Belgorod, Stadt und Region im Süden Russlands, ist Ausgangspunkt und zunehmend auch Zielscheibe im Russisch-Ukrainischen Krieg. Im Interview mit Sewer Realii reflektiert der Chefredakteur des führenden regionalen Telegram-Kanals Pepel Belgorod, Nikita Parmjonow, über Kriegsentwicklungen und die paralysierende Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung.
Die südrussische Regionalhauptstadt Belgorod ist ein wichtiges Militärzentrum in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine seit 2022. Das macht es zum Ziel des ukrainischen Verteidigungskampfes gegen den Aggressor. Wie sich der Krieg in seinem Herkunftsland auswirkt und was die Menschen vor Ort dazu denken, berichtet das Onlinemedium Sewer Realii.
In der russischen Duma haben unerwartet zwei Parteien Gesetzesentwürfe zur Bekämpfung häuslicher Gewalt eingebracht. Womöglich um Aktivistinnen das brisante Thema zu entreißen und es für eigene Regierungs-PR zu benutzen. Vorgesehen sind: höhere Strafen für Gewaltverbrechen, aber auch für Verleumdung. Und geschützt werden sollen besonders auch Männer. Das russische Onlineportal Glasnaja analysiert Chancen und Schwachpunkte der Entwürfe.
„Hier liegen solche Typen, schrecklich“, sagen die Krankenschwestern. Und behaupten: „Dass einer vom Krieg nicht mehr alle Tassen im Schrank hat, gibt es hier nicht.“ Die Patienten sehen das anders. Eine Reportage aus der russischen Militärpsychiatrie, wo Soldaten behandelt werden, die in der Ukraine gekämpft haben.