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    Hügelkönig

    Der Begriff „Hügelkönig“ verweist auf ein Kinderspiel, bei dem einer der Mitspieler auf einem Hügel oder einer Erhöhung steht und seine Gegner versuchen, diesen „König“ von dort zu vertreiben, um seinen Platz einzunehmen. Meist geschieht dies durch Schubsen, es gibt aber auch rauere Varianten des Spiels.

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    28 Panfilow-Helden

    28 Panfilow-Helden ist ein sowjetisches Propaganda-Motiv aus dem Zweiten Weltkrieg. Ende November 2016 wurde die Premiere des gleichnamigen Films gefeiert, der durch Crowdfunding und Förderung des Kulturministeriums finanziert wurde. Zwischen dem Kulturminister Wladimir Medinski und dem Leiter des Staatsarchivs Sergej Mironenko kam es im Vorfeld zu einem öffentlichkeitswirksamen Konflikt: Mironenko kritisierte, die Geschichte sei ein Mythos. Der Minister entgegnete harsch, er würde verstehen, wenn Mironenko den Job wechsle.

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    Isaak Babel

    Isaak Babel (1894–1940) war ein Schriftsteller und Journalist. Neben seinem vielbeachteten Band Die Reiterarmee publizierte er viele kleinere Texte. 1940 fiel Babel den Stalinschen Säuberungen zum Opfer. Er wurde hingerichtet, und seine Werke wurden verboten. Nach der Rehabilitation im Jahr 1954 wurden viele seiner Bücher wieder neu aufgelegt.

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    Drei-Buchstaben-Wort (chui)

    Gemeint ist das Wort chui (dt. Schwanz) aus dem russischen Mat – einer tabuisierten Vulgärsprache, deren Gebrauch in künstlerischen und medialen Erzeugnissen seit 2014 per Gesetz verboten ist.

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    Bremer Stadtmusikanten

    Gemeint ist ein sowjetischer Zeichentrickfilm von 1969 – ein Musical, das auf die Gebrüder Grimm und ihre Bremer Stadtmusikanten zurückgeht. Gennadi Gladkow (geb. 1931) komponierte die Zeichentrickfilm-Musik mit Rock’n’Roll-Elementen. Nach offiziellen Angaben erreichte deren Schallplatten-Ausgabe in den ersten zwei Jahren nach Erscheinen eine Auflage von 28 Millionen.

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    37 (Song von Leningrad)

    Anspielung auf das 2016 erschienene Lied 37 der Band Leningrad. In dem Lied singt Alisa Woks – bis März 2016 neben Sergej Schnurow als Frontfrau in der Band – über ihr Unglück mit 37. Dies sei ihre Schuhgröße, in der keine Schuhe zu finden seien.

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    Sergej Dowlatow

    Sergej Dowlatow (1941–1990) war ein russischer Schriftsteller und Journalist, der später in die USA emigrierte. Trotz seiner zahlreichen Versuche wurden seine Werke in der Sowjetunion nie gedruckt. Ab 1978 lebte er in den USA, wo er eine russischsprachige liberale Zeitung herausbrachte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden viele seiner Werke auch in Russland veröffentlicht.

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    Ja gadost, ja dran, sato ja umeju letat

    Strophe aus dem Lied Sery golub (dt. Graue Taube) von der Band Swuki Mu. Das Lied, das aus der Perspektive einer Taube gesungen wird, ist das erste Stück auf dem Debütalbum Prostye Weschtschi (dt. Einfache Dinge) von 1988.

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    Pjotr Mamonow

    Pjotr Mamonow (geb. 1951) ist ein Poet, Schauspieler, Sänger und Leader der Band Swuki Mu. Ende der 1980er war sie eine der wenigen Rock-Bands aus der späten Sowjetunion, die auch im Ausland Publikum fanden.

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    Boris Grebenschtschikow

    Boris Grebenschtschikow (geb. 1953) gilt als einer der Urväter der sowjetischen Rockmusik. Der Poet und Sänger gründete 1972 mit Anatoli Gunizki die in Russland allgemein bekannte und noch bestehende Band Aquarium. Der oftmals nach seinen Initialen benannte BG gilt als eine Integrationsfigur der russischen Jugendkultur der 1980er Jahre.

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