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Eduard Klein

Eduard Klein promovierte als Politikwissenschaftler an der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit den Antikorruptionsmaßnahmen im russischen und ukrainischen Hochschulsektor. Seit 2015 arbeitete er als Wissenschaftsredakteur bei dekoder und seit Herbst 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro von Marieluise Beck, die bis 2017 Abgeordnete der Grünen im Deutschen Bundestag war. 2017/2018 war er Referent für Internationale Politik am Zentrum Liberale Moderne und Redakteur von ukraineverstehen.de und arbeitet seit Sommer 2018 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Redakteur der Ukraine-Analysen an der Forschungsstelle Osteuropa in Bremen.

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Neueste Gnosen

Moskauer Staatliche Lomonossow-Universität

Am 25. Januar 1755 wurde sie auf Initiative des Universalgelehrten Michail Lomonossow gegründet: Die Staatliche Universität Moskau ist nicht nur die älteste, sondern auch die wichtigste und renommierteste Hochschule Russlands. Das Gründungsdatum am Tatjanin Den (dt. Tatjana-Tag) wird bis heute in Russland als Feiertag der Studierenden begangen.

Sergej Sobjanin

Die meisten Kandidaten des Kreml erleiden bei den Gouverneurswahlen 2018 Verluste. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin holt aber eines der landesweit besten Ergebnisse – und das in der Stadt mit dem erfahrungsgemäß höchstem Protestpotential. Anton Himmelspach fragt nach dem Schlüssel seines Erfolgs.

Entstalinisierung unter Chruschtschow

Als Nikita Chruschtschow am 25. Februar 1956 seine Rede beendet hatte, soll tosender Applaus aufgebrandet sein. So vermerkt es das Stenogramm des XX. Parteitags der KPdSU. Zeitgenossen hingegen berichteten von einer tödlichen Stille, die geherrscht haben soll. Jochen Krüger über Chruschtschows Geheimrede, die die Entstalinisierung einleiten sollte.

Juri Dud

Er gilt weder als Intellektueller noch als Oppositioneller. Vielmehr ist er ein Hipster mit perfekt gestyltem Haar, lässig gekleidet, das iPhone stets griffbereit. Mit seinen Interviews erreicht er ein Millionenpublikum. Eva Binder über Juri Dud, den neuen Medienstar im russischen Internet.

Verfassungskrise 1993

Die Ereignisse vom Oktober 1993 bilden die Grundlage für das heutige politische System Russlands. Philipp Casula über die Verfassungskrise, die eine politische Kultur der Stärke und Kompromisslosigkeit hervorbrachte.

Sachar Prilepin

Vom nonkonformistischen Oppositionellen zum patriotischen Medienliebling: Schriftsteller Sachar Prilepin polarisiert. Er kämpfte als Major im Donbass (Puschkin habe ihn dazu motiviert) und ist nun stellvertretender Leiter des Gorki Künstlertheaters in Moskau. Nina Frieß und Konstantin Kaminskij über den politisch-literarischen Dichterkrieger.

Hungersnot in der Sowjetunion 1932/33

„Ist es ein Wunder, dass meine Haare begannen zu ergrauen, als ich vierzehn Jahre alt war?“, erinnert sich ein Ukrainer an die Hungersnot 1932–33. Robert Kindler über die dramatische Hungerkatastrophe, der über sieben Millionen Menschen in der Sowjetunion zum Opfer fielen. 

Pawel Durow

Philologe und Programmierer, Internet-Unternehmer und Verteidiger des Rechts auf Privatsphäre: Pawel Durow forderte mit seinem abhörsicheren Messenger Telegram die russische Politik heraus und zieht daraus symbolischen wie realen Gewinn.

Leonid Wolkow

Wenn Alexej Nawalny Präsident wäre, dann wäre Leonid Wolkow der Chef seiner Administration. Doch zwischen Heute und der Präsidialadministration liegen – im günstigsten Falle – noch viele Nächte im Gefängnis. Jan Matti Dollbaum über den Oppositionspolitiker, der Nawalnys Präsidentschaftskampagne geleitet hat. 

Sommerweide der Tewlins, Jugra, Foto © Igor Tereschkow (All rights reserved)