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    Krieg und Frieden

    Krieg und Frieden ist einer der bekanntesten Romane von Lew Tolstoi (1828–1910). Er beschreibt die russische Gesellschaft in der Zeit der napoleonischen Kriege 1805–1812. Den Sinn seines Romans sieht der Autor darin, die Menschen „dazu zu bringen, das Leben in all seinen unzähligen und unerschöpflichen Erscheinungen zu lieben“. 

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    Anna Karenina

    Anna Karenina ist einer der bekanntesten Romane von Lew Tolstoi (1828–1910). Darin erzählt er von der tragischen Liebe der Protagonistin Karenina zum Offizier Wronski. Der Roman gilt auch als eine Studie der Moral von adliger Gesellschaft in Moskau und St. Petersburg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anna Karenina verkörpert laut Tolstoi das Leben „mit all der unausdrückbaren Kompliziertheit von allem Lebendigen“.

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    Tolstoi im Krimkrieg

    Im Sewastopol-Zyklus beziehungsweise in den Sewastopoler Erzählungen berichtete Lew Tolstoi 1855 und 1856 von seiner Teilnahme am Krimkrieg (1853–1856) – eine militärische Auseinandersetzung zwischen Russland und einer Koalition aus dem Osmanischen Reich, Frankreich, Großbritannien sowie Piemont-Sardinien. Russland erlitt dabei eine verlustreiche Niederlage, gleichwohl werden mit dem Krimkrieg bis heute heroische Motive der aufopfernden Verteidigung der Stadt Sewastopol verknüpft. Obwohl Tolstoi auch über die Absurdität und Unmenschlichkeit des Krieges schrieb, sind in den Erzählungen auch solche heroisierenden Elemente zu finden.

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    Michail Sagoskin

    Michail Sagoskin (1789–1852) war ein Romanschriftsteller, Dramaturg sowie Direktor der Moskauer Theater und der Rüstkammer des Moskauer Kreml. Seine historischen Romane, seit Beginn der 1830er Jahre erschienen, brachten ihm den Beinamen russischer Walter Scott ein.

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    Hadschi Murat

    Hadschi Murat ist eine Erzählung von Lew Tolstoi (1828–1910). Sie war sein letztes Werk und erschien 1912 postum. Gegenstand der Episoden sind die letzten Lebensmonate des awarischen Muslims Hadschi Murat, der mit tschetschnischen Kämpfern gegen die russische Streitkraft des Zaren Nikolaus I. kämpft. Als Vorlage dienten Tolstoi die Erinnerungen des Unterleutnants und späteren Generals Wladimir Alexejewitsch Poltorazk sowie des Adjutanten und späteren Grafen Michail Loris-Melikow. 

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    Maxim Maximytsch

    Maxim Maximytsch ist ein Protagonist und einer der Erzähler des Romans Ein Held unserer Zeit (russ. „Geroi naschego wremeni“) von Michail Lermontow. Er war ein erfahrener Stabskapitän der russischen Armee im Kaukasus-Krieg. Mit seiner einfachen und herzlichen Natur stellt er ein Gegenbild zur komplexen und mehrdeutigen Gestalt des adligen Protagonisten Petschorin dar. 

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    Ustascha

    Die Ustascha war ein 1929 gegründeter kroatischer Geheimbund, der rechtsextreme Standpunkte vertrat. Daraus ging eine faschistische Bewegung hervor, unter deren Herrschaft 1941 der sogenannte Unabhängige Staat Kroatien entstand. Dieser war ein Verbündeter des Deutschen Reiches und nahm auch am Deutsch-Sowjetischen Krieg teil. 

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    Sage von der großen Schlacht gegen Mamai

    Die Sage von der großen Schlacht gegen Mamai (russ. „Skasanije o Mamajewom poboischtsche“) stammt aus dem 15. Jahrhundert und erzählt von der Schlacht auf dem Kulikowo Pole. Die Auseinandersetzung zwischen der mongolischen Goldenen Horde (angeführt von Emir Mamai) und den Truppen eines russischen Bündnisses fand am 8. September 1380 statt. Der Sieg russischer Streitkräfte gilt als ein wichtiger Schritt zum Sturz des sogenannten mongolisch-tatarischen Jochs (1243–1480) und zur Vereinigung verschiedener Fürstentümer zur mittelalterlichen Rus.  

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    Sadonschtschina

    Das Epos von der Schlacht am Don (russ. „Sadonschtschina“) wurde im Mittelalter vermutlich von dem Adligen und späteren Priester Sifoni von Brjansk verfasst. Gegenstand der Handlung ist der Sieg des Moskauer Großfürsten Dimitri Donskoi über die Tataren in der Schlacht auf dem Kulikowo Pole am 8. September 1380. Es weist viele Ähnlichkeiten mit dem Igorlied auf und wird von vielen als positiver Gegenentwurf dazu verstanden: Behandelt das Igorlied ein negatives Beispiel für das eigenmächtige Handeln einzelner Fürsten, zeigt das Epos von der Schlacht am Don, wie erfolgreich Fürsten gemeinsam sein können.  

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