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    Volkskünstler der UdSSR

    Volkskünstler der UdSSR war der höchste staatliche Ehrentitel für besondere Leistungen im Bereich der darstellenden Künste. Von 1936 bis 1991 wurden insgesamt 1006 Personen damit ausgezeichnet.

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    bleiben Sie indes optimistisch (Sacharow-Interview)

    Sacharows Inszenierung wird von der Theaterkritik bislang überwiegend positiv aufgenommen. Einige Kritiker werfen ihm jedoch vor, Sorokins Original in unzulässiger Weise verändert zu haben. So verortet der Regisseur das Geschehen nicht im Jahr 2027, das Sorokin beschrieb, sondern „100 Jahre nach der Premiere“. Auch der didaktische Anspruch Sacharows wird moniert: Er habe ein Happy End inszeniert, das sich auf extreme Weise vom düsteren und unheilvollen Ende des Originals unterscheide. 

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    Ptiza-Troika aus Gogols Die Toten Seelen

    Gemeint ist eine der berühmtesten Stellen aus dem Roman Die Toten Seelen von Nikolaj Gogol (1809–1852). Sie zählt zu den sogenannten lyrischen Abschweifungen in seinem Werk. Mit den Anfangsworten „Ach, du Troika, du schneller Vogel! Wer hat dich erdacht?“ deutet der Erzähler ein Gleichnis mit Russland selbst an. In vielen Schulen Russlands wird diese lyrische Abschweifung, in der sich Gogol eines bekannten russischen Volksliedes bedient, von den Schülern auswendig gelernt.

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    Aktivisten verhelfen Sorokin zu Ruhm und Ehre

    Wladimir Sorokin gilt als ein enfant terrible der russischen Literaturszene. Seine Werke provozierten mehrere Skandale und Kontroversen. So warfen beispielsweise Aktivisten der Jugendorganisation Iduschtschije Wmeste (dt. wörtl. die zusammen Gehenden) im Jahr 2002 seine stilisierten Bücher öffentlichkeitswirksam in eine Kloschüssel. Bekanntheit erlangte auch die Anzeige der Jugendorganisation, in der Sorokin der Verbreitung pornographischer Inhalte beschuldigt wurde. Im Jahr 2016 wurde Sorokin außerdem bezichtigt, in seiner Erzählung Nastja Kannibalismus zu verherrlichen. 

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    Lustration

    Im liberalen Diskurs über die Fehler der 1990er Jahre taucht der Begriff Lustration häufig als selbstverständlich auf. Er beschreibt vor allem den Austausch von staatlichen Eliten nach einem Machtwechsel: Die politisch vorbelasteten Personen an den Schlüsselstellen des Staates werden dabei entlassen und durch unverfängliche Gesichter ersetzt.   

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    Kunden Tschitschikows (Gogol Tote Seelen)

    Pawel Tschitschikow, der Protagonist des Romans Die Toten Seelen von Nikolaj Gogol, besucht viele Gutsbesitzer, um ihre verstorbenen Leibeigenen aufzukaufen. Gogol zeichnete Tschitschikows Kunden als grotesk und schrullig, sie werden oft als bestimmter russischer Typus interpretiert.

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    Lew Dodin

    Lew Dodin (geb. 1944) ist ein preisgekrönter Theaterregisseur (zuletzt bekam er im Jahr 2016 den Staatspreis der Russischen Föderation). Er gilt in Russland für viele als wichtigster Vertreter des sogenannten psychologischen Theaters – einer im 18. Jahrhundert entstandenen Theatergattung, die oft dem Realismus zugerechnet wird.

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    Slawophilie

    Slawophilie bezeichnete eine vor allem publizistische und religionsphilosophische Bewegung zur Mitte des 19. Jahrhunderts, die eine Einheit aller slawischen Völker und eine Rückkehr Russlands zu jenen Zeiten proklamierten, bevor Zar Peter der Große (1672–1725) an Westeuropa orientierte Reformen durchsetzte. Die Bewegung entstand vor dem Hintergrund der damals vieldiskutierten Frage nach Russlands Zukunft. Die sogenannten sapadniki (dt. Westler) forderten einen gemeinsamen Weg von Russland mit Europa, Slawophile glaubten demgegenüber, jedes Land, darunter auch Russland, habe einen eigenen Weg. Große Teile beider Strömungen befanden sich in Opposition zu der Politik des Zaren. In der Gegenwart wird der Begriff Slawophilie oft verwendet, um das Phänomen des russischen Nationalismus zu erklären.

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    Gennadi Chasanow

    Gennadi Chasanow (geb. 1945) ist ein sowjetischer und russischer Comedian, Schauspieler und Fernsehmoderator. Er ist in den 1970er Jahren mit seinen Monologen bekannt geworden. Für sein Schaffen bekam er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem den Verdienstorden für das Vaterland. Bei der Präsidentschaftswahl 2012 war Chasanow ein Vertrauensmann von Wladimir Putin. Seit 1997 leitet er das Moskauer Teatr Estrady.

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    Lenkom (Theater)

    Lenkom ist ein 1927 in Moskau gegründetes Theater. Zu Zeiten der Sowjetunion galt Lenkom als eine der wichtigsten Bühnen für moderne und experimentelle Inszenierungen. Auch in der gegenwärtigen Theaterlandschaft Moskaus, die über 150 Bühnen zählt, gilt Lenkom vielen als wegweisend.  

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