1982: Ein Atomkraftwerk soll gebaut werden. Für die spätere Belegschaft entsteht die Siedlung Kamskije Poljany. 1986 geschieht die Katastrophe in Tschernobyl, der AKW-Bau wird gestoppt. Es beginnt ein reales Warten auf Godot in Kamskije Poljany, wo Jelena Dogadina aufgewachsen ist. Heute berichtet sie auf Takie Dela.
„Wohnung für eine russische Familie zu vermieten, Kaukasier unerwünscht“ – solche diskriminierenden Annoncen kennt laut Meinungsforschungsinstitut Lewada-Zentrum die überwiegende Mehrheit der Menschen in Russland. Mehr als ein Drittel der Befragten steht solchen Anzeigen positiv gegenüber,…
Fast wäre Andrej Ischtschenko Gouverneur des Primorski Krai geworden. Während der Auszählung sah es die meiste Zeit gut aus für den Kommunisten, doch dann änderte sich das Ergebnis schlagartig zugunsten des Kontrahenten von der Regierungspartei Einiges Russland. Ein Wunder?
Ruslan Boschirow und Alexander Petrow haben dem russischen Auslandssender RT ein Interview gegeben. Für Meduza wirft es jedoch nur noch mehr Fragen auf.
US-Fotograf Nathan Farb erzählt, wie er in den 1970er Jahren etwa 5000 Porträts in Nowosibirsk aufgenommen hat. Dorthin kehrt er jetzt zurück und sucht nach den Menschen auf seinen Fotos. Ein Filmteam aus Frankfurt begleitet ihn.
Auf YouTube hat der Chef der russischen Nationalgarde Viktor Solotow ordentlich Dampf abgelassen: „Ich fordere Sie zum Duell“, wandte sich der General und einstige Leibwächter Putins in einem siebenminütigen Video an Oppositionspolitiker Alexej Nawalny. Dessen Fonds…
Heute beginnt das russische Manöver Wostok 2018. Allein 300.000 Soldaten sollen daran beteiligt sein. Damit möchte Russland vor allem militärische Stärke demonstrieren, sagt auch Militärexperte Alexander Golz. Aber er traut den Zahlen nicht. Bemerkenswert sei dagegen die Beteiligung Chinas. Ein Kommentar auf The New Times.
dekoder wird drei!! … Da dürfen wir uns doch was wünschen, gell? Mit 18 wünscht man sich Geld … Aber mit drei? Da wirkt dieser Wunsch befremdlich, schlecht erzogen. Aber ja, liebe Leserinnen und Leser:…
Eine neue Sonntagssendung auf dem Staatskanal Rossija-1: Ist es ein Relaunch der Sowjetpropaganda, wie manche Kommentatoren schreiben, oder ein adäquates Mittel, um schlechte Umfragewerte aufzubessern? Dimitri Kolesew kommentiert auf Znak.
Perm-36 ist eine vollständig erhaltene Lageranlage aus Stalinzeiten. Am 5. September 1995 wurde dort ein Museum eröffnet. Was nun daraus wird, ist fraglich, denn die Organisation, die das Museum gründete und betrieb, musste sich auf Druck hin auflösen. Max Sher hat den Ort der Erinnerung für Meduza fotografiert.