In der Ukraine lacht man lieber über Unsinnsmeldungen und Desinformation, als sich kräfteraubend zu empören. Lieselotte Hasselhoff widmet ihre Kolumne Popry wse* diesmal dem bewussteren Umgang mit Fehlinformationen und Psychologischer Kriegsführung.
„In Russland haben sie Orwell ein Denkmal gesetzt – Echt, wo denn? – Na ja, praktisch überall.“ Sozialanthropologin Alexandra Archipowa hat mit dem Medium Cherta über Inhalt und Funktion von Galgenhumor in Kriegszeiten gesprochen.
Am 9. Oktober 2026 eröffnete in München das Kulturfestival „Minsk x Minga“ mit einer Diskussion zur Lage der Menschenrechte in Belarus, mit dabei der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski. dekoder hat persönlich mit ihm gesprochen: über seine Haft, den Kampf für die Demokratie in Belarus und den Wert von Freiheit.
dekoder ist bei der Frankfurter Buchmesse zu Gast. Als Einstimmung auf das Fest der Literatur veröffentlichen wir ein Gespräch mit dem belarussischen Autor Alhierd Bacharevič, in dem er über seinen neuen Roman, das Leben im Berliner Exil und über Perspektiven einer friedlichen Koexistenz mit Russland spricht.
Unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ feiert Jubiläum: Im 25. Essay der Reihe fragt die Autorin und Künstlerin Olga Bubich, was die existenzielle Erfahrung der Belarussen im Kampf um Freiheit und Überleben auch uns lehren kann.
Pärchen, Soldaten und Menschengruppen, die vor zerfallenen Palästen oder Kirchen posieren – die Initiative VEHA-Archiv hat Fotos gesammelt, die viel über Kriege, Verluste und das Verschwinden von belarussischen Erinnerungsorten erzählen.
Die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Gestern im Morgen: In ihrem Essay für unser Projekt „Spurensuche in der Zukunft“ nimmt die Autorin Volha Hapeyeva unter die Lupe, welche Gewalten an ihr und der belarussischen Gesellschaft bei der Selbstfindung reißen.
Das Volk der Samen verliert seine Menschen, sein Land und seine Sprachen. Versuche zur Bewahrung der indigenen Identität werden von russischen Behörden als Separatismus verfolgt.
Unmengen digitaler Daten fragmentieren und integrieren neue Akteur:innen in den modernen Krieg. dekoder spricht mit Wissenschaftlerinnen über die digitalen Dimensionen des Russisch-Ukrainischen Krieges und die besondere Rolle des Messengerdienstes Telegram.
Partisanen, Heldenmut und Terror: Im belarussischen Film, staatlich oder unabhängig produziert, ist ein Ringen um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart entbrannt. Irena Kazjalowitsch analysiert Narrative und Bildsprache.