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    Iwan Koslow

    Iwan Koslow (1779–1840) war ein russischer Lyriker und Lyrik-Übersetzer. Als Vertreter der Romantik war er zu Lebzeiten einer der bekanntesten Dichter des Landes.

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    Alexander Warlamow

    Alexander Warlamow (1801–1848) war ein russischer Komponist und Musikkritiker. In die russische Musikgeschichte ging er vor allem ein als Autor zahlreicher lyrisch-romantischer Kompositionen und klassischer Variationen russischer Volkslieder. 

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    Fjodor Sologub

    Fjodor Sologub (1863–1927) war ein russischer Schriftsteller und bedeutender Vertreter des Symbolismus. Obwohl er auch heitere Werke schrieb, wird Sologub zumeist auf seine Düsterkeit reduziert, die unter anderem in seinem Essay Der Mensch ist dem Menschen ein Teufel deutlich wird. Mit seinem 1902 vollendeten Roman Melki Bes (dt. Der kleine Dämon) etablierte er die Gattung des symbolistischen Romans.

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    Konstantin Balmont

    Konstantin Balmont (1867–1942) war ein russischer Lyriker des Symbolismus und einer der wichtigsten Vertreter des sogenannten Silbernen Zeitalters – einer Periode der russischen Literatur, die oft mit der Belle Époque verglichen wird. Anfang des 20. Jahrhunderts engagierte sich Balmont in der russischen Bewegung der Sozialdemokratie und schrieb neben symbolistischen auch revolutionäre Gedichte. Da er auch zum Sturz der Zarenfamilie aufrief, wurde er politisch verfolgt und musste zwischen 1906 und 1916 im Exil leben. Die Oktoberrevolution 1917 lehnte er ab, kehrte 1920 dem jungen Sowjetrussland den Rücken. Er emigrierte nach Frankreich, wo er, wie er schrieb, in „Einsamkeit, Elend, Seelenkrankheit“ lebte und 1942 verstarb.

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    Alexander Gretschaninow

    Alexander Gretschaninow (1864–1956) war ein russischer Komponist, der vor allem wegen seiner Variationen russischer Volkslieder berühmt war. Der als gemäßigter Traditionalist geltende Musiker emigrierte 1925 nach Paris, mit Kriegsbeginn zog er mit seiner Familie 1939 nach New York.

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    Alexander Glasunow

    Alexander Glasunow (1865–1936) war ein russischer Komponist, Dirigent und zwischen 1907 und 1928 Direktor des St. Petersburger Konservatoriuums. Aufgrund vielzähliger Anleihen aus der russischen Folklore wird sein mitteleuropäisch-klassischer Stil häufig mit dem von Pjotr Tschaikowski verglichen. 1928 verließ Glasunow die Sowjetunion, er starb 1936 in Paris.

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    Alexander Benois

    Alexander Benois (1870–1960) war ein russischer Kunsthistoriker, Publizist, Mitbegründer und wichtigster Vertreter der künstlerischen Strömung Mir Iskusstwa (dt. Welt der Kunst). Er galt als einer der wichtigsten Kunstkritiker des Landes, unter anderem führte er in der russischen Kunstwelt den Begriff Avantgarde ein. Nach der Oktoberrevolution 1917 leitete er zunächst die Gemäldegalerie der Eremitage, bevor er 1926 nach Frankreich emigrierte.

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    Gott, schütze den Zaren

    Boshe, Zarja chrani! (dt. Gott, schütze den Zaren!) war zwischen 1833 und 1917 die Hymne des Russischen Kaiserreichs. Uraufgeführt unter der Bezeichnung Gebet des russischen Volkes, wurde sie bei der offiziellen Einführung in Anlehnung an die Hymne des Vereinigten Königreichs umbenannt. 

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    Pjotr Lawrow

    Pjotr Lawrow (1823–1900) war ein russischer Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Narodniki-Lehre (dt. Volkstümler bzw. Volksfreunde) – eine Bewegung, die überwiegend in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand und für eine Annäherung der Bildungsschicht an das Bauerntum plädierte (ähnlich wie bei Rousseaus Losung vom „edlen Wilden“ und „zurück zur Natur“).

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    Estrada

    Der Begriff Estrada ist nicht trennscharf, üblicherweise wurden unter der Bezeichnung alle Richtungen der Bühnenkunst zusammengefasst, die in der Sowjetunion populär waren. Im engeren Sinne kann Estrada mit der deutschen Schlagermusik verglichen werden. Wegen der häufig propagandistischen Ausrichtung und üblicherweise wenig anspruchsvollen Texten wurde das Genre von Musik-Kritikern oft verrissen. Heute wird der Begriff Estrada häufig als Synonym zur einfachen, oft sentimentalen, Popmusik verwendet.  

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