Exilregierung zu etablieren. 

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    Wazlau Lastouski

    Wazlau Lastouski (1883–1938) war ein belarussischer Politiker und Schriftsteller. Er trat in jungen Jahren in die Polnische Sozialistische Partei ein und war als Redakteur gesellschaftspolitischer Zeitungen tätig. Er setzte sich unter anderem als Vorsitzender des Ministerrates der Belarussischen Volksrepublik und als Organisator der antipolnischen Partisanenbewegung für die belarussische Unabhängigkeit ein. Er wurde mehrfach von der sowjetischen Geheimpolizei verhaftet und 1938 erschossen. 

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    Erich Ludendorff

    Erich Ludendorff (1865–1937), geb. in Posen, war ein einflussreicher deutscher General im Ersten Weltkrieg. Bekanntheit erlangte er vor allem aufgrund seines Sieges gegen die russischen Truppen bei Tannenberg 1914. Zusammen mit Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg war er für die Militärverwaltung der besetzten Ostgebiete (Ober Ost) verantwortlich, ab 1916 war er Teil der Obersten Heeresleitung (OHL). Nach dem Ersten Weltkrieg war Ludendorff in der völkischen Bewegung aktiv und bekämpfte die Weimarer Republik.

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    Efim Karski

    Efim Karski (1860/1861–1931) war ein Slawist und Ethnologe. Ab 1893 lehrte er an der russischsprachigen Kaiserlichen Universität in Warschau, deren Rektor er 1905 wurde. 1917 ging er als Professor an die Petrograder Universität. Karski leistete Pionierarbeit bei der Erforschung der belarussischen Sprache, deren Dialekte und Verbreitung er in zahlreichen Werken untersuchte.

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    Goldenes Zeitalter (Belarus)

    Als Goldenes Zeitalter wird in der belarussischen Geschichtsschreibung die Epoche der Zugehörigkeit der belarussischen Fürstentümer zum Großfürstentum Litauen vom 14. bis zum 16. Jahrhundert bezeichnet. In dieser Zeit stiegen belarussische Städte wie Polazk, Homel oder Wizebsk zu wichtigen Handwerks- und Handelszentren auf, Ruthenen bildeten die Bevölkerungsmehrheit des Großfürstentums und ihre Kultur erlebte eine Hochphase. Im Goldenen Zeitalter bildete das Altruthenische die Kanzleisprache des Großfürstentums. 

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    Ukrainische Volksrepublik

    Die Ukrainische Volksrepublik war der erste unabhängige ukrainische Nationalstaat. Sie wurde am 20. November 1917 ursprünglich als autonomer Staat innerhalb Sowjetrusslands gegründet. Am 22. Januar 1918 rief ihr politisches Entscheidungsorgan, die Zentralna Rada, jedoch ihre Unabhängigkeit aus. Von April bis Dezember 1918 wurde sie durch ein sogenanntes Hetmanat abgelöst, anschließend aber neu gegründet. 1920 kam die Ukrainische Volksrepublik mit der vollständigen Besetzung der Ukraine durch die Rote Armee zu ihrem Ende; bis 1992 existierte jedoch eine Exilregierung in München.

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    Operation Faustschlag

    Die Operation Faustschlag war eine Großoffensive im Ersten Weltkrieg. Sie erfolgte in Reaktion auf die schleppenden Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk. Um Druck auf die sowjetische Seite auszuüben, stießen deutsche Truppen ab dem 18. Februar 1918 ins Baltikum, in zentrale belarussische Gebiete bis an den Dnjepr und in die östliche Ukraine vor und besetzten diese Territorien. In der Südukraine waren auch österreichisch-ungarische Kräfte an der Operation beteiligt. Infolge der Operation unterzeichneten die Bolschewiki am 3. März 1918 den sogenannten Diktatfrieden von Brest-Litowsk.

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    Zentrale Belarussische Militär-Rada

    Die Zentrale Belarussische Militär-Rada (dt. Rat) war das zentrale Organ der belarussischen Soldatenräte im Jahr 1917. Sie trat für einen autonomen Staat Belarus innerhalb einer demokratischen Russischen Föderation sowie für eine eigene belarussische Armee ein.

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    Große Belarussische Rada

    Die Große Belarussische Rada (dt. Rat) war das zentrale Koordinierungsorgan der belarussischen Nationalbewegung nach dem Sturz des Zaren. Sie wurde im Juli 1917 in Minsk gegründet und vertrat Angehörige aller Klassen, Regionen und Professionen. Sie trat für einen demokratischen belarussischen Staat ein. Die Große Belarussische Rada übernahm die Organisation und Leitung des Ersten Allbelarussischen Kongresses im Dezember 1917.

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