Autor:in

Sofija Rostowa


  • „Unerwünscht“ – Wie Russland seine Kriegsverbrechen versteckt

    In zehn Jahren ist Russlands Gesetz gegen „unerwünschte Organisationen“ zu einem mächtigen Repressionsinstrument gegen Zivilgesellschaften im In- und Ausland geworden. In letzter Zeit versucht Moskau damit zunehmend, die Arbeit ukrainischer NGOs zu verhindern, die russische Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten dokumentieren.

    In Politik von

    Kyjiw im Oktober 2019: „Wo ist Ervin?“ – Aktivist:innen der ukrainischen Nichtregierungsorganisation Krym SOS machen vor der Botschaft der Russischen Föderation mit kreativem Protest auf das Verschwinden von Personen wie des Krymtataren Ervin Ibragimov auf der von Russland annektierten Halbinsel Krym aufmerksam. Seit April 2023 gilt Krym SOS in Russland als „unerwünschte Organisation“. / Foto © Pavlo Bagmut/Ukrinform/Imago