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    Krasnaja Presnja

    Krasnaja Presnja ist eine Straße in Moskau. Sie befindet sich östlich vom Kreml im Stadtteil Presnenski (bis 1991 Krasnopresnenski), der oft auch als Krasnaja Presnja bezeichnet wird. Die Fußballmannschaft Spartak, die in dem industriell geprägten Stadtteil 1922 gegründet wurde, trug bis 1934 ebenso den Namen Krasnaja Presnja.

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    Netz „Internet“

    In offiziellen Dokumenten russischer Behörden wird Internet meistens als Set „Internet“ (dt. Netz „Internet“) bezeichnet. Viele russische Blogger und unabhängige Medien spotten über diese Tautologie und führen sie als Beispiel für die Unbeholfenheit russischer Netzpolitik auf. 

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    Renowazija

    Das Wort renowazija (dt. Erneuerung) gelangte erst 2016 in den allgemeinen russischen Sprachgebrauch, und zwar im Zuge der Diskussion rund um den Abriss alter Plattenbauten in Moskau. Als Fachbegriff bezieht er sich ansonsten vorwiegend auf die Industrie und bedeutet den Austausch veralteter Maschinen, in speziellen Fällen auch den Abriss und Neubau von einzelnen Werksgebäuden. Im Zusammenhang mit den Abrissmaßnahmen in Moskau wird der positiv belegte Begriff als euphemistisch kritisiert, weil er den Zwangsabriss von Häusern mit der daraus folgenden Umsiedlung der Bewohner nicht wiedergebe.

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    Oleksij Tschupa

    Oleksij Tschupa (geb. 1986) ist ein ukrainischer Schriftsteller und Dichter. Aus der zumeist russischsprachigen Ostukraine stammend, schreibt er allerdings vor allem auf Ukrainisch. Sein dystopisches Werk Aquarium wurde 2014 für den Literaturpreis BBC Ukrainian Book of the Year nominiert.

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    Serhij Leschtschenko

    Serhij Leschtschenko (geb. 1980) ist ein ukrainischer Investigativ-Journalist und Politiker in der Regierungspartei Block Petro Poroschenko. Seit 2014 sitzt er als Abgeordneter in der Werchowna Rada – dem ukrainischen Parlament. Mit rund 120.000 Followern auf Facebook gehört Leschtschenko zu den gewichtigsten Stimmen des Landes.

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    Odnoklassniki

    Soziales Netzwerk, in dem sich ehemalige Mitschüler oder Kollegen wiederfinden können. Gegründet 2006 von Albert Popkow, gehört es heute zur mail.ru Group, in dessen Besitz unter anderem auch das soziale Netzwerk VKontakte ist. Mit über 200 Millionen registrierten Nutzern und einer täglichen Besucherfrequenz von rund 45 Millionen (Mai 2017) gehört Odnoklassniki (dt. „Klassenkameraden“) zu den Top-Ten der beliebtesten russischen Websites.

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    mail.ru

    mail.ru ist ein russisches Techunternehmen und ein E-Mail-Dienst mit Hauptsitz in Moskau. Neben Russland gilt der Provider nach Eigenangabe auch in Belarus, Kasachstan und in der Republik Moldau als Marktführer. Zum Unternehmen gehören auch Soziale Netzwerke wie VKontakte und Odnoklassniki, die in vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion sehr populär sind. Die Besitzverhältnisse sind unklar, ein großes Aktienpaket hält indirekt Alischer Usmanow – einer der reichsten Menschen Russlands, der zum Umfeld von Präsident Putin gezählt wird. 

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    Errichtung eines Denkmals für Fürst Wladimir I.

    In der offiziellen russischen Erinnerungskultur gilt Fürst Wladimir I. (um 960–1015) als Begründer und Symbolfigur der russischen Staatlichkeit. Ihm zu Ehren sollte im Jahr 2015 ein Denkmal in der Moskauer Parkanlage Worobjowy Gory (dt. Sperlingsberge) errichtet werden. Unter anderem weil der Park als ein Schutzgebiet ausgewiesen ist, in dem Baumaßnahmen verboten sind, regte sich in der Moskauer Gesellschaft Widerstand gegen die Pläne. Daraufhin entschieden die Behörden, das Denkmal auf der Borowizkaja Ploschtschad zu errichten, in unmittelbarer Kreml-Nähe. Präsident Wladimir Putin eröffnete es feierlich im November 2016. 

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    Bebauung der Ländereien der Timirjasew-Akademie

    Ein Teil des rund 540 Hektar großen Geländes um die – rund zehn Kilometer vom Kreml entfernte – Russische Staatliche Agraruniversität, Timirjasew-Akademie sollte im März 2016 zur Bebauung freigegeben werden. Da viele Universitätsmitarbeiter und Anwohner dagegen protestierten, entschieden die Moskauer Behörden zunächst für den Verbleib des Geländes im Besitz der Akademie. Nach Angaben unabhängiger Medien sind die Pläne für die Bebauung damit jedoch noch nicht vom Tisch. 

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    Ochta-Zentrum

    Ochta-Zentrum ist die Bezeichnung für das nicht realisierte Bauprojekt eines Geschäftsviertels in St. Petersburg. Der Bauträger Gazprom wollte dort 2007 unter anderem seine neue Unternehmenszentrale hochziehen – ein Gebäude mit rund 400 Metern Höhe. Da das neue Viertel das Stadtbild wesentlich verändert hätte, erhoben viele Bürger und Stadtplaner Beschwerden. Das Projekt wurde eingestampft, im kleineren Maßstab setzt Gazprom es seit 2012 im St. Petersburger Stadtteil Lachta um.

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