Am 30. Juli 2020 hat die staatliche belarussische Nachrichtenagentur BELTA bekanntgegeben, dass nahe Minsk 33 Söldner des russischen Militärunternehmens TschWK Wagner festgenommen wurden. Das belarussische Ermittlungskomitee leitete gegen die Söldner ein Verfahren wegen Organisation von Massenunruhen ein. Das russische Außenministerium dementierte jedoch und gab an, die Inhaftierten seien in Minsk lediglich zwischengelandet auf ihrem Weg nach Lateinamerika über Istanbul. Am 14. August setzte man die Söldner wieder auf freien Fuß und überstellte sie den russischen Behörden.
Die Ukraine beantragte die Auslieferung der russischen Kämpfer, doch Minsk übergab sie letztlich an Russland. Laut der russischen Zeitung Komsomolskaja Prawda soll auch der ukrainische Geheimdienst an der Festnahme beteiligt gewesen sein.