Ein Dorf im sibirischen Burjatien muss schmerzlich das Wort „Mord“ lernen, weil zwei Familienväter ihre Ehefrauen getötet haben. Das Sibirien-Portal Ljudi Baikala hat den Ort besucht, um herauszufinden, wie die Menschen dort mit der Tragödie umgehen und warum jede Gräueltat heute mit Russlands Krieg in der Ukraine zu tun zu haben scheint.
Wie viele politische Gefangene gab es 2020, wie viele sind es heute? Wie hat sich die Bevölkerungszahl in Belarus verändert? Das belarussische Medium Pozirk hat Zahlen zusammengestellt, die die Umwälzungen seit den Massenprotesten vor fünf Jahren veranschaulichen.
Anwerber kassieren in Russland hohe Provisionen für Rekrutennachschub, auch Privatleute streichen Prämien für die Front-Vermittlung von Verwandten und Freunden ein. Verstka verschafft einen Einblick in die russische Rekrutierungsindustrie.
VEHA versteht sich als Erinnerungsaktivismus. In einem Projekt zeigt die belarussische Initiative Fotos aus dem ländlichen Belarus, auf denen sich Menschen vor Webteppichen präsentieren.
An den Ufern des Amur in Russlands Fernem Osten leben indigene Gemeinschaften noch immer einen naturverbundenen Alltag. Die französische Fotografin Claudine Doury hat sie besucht. Ihre poetischen, fast traumartigen Bilder erzählen von Erinnerung, Identität und dem Verschwinden traditioneller Lebensweisen.
„Sie sehen die Zukunft ihres Landes als liberale, demokratische Gesellschaft. Was ich NICHT SEHE. Auch nicht, wenn ich näher hinschaue, mir die Augen reibe, eine Brille aufsetze. ICH SEHE DAS NICHT.“ Der ukrainische Schriftsteller Boris Chersonski dämpft Hoffnungen auf die russländische Exil-Opposition und will sie doch nicht verteufeln.
Die belarussischen Behörden hindern Schulabgänger daran, zum Studium ins Ausland zu gehen. Pozirk hat für eine große Recherche mit Lehrern und Eltern im Land gesprochen und zeigt, wie der Staat Druck auf Schüler und angehende Studenten ausübt.