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    Uladsimir Hnilamjodau

    Uladsimir Hnilamjodau (1937–2024) war ein belarussischer Literaturwissenschaftler, Literaturkritiker und Schriftsteller. Er entstammte einer Bauernfamilie im westlichen Teil von Belarus und absolvierte ein Literaturstudium an der Pädagogischen Fakultät der Universität Brest. Danach stieg er auf bis zum Direktor des Janka Kupala-Instituts an der Akademie der Wissenschaften. Seit 2008 war er Chefredakteur des Literaturverlags Halijafy, der von den Behörden des Lukaschenko-Regimes 2022 geschlossen wurde.

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    Jaryla Pschanitschny

    Jaryla Pschanitschny (richtiger Name: Uladsimir Banko, 1973–2015) war ein belarussischer Musiker, Künstler und Dichter. Sein Hauptwerk ist ein Poem darüber, wie „Janka davon träumte, Atomingenieur zu werden“, eine ironische Phantasmagorie über den Bau eines Atomkraftwerks in Belarus. Seine Gedichte schrieb er auf Trasjanka, der belarussisch-russischen Mischsprache. Zu Lebzeiten veröffentlichte er nur ein Buch.

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    Nikolaj Tscherginez

    Nikolaj Tscherginez (belarus. Mikalai Tscharhinez, geb. 1931 in Minsk) ist ein belarussischer Schriftsteller und Funktionär des Lukaschenko-Staates. Er studierte Jura an der Belarussischen Staatlichen Universität und machte bereits zur Zeit der UdSSR Karriere als Polizist und Kriminalbeamter. Er gilt als Begründer der belarussischen Kriminalliteratur und hat über 50 Bücher veröffentlicht. Im Lukaschenko-Regime wurde er mehrmals in den Obersten Sowjet gewählt. Von 2005 bis 2022 war er Vorsitzender des staatlichen Schriftstellerverbandes.

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    Henads Buraukin

    Henads Buraukin (rus. Gennadi Burawkin,1936–2014) war ein belarussischer Dichter, Diplomat und Journalist. Für die sowjetische Propagandazeitung Prawda arbeitete er als Chefreporter für die BSSR. Als Chefredakteur der Literaturzeitschrift Maladosz (dt. Jugend), als Leiter der staatlichen Radio- und TV-Anstalt oder als Abgeordneter des Obersten Sowjet setzte er sich immer wieder für die belarussische Sprache, Literatur und Kultur ein. Zwischen 1990 und 1994 war er ständiger Abgesandter der Republik Belarus bei den Vereinten Nationen.

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    Raman Cymberau 

    Raman Cymberau (russ. Roman Zimberow, 1981–2026) war ein belarussischer Verleger und Dichter. Geboren in Russland kam er bereits in Kindertagen mit seiner Familie nach Belarus. Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Ab 2001 verlegte er als Verlagsinhaber und Buchhändler junge belarussische Literatur und Sachbücher zur belarussischen Geschichte.

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    Bücherschmuggler 

    Bücherschmuggler oder Bücherträger (belarus. knihanoschy) sind ein Phänomen aus der litauischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Als Bücherschmuggler (lit. Knygnešiai) wurden Menschen bezeichnet, die zurzeit der Einschränkungen des Buchdrucks im Russischen Imperium Bücher und Zeitschriften in litauischer Sprache importierten und verbreiteten und sich so für die Stärkung der eigenen Identität und Kultur einsetzten.

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    Wneschekonombank

    Die Wneschekonombank, die russische Bank für Außenwirtschaft, ist ein staatliches Kreditinstitut mit Sitz in Moskau, aber fungiert als staatliche Entwicklungsbank und unterscheidet sich darin von klassischen Geschäftsbanken.

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    Gläserzerdeppern (Brauch) 

    Das Zerschlagen von Trinkgläsern, indem man sie auf den Boden oder an die Wand wirft, gilt als russischer Brauch. Das Ritual soll Glück bringen und überschwängliche Freude zum Ausdruck bringen. 

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