Autor:in

dekoder-Team


  • Gnose

    spid.center

    spid.center (dt. AIDS.Zentrum) ist eine Stiftung und Plattform für HIV- und AIDS-Aufklärung. Die Stiftung wurde offiziell im Juli 2016 gegründet, ihre gleichnamige Website ging jedoch schon im Februar 2015 online. Auf der Seite werden populärwissenschaftliche Texte zu den Themen HIV und AIDS veröffentlicht, außerdem bietet sie eine Datenbank mit Adressen, wo ein HIV-Test gemacht werden kann.

    Von

  • Gnose

    Desomorphin

    Desomorphin, das in der Drogenszene auch Krokodil genannt wird, ist ein starkes Opioid. Da es oft mit einfachen Mitteln hergestellt werden kann, gilt die höchst toxische Droge als die „Droge der Armen“. Bereits nach einmaligem Gebrauch können irreversible Schäden entstehen; nach Einschätzung der Jekaterinburger Stiftung Stadt ohne Drogen beträgt die Lebenserwartung eines Krokodil-Konsumenten durchschnittlich ein Jahr nach der Ersteinnahme. Es gibt keine handfesten Zahlen für die Verbreitung der Droge, Experten gehen von einigen Zehntausend bis zu einer Million Abhängiger in Russland aus.

    Von

  • Gnose

    Oblast Swerdlowsk

    Die Oblast Swerdlowsk ist mit rund 4,3 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Oblast im asiatischen Teil Russlands. Das Verwaltungszentrum der Region liegt in Jekaterinburg. Die viertgrößte Stadt Russlands hieß zwischen 1924 und 1991 Swerdlowsk, wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion aber umbenannt. Im Gegensatz dazu, behielt die Oblast Swerdlowsk ihren Namen.

    Von

  • Gnose

    Krassowski

    Anton Krassowski (geb. 1975) ist Journalist und TV-Moderator. Seine Live-Sendung vom 25. Januar 2013, bei der das Gesetz gegen die sogenannte „homosexuelle Propaganda“ Thema war, beendete er mit den Worten: „Ich bin schwul und genauso ein Mensch wie Wladimir Putin oder Dimitri Medwedew.” Sein Coming-Out erzeugte im Internet eine breite Resonanz und kostete ihn zugleich seinen Job als TV-Moderator. Krassowski leitet seit der offiziellen Gründung im Juli 2016 das Spid.Zentr (zu deutsch: AIDS.Zentrum) – eine Stiftung und Plattform für HIV- und AIDS-Aufklärung.   

    Von

  • Gnose

    Nowaja Shisn

    Die im April 1917 gegründete Tageszeitung Nowaja Shisn war ein parteiunabhängiges Organ, das den sozialistischen Kräften nahe stand. Ihre Positionierung zur Provisorischen Regierung und den Bolschewiki hat die Zeitung im Laufe des Jahres 1917 mehrmals geändert. Die Zeitung wurde im Juli 1918 geschlossen. Eine Zeit lang hat Maxim Gorki an der Zeitung mitgearbeitet.

    Von

  • Gnose

    Partei der Volksfreiheit (kadety)

    Die liberale Partei der Volksfreiheit (weitere Namen: Konstitutionell-Demokratische Partei, Kadetten) wurde im Zuge der Ersten russischen Revolution 1905 gegründet und wurde zu einer der einflussreichsten Parteien im vorrevolutionären Russland. Sie war ständig in der Staatsduma vertreten und dominierte in der Provisorischen Regierung 1917. Viele Mitglieder der Partei, darunter der Parteiführer Pawel Miljukow (1859-1943), sind nach der Oktoberrevolution ausgewandert.

    Von

  • Gnose

    Wolnost (Zeitung)

    Die im Jahr 1917 gegründete Tageszeitung Wolnost war Organ des Rates der Union der Kosaken Truppen. Chefredakteur der Zeitung war der russische Schriftsteller und Journalist Alexander Amfiteatrow (1862-1938). Im November 1917 wurde das Blatt mit der Zeitung Westnik Sojusa kasatschjich wojsk verschmolzen.

    Von

  • Gnose

    Sowremennoje slowo (Zeitung)

    Die liberale Tageszeitung Sowremennoje slowo wurde im September 1907 in St. Petersburg gegründet und bezeichnete sich selbst als parteiunabhängig und demokratisch. Inhaltlich war sie der liberalen Partei der Volksfreiheit nah. Anders als die Tageszeitung Retsch, die unmittelbar von der Parteiführung herausgegeben und direkt nach der Oktoberrevolution verboten wurde, konnte Sowremennoje slowo bis August 1918 erscheinen.

    Von

  • Gnose

    Delo naroda (Zeitung)

    Die Tageszeitung Delo naroda war Organ des Zentralkomitees der Partei der Sozialrevolutionäre. Sie wurde im März 1917 gegründet, musste aber bereits im Januar 1918 wegen „antibolschewistischer Propaganda“ schließen. Unter den Redakteuren waren auch einflussreiche Politiker, wie der Chef der Provisorischen Regierung Alexander Kerenski (1881-1979) und Landwirtschaftsminister Wiktor Tschernow (1873-1952).

    Von

  • Gnose

    Flucht der Kerenski-Regierung

    Als die Bolschewiki am 25. Oktober (7. November) 1917 die strategisch wichtigsten Punkte in Petrograd eingenommen haben, floh Alexander Kerenski, der Chef der Provisorischen Regierung, aus der Stadt nach Pskow. Dort versuchte er, den militärischen Widerstand und den Marsch auf die Hauptstadt zu organisieren. Die meisten Mitglieder der Regierung blieben dagegen in Petrograd und wurden in der Nacht von 25. auf 26. Oktober im Winterpalast von den Bolschewiki festgenommen.

    Von