Medien

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-> Tamina Kutscher begann ihren journalistischen Werdegang mit einem Volontariat am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses, München, mit Stationen bei MDR Figaro und beim Berliner Kurier. Es folgte ein Slawistik-Studium in Regensburg, Kasan (Russland) und Berlin. Für das Goethe-Institut kuratierte sie unter anderem eine Filmreihe in der Ermitage, St. Petersburg. Zurück in Deutschland war sie fünf Jahre Chefin vom Dienst bei den Teletext-Nachrichten der ProSiebenSat1Media AG und außerdem bei diversen Filmfestivals tätig, unter anderem als Presseleiterin bei goEast, Wiesbaden. Von 2010 bis 2016 war sie Redakteurin und Projektleiterin beim Journalistennetzwerk n-ost. Dort war sie für internationale Recherche- und Medienprojekte zuständig, u.a. in Russland, der Ukraine, Belarus und Kasachstan. Heute ist sie im Vorstand von n-ost.

Mit Texten beschäftigt sie sich auch abseits der Redaktionsräume gerne, etwa als Jurorin, unter anderem beim Recherchepreis Osteuropa und beim internationalen Journalistenwettbewerb Belarus in Focus; oder als Gastdozentin an der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Potsdam.

-> Leonid A. Klimov studierte Kultur- und Literaturwissenschaften in St. Petersburg, promovierte zum kandidat nauk und schloss danach ein zusätzliches Masterstudium des Kultur- und Medienmanagements in Hamburg an.

Seit 2008 ist er tätig an der Grenze zwischen den Bereichen Wissenschaft und Kultur. So unterrichtete er an der philologischen Fakultät der Universität St. Petersburg und im Institut für Slavistik in Kiel, arbeitete als Kurator im Petersburger Vladimir-Nabokov-Museum sowie als Spezialist für die wissenschaftliche Dokumentation in der Ermitage. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift Voprosy Museologii, organisierte und koordinierte für die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. das Projekt Museion21 und erhielt den DAAD-Lehrpreis 2014. Er hat Ausstellungskritiken und Essayistik veröffentlicht, unter anderem in der Zeitschrift Novyj Mir Iskusstva und für Fotobände.

-> Friederike Meltendorf wurde an der Humboldt-Universität Berlin Diplomübersetzerin. Nach ihrem Abschluss zu Tschechows Die drei Schwestern begann sie 2003 mit ihrer Tätigkeit als Literaturübersetzerin für Russisch und Englisch und begleitet als solche seitdem die Rezeption zeitgenössischer russischer Literatur in Deutschland. Mit künstlerischen Projekten und multimedialen Lesungen wirkte sie an modernen Formen von Literaturvermittlung mit. Ihre redaktionelle Erfahrung stammt aus ihrer Tätigkeit als Schlussredakteurin bei Fach- und Publikumszeitschriften. Mittlerweile unterrichtet sie literarisches Übersetzen an Universitäten in Freiburg, Tübingen und Hamburg und ist Mitglied des Hamburger Instituts für angewandte Kulturforschung postkartell e.V.

Für ihre Arbeit als Übersetzerin wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung 2013. Ihre neueste Publikation ist Matisse von Alexander Ilitschewski bei Matthes und Seitz Berlin, ein großer Moskau-Roman über die postsowjetischen Umbruchsjahre.

-> Anton Himmelspach hat Sozialwissenschaften, Philosophie und Geschichte in Vechta und Osnabrück studiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind vergleichende  Autoritarismusforschung, Nationalismus und Diskurstheorie. Zurzeit schreibt er an seiner Dissertation zum Legitimitätsdispositiv des Putinismus.

-> Alena Schwarz hat Integrierte Europastudien an der Universität Bremen studiert, und einen Masterabschluss in Slawistik an der Universität Hamburg angeschlossen. Sie publizierte zu Fragen von Staat und Pressefreiheit in Russland und kann auf vielfältige Arbeitserfahrungen im Bereich von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen zurückgreifen, etwa als Vorstandsmitglied des Vereins Copernicus e.V. Hamburg.

-> Daniel Marcus hat nach einem 18-monatigen Freiwilligendienst im belarussischen Minsk Philosophie, Psychologie und Ostslavische Philologie in Tübingen studiert. In dieser Zeit nahm er an einem Forschungsprojekt zu Sprache und Kognition im Studienkolleg der Uni Tübingen teil. Außerdem verbrachte er ein Jahr an der Philosophischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität in Moskau als Stipendiat des Programms Metropolen in Osteuropa. Bevor er zu dekoder kam, hat er deutsch-russisch-ukrainsche Bildungsprojekte organisiert und bei ZEIT ONLINE gearbeitet.

-> Ingo Petz arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist, Publizist und Redakteur, vor allem für Zeitungen, Zeitschriften und Internetmedien, zeitweise aber auch für das Radio. Sein Schwerpunktthema sind Protest- und Jugendkulturen in Osteuropa, aber auch die klassische politische und kulturelle Berichterstattung. Vor allem zu Belarus hat er sich mit Reportagen, Essays oder Analysen einen Namen gemacht. Nach dem Studium in Köln und Wolgograd und seinen ersten Jahren als Journalist arbeitete er in Neuseeland und in Aserbaidschan als freier Korrespondent. Seit 2005 lebt er in Berlin. Zusätzlich hat er ein paar Bücher geschrieben und Journalismus an Bildungseinrichtungen in der Ukraine und in Belarus unterrichtet. Aus seinem Interesse für Osteuropa und seiner Liebe zum Fußball ist 2014 das Demokratisierungsprojekt Fankurve Ost – Fußball-Fankultur in der Offenen Gesellschaft entstanden. In seiner Freizeit pflegt er seine Vinyl- und Buchsammlung und seine Liebe zum 1. FC Union Berlin.

-> Mandy Ganske-Zapf ist freie Journalistin und schreibt zu Themen aus und über Russland – im Großraum von Elbe, Spree und Moskwa. Sie arbeitet unter anderem als Redakteurin für dekoder.org und für den Mitteldeutschen Rundfunk. Zwischenzeitlich war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg in dem dekoder-Kooperationsprojekt Perestroika und Mauerfall als shareable content.

-> Martin Krohs hat Philosophie und Volkswirtschaft in Berlin und Fribourg (CH) studiert. Ende der „wilden Neunziger“ führten ihn Zufall und Neugierde nach Russland, wo er für insgesamt zehn Jahre blieb. In Moskau gründete er mit zwei Partnern eine internationale Buchhandlung, die zugleich Galerie und Kulturzentrum war und unter anderem mit dem Goethe-Institut Moskau eng zusammenarbeitete. Später kuratierte er Kulturprojekte und Ausstellungen und schrieb als Journalist für Publikationen wie NZZ, Zenith und Vokrug Sveta. Er lebt weiterhin parallel in beiden Kulturen und ist mit dem innerrussischen Diskurs ebenso detailliert vertraut wie mit dem europäischen Diskurs über Russland.
Als Philosoph beschäftigt sich Martin Krohs mit Themen der Wissenschaftstheorie und macht sie allgemein verständlich. Außerdem entwickelt er das Online-Publishing-Tool Pleks und erprobt paradoxe Formen des Publizierens auf antipublik.de.

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