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    Alexander Newski (Film)

    Alexander Newski ist ein Film von Sergej Eisenstein, der 1938 entstand. Die Grundlage für das Sujet stellte die sogenannte Schlacht auf dem Eise (1242) dar, bei der der Nowgoroder Fürst und spätere russische Nationalheld Alexander Newski eine Streitmacht des Livländischen Ordens vernichtete und somit die Ostexpansion der Kreuzritter beendete. Der Film, der kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erschien, wurde nachträglich oft als eine Metapher des sowjetischen Kampfes gegen Deutschland wahrgenommen. 

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    Shdanowschtschina

    Als Shdanowschtschina wird die repressive Kulturpolitik in der UdSSR in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre bezeichnet. Im Zuge dieser Politik wurden viele Schriftsteller, Künstler und Komponisten wegen angeblicher „Volksfeindlichkeit“, „Ideenlosigkeit“ und schlechter künstlerischer Qualität verurteilt. Unter anderem waren die Dichterin Anna Achmatowa und der Komponist Sergej Prokofjew betroffen. Der Name geht zurück auf den engen Mitarbeiter und Weggefährten Stalins, Andrej Shdanow, der in der Sowjetregierung unter anderem für die ideologische Arbeit und Kultur zuständig war.

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    Sergej Djagilew

    Sergej Djagilew (1872–1929) war russischer Herausgeber, Impresario und Kurator. Mit seiner Tätigkeit trug er maßgeblich dazu bei, dass russische Kunst und vor allem das Ballett in Europa bekannt geworden sind. 1909 gründete er die künstlerische Gruppe Ballets Russes,  in der berühmte Kunstschaffende wie der Komponist Igor Strawinsky, der Künstler Léon Bakst oder der Balletttänzer Wazlaw Nishinski und viele andere mitwirkten. Djagilews Ballets Russes, das über den Weltkrieg hinweg bis 1929 existierte, gilt als eines der bedeutendsten Ballettensembles des 20. Jahrhunderts.

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    Nikolaj Bulganin

    Nikolaj Bulganin (1895–1975) war Marschall der Sowjetunion, Vollmitglied des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der KPdSU und Verteidigungsminister. Er gehörte zum engsten Kreis Stalins, beteiligte sich aber nach Stalins Tod an der Entstaliniserungs-Kampagne von Chruschtschow. 

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    Georgi Malenkow

    Georgi Malenkow (1901–1988) war ein sowjetischer Politiker und ein enger Weggefährte Stalins. Er beteiligte sich maßgeblich an den Stalinschen Säuberungen und war ab 1939 Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der KPdSU. Nach dem Großen Vaterländischen Krieg wurde Malenkow Vollmitglied des Politbüros des ZK und galt zeitweise als zweitmächtigster Mann des Landes.

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    Haus der Gewerkschaften

    Das Haus der Gewerkschaften (russ. Dom Sojusow) in Moskau wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts für den russischen General und Staatsmann Wassili Dolgoruki-Krimski (1722–1782) errichtet. Nach der Oktoberrevolution 1917 fanden in dem klassizistischen Gebäude Räteversammlungen und Parteitage statt. Bei Staatsbegräbnissen wurden hier Politiker aufgebahrt, die später an der Kremlmauer bestattet wurden.

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    Führer (Stalin)

    Iossif Dschugaschwili hatte mehr als 30 Pseudonyme beziehungsweise Beinamen. Die Entstehung des Pseudonyms Stalin ist nicht klar nachvollziehbar, viele Historiker vertreten die Version, dass es sich auf Stahl bezieht, im Sinne von hart und unnachgiebig. Einer der häufigsten Beinamen Stalins war Führer (der Völker) (russ. Woshd (Narodow)). Die sowjetische Propaganda bezeichnete ihn darüber hinaus unter anderem auch als Lehrer, weiser Vater, Lokomotive der Revolution oder Baumeister des Kommunismus.

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    Linke Sozialrevolutionäre

    Die Linken Sozialrevolutionäre waren eine Partei, die sich 1917 von der größten russischen Partei, den Sozialrevolutionären, abgespalten hatte, weil jene ihnen nicht radikal genug waren. Die Linken Sozialrevolutionäre traten zunächst in die Regierung mit den Bolschewiki ein. Nachdem die Koalition zerbrach, bekämpften sich die einstigen Partner. 1918 wurden die Führer der Partei verhaftet und 1921 erfolgte die Auflösung. 

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    Brotfrieden

    Als Brotfrieden wird der zwischen der Ukraine und den Mittelmächten geschlossene Separatfrieden vom 9. Februar 1918 bezeichnet. Mit diesem Abkommen wollten sich die Mittelmächte die Ressourcen der Ukraine sichern. Die Erfolge waren indessen begrenzt.

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    Mittelmächte

    Mittelmächte wurden die im Ersten Weltkrieg verbündeten Deutsches Reich und Österreich-Ungarn genannt. Hinzu kamen das Osmanische Reich sowie Bulgarien.

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