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    KomMissija

    KomMissija ist ein internationales Festival für Comics, Graphic Novels, Manga und Zeichentrickfilme. Es findet seit 2002 jährlich im April in Moskau statt. Das Programm des Festivals umfasst einen Wettbewerb, Meisterklassen und Ausstellungen.

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    KomMissija ist ein internationales Festival für Comics, Graphic Novels, Manga und Zeichentrickfilme. Es findet seit 2002 jährlich im April in Moskau statt. Das Programm des Festivals umfasst einen Wettbewerb, Meisterklassen und Ausstellungen.

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    Verbot von NS-Symbolen

    Laut Gesetz ist die Verwendung von NS-Symbolen und Zeichen in Russland verboten. Da dieses Gesetz allerdings nicht explizit zwischen Gesinnungs-Propaganda und politischer Bildung unterscheidet, gibt es Kritik daran. So wurde beispielsweise ein russischer Bürger im Januar 2018 zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er ein Bild mit NS-Symbolen auf seinem VKontakte-Profil veröffentlichte. Da dieses in Russland sehr bekannte Foto auch in russischen Schulbüchern zu finden ist, nutzte der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny die Gerichtsentscheidung dazu, eine Aktion gegen die Idiotie auszurufen. Diese Aktion erregte großes Aufsehen in der Öffentlichkeit und führte zur Aufhebung der Geldstrafe.

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    Narodnoje obrasowanije

    Die Zeitschrift Narodnoje obrasowanije (dt. Volksbildung) ist eine der ältesten Zeitschriften in Russland. Sie wurde 1803 als Organ des Ministeriums für Volksaufklärung gegründet und hat im Laufe der Zeit mehrmals den Namen geändert. Mit dem heutigen Namen erscheint sie seit 1946 zehn Mal pro Jahr. Die Zeitschrift widmet sich den Fragen der Pädagogik und Didaktik.

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    Nikolaj Patruschew

    Nikolaj Patruschew (geb. 1951) war als Nachfolger Wladimir Putins von 1999 bis 2008 Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB. Von 2008 bis 2024 war Patruschew Vorsitzender des Sicherheitsrats – ein Gremium, das bisher aus den wichtigsten Politikern und Funktionären des Landes bestand. Im Mai 2024 hat Putin ihn zu seinem Berater für Schiffbau ernannt. Patruschew ist ein prononcierter Vertreter verschwörerischer Ansichten über die Außenpolitik westlicher Länder: Er hat wiederholt öffentlichkeitswirksam gefälschte Zitate als Beweis für eine feindliche Haltung westlicher Länder gegenüber Russland angeführt.

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    Roman Rogosin

    Roman Rogosin ist laut der unabhängigen Zeitung Novaya Gazeta ein Neffe des russischen Vize-Ministerpräsidenten Dimitri Rogosin. Er soll Mitglied in Direktorenräten von mindestens vier Rüstungsunternehmen sein, die in den letzten Jahren Staatsaufträge erhielten. Über die Vergabe solcher Aufträge entscheidet unter anderem der Vorsitzende der russischen Rüstungskommission, Dimitri Rogosin. Dieser dementierte den mutmaßlichen Zusammenhang und löschte seine Tweets, in denen er von seinem Neffen Roman berichtet hatte.

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    Dimitri Rogosin

    Dimitri Rogosin (geb. 1963) war von 2011 bis 2018 einer von damals neun Vize-Ministerpräsidenten Russlands. Von 2008 bis 2011 war er Russlands offizieller Vertreter bei der NATO. Seit 2011 hat Rogosin auch den Vorsitz der russischen Rüstungskommission inne. In dieser Eigenschaft soll er laut unabhängigen Medien Staatsaufträge an Firmen erteilt haben, in denen seine Familienangehörigen hohe Posten besetzen. Rogosin gilt als Hardliner, er vertritt betont antiwestliche und nationalistische Positionen. Mit der Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2018 schied Rogosin aus der Regierung aus. Er sitzt nun der russischen Raumfahrtorganisation Roskosmos als Generaldirektor vor.

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    russianplanes.net

    russianplanes.net war eine Luftfahrt-Website, die unter anderem eine Foto-Datenbank mit Einträgen zur russischen Luftfahrt und einen Online-Dienst zur Echtzeit-Positionsdarstellung von Flugzeugen enthielt. Ende Februar 2018 ging die Seite offline. Die Abschaltung wird mit einem Artikel der russischen Nachrichtenplattform rbc.ru in Verbindung gebracht. Diese hatte sich bei der Recherche um den Kokainschmuggel aus Argentinien auf Daten von russianplanes.net gestützt. Laut RBC wurde die Ladung (die von der Polizei zwischenzeitlich durch Mehl ausgetauscht worden war) mit der Flugbereitschaft der russischen Regierung geschmuggelt.

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    Kokain-Skandal (Argentinien)

    Ende 2016 wurden laut der argentinischen Behörden 389 Kilogramm Kokain in der Schule der russischen Botschaft in Buenos Aires gefunden. Vor diesem Hintergrund wurden im Februar 2018 fünf mutmaßliche Mitglieder eines Drogenrings festgenommen. Laut bisherigen Untersuchungen wurde das inzwischen von der Polizei durch Mehl ausgetauschte Kokain als Diplomatengepäck mit der Flugbereitschaft der russischen Regierung geschmuggelt.

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