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    Michail Fridman

    Michail Fridman (geb. 1964) ist ein russischer Unternehmer und Milliardär. Er ist Vorstandsvorsitzender der Alfa Group, die unter anderem Anteile in Öl-, Banken-, Telekommunikations- und Lebensmittelindustrie hält. Fridman, der auch die israelische Staatsbürgerschaft besitzt, lebt seit 2015 in London. Er ist Vizevorsitzender des Russischen Jüdischen Kongresses und Großspender des European Jewish Fund. 

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    Babyn Jar

    Babyn Jar (russ.: Babi Jar) ist eine Schlucht in Kiew. Am 29. und 30. September 1941 wurden dort mehr als 33.000 Kiewer Juden von Einsatzgruppen der deutschen Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes mit Unterstützung der Wehrmacht erschossen. Bei der sogenannten Sonderaktion 1005 haben die Nazis nach der verlorenen Schlacht von Stalingrad versucht, die Spuren des Massakers zu verwischen.

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    Nikolaj Sabolozki

    Nikolaj Sabolozki (1903– 958) war ein sowjetischer Dichter. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium studierte er Literatur am Petrograder Herzen-Institut. 1927 gründete er mit Daniil Charms und Alexander Wwedenski die avantgardistische Künstlervereinigung OBERIU. 1938 wurde Sabolozki 1938 wegen „antisowjetischer Propaganda“ festgenommen und war bis 1946 in Sibirien inhaftiert. Nach seiner Rückkehr übersetzte er unter anderem georgische Dichter ins Russische. 

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    Anatoli Efros

    Anatoli Efros (1925–1987) war ein sowjetischer Theater- und Filmregisseur. Er leitete verschiedene Moskauer Theater, darunter das Zentrale Kindertheater, das Theater an der Malaja Bronnaja und das Theater an der Taganka. 

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    Kusma Petrow-Wodkin

    Kusma Petrow-Wodkin (1883–1939) war ein russisch-sowjetischer Maler, Pädagoge und Schriftsteller. Er studierte in Sankt Petersburg, Moskau und Paris. 1911 wurde er Mitglied der Vereinigung Welt der Kunst, 1924 der Gruppe Vier Künste. Petrow-Wodkin war auch als Grafiker und Dramatiker tätig. Von 1932 bis 1937 war er erster Leiter der Leningrader Künstlervereinigung.

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    Pawel Filonow

    Pawel Filonow (1882–1941) war ein russisch-sowjetischer Maler und Dichter der Avantgarde. 1914 wurde er Mitglied der Gruppe Bund der Jugend, später gründete er die Gruppe Meister der Analytischen Kunst. Unter der Leitung von Kasimir Malewitsch arbeitete Filonow am kurzlebigen Staatlichen Institut für künstlerische Kultur. In der Sowjetunion kaum bekannt, wurde sein Werk erst seit den 1980er breiter rezipiert.

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    Juri Chrshanowski

    Juri Chrshanowski (1905–1987) war ein sowjetischer Künstler, Schauspieler und Sänger. Er studierte an der Russischen Kunstakademie in Petrograd unter anderem bei Kasimir Malewitsch und Kusma Petrow-Wodkin. Seit den 1950er Jahren lieh Juri Chrshanowski über 50 Animationsfilmen seine Stimme. Sein Sohn ist der Animationsfilm-Regisseur Andrej Chrshanowski, sein Enkel der Künstler und Filmemacher Ilja Chrshanowski.

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    Goskino

    Goskino war die zentrale Behörde für Filmwesen in der Sowjetunion. Ihr oblag die Steuerung der Filmindustrie sowie die politischen Kontrolle aller Filmproduktionen. Ihre Arbeit war nach der Gründung 1924 auf die Russische SSR beschränkt, wurde nach einer Umbenennung in Sojuskino ab 1931 jedoch auf die gesamte Sowjetunion ausgedehnt. 1963 wurde die Behörde neu gegründet und existierte unter verschiedenen Namen bis zur Auflösung der Sowjetunion. Die russische Nachfolgebehörde Roskomkino trug für einige Jahre ebenfalls den Namen Goskino.

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    Lew Landau

    Lew Landau (1906–1968) war ein sowjetischer Physiker. 1962 wurde ihm für seine Arbeiten zur Theorie der kondensierten Materie der Nobelpreis für Physik verliehen. In der Sowjetunion wurde Landau ebenfalls mit zahlreichen wissenschaftlichen Auszeichnungen bedacht und war Mitglied naturwissenschaftlicher Akademien im In- und Ausland. Bis heute ist er als Verfasser eines Standard-Lehrwerkes zur theoretischen Physik bekannt. Das umstrittene Filmprojekt Dau des russischen Regisseurs Ilja Chrshanowski war in seiner ursprünglichen Fassung vom Leben Landaus inspiriert, nahm aber schließlich ganz eigene Formen an.

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