Medien

Ruth Altenhofer

Ruth Altenhofer hat an der Universität Wien, in Rostow am Don und in Odessa Slawistik studiert. 2015 hat sie sich als Übersetzerin selbständig gemacht. Sie dolmetscht in der Psychotherapie für Flüchtlinge, übersetzt Fachtexte (oft Tourismus) und Comics/Graphic Novels. Als Literaturübersetzerin wurde sie 2012 und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Vor und während ihrer Tätigkeit als Übersetzerin war sie GUS-Referentin bei ACCORD (Austrian Centre for Country of Origin Information Research and Documentation) und arbeitet dort bis heute in der Redaktion der dazugehörigen COI-Datenbank ecoi.net.

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Neueste Gnosen

Oleg Nawalny

Oleg Nawalny ist der Bruder des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny. Einer größeren Öffentlichkeit wurde Oleg bekannt, als er 2014 in einem umstrittenen Betrugsprozess schuldig gesprochen und zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

Rentensystem

Am Eröffnungstag der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 legte die Regierung einen Entwurf zur Rentenreform vor. Tausende Menschen protestierten seitdem gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters. Eduard Klein über das russische Rentensystem, das für viele Experten ein Flickwerk darstellt.
 

Die Hymne der Russischen Föderation

Während die russischen Fans einstimmig „Russland, unser geheiligter Staat“ anstimmen, werden die Zuhörer unbewusst Zeugen einer musikalischen Zeitreise. Boris Belge über die Hymne der Russischen Föderation, Nationalstolz und das schwierige Verhältnis zur eigenen sowjetischen Vergangenheit.

Warlam Schalamow

„Jede meiner Erzählungen ist eine Ohrfeige für den Stalinismus“, schrieb Warlam Schalamow über seine Erzählungen aus Kolyma. Franziska Thun-Hohenstein über den Schriftsteller, dessen Werk heute zu den wichtigsten literarischen Zeugnissen über das Leben im sowjetischen Gulag gehört.

Russland und Europa

Ist Russland nur Abklatsch westlicher Vorbilder oder aber erlösendes Vorbild für ein fehlgeleitetes Europa? Ulrich Schmid über kontroverse Debatten und ein Fenster, das zeitweilig auf und wieder zugeht. 

Behinderung und Inklusion

Das Persönliche ist politisch, und das Politische wirkt persönlich: Auch Behinderung und der Umgang mit beeinträchtigten Menschen sind keine private Angelegenheit – Christian Fröhlich erklärt, wie Institutionen, Ideologien und politische Strukturen maßgeblich und nachhaltig die gesellschaftliche Marginalisierung Menschen mit Behinderung in Russland beeinflussen.

Murka

Obwohl es um Kriminelle und Banditen geht und das Lied voller Jargonwörter ist, ist Murka weit über die Grenzen der kriminellen Subkultur hinaus beliebt. Leonid A. Klimov über einen der bekanntesten russischen Chansons.

Russischer Bürgerkrieg

Dieser Krieg veränderte den eurasischen Großraum zwischen Berlin und Wladiwostok, Budapest und Peking, Murmansk und Teheran tiefgreifender als der Erste Weltkrieg. Nikolaus Katzer über den russischen Bürgerkrieg, der seinen Platz in der Erinnerungslandschaft Russlands und Europas bis heute noch nicht gefunden hat. 

Demokratija

Knapp die Hälfte der Bevölkerung erklärt in Meinungsumfragen, dass Russland eine eigene, spezielle Art von Demokratie brauche. Heiko Pleines über das Demokratieverständnis und die Zufriedenheit mit dem politischen System in Russland.

Sanktionen

Als Reaktion auf die Angliederung der Krim und Russlands militärisches Eingreifen in der Ostukraine verhängten die EU und die USA im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland. 2018 beschlossen die USA neue Sanktionen, unter anderem wegen Hackerangriffen und Syrien. Seitdem wird diskutiert: Sind Sanktionen sinnvolle Mittel, um Moskau Grenzen aufzuzeigen? Oder schüren sie nur die Eskalation? Janis Kluge über die Strafmaßnahmen und ihre Wirkung.

Selbstgedreht, 1987, Foto © Gennady Bodrov/The Lumiere Brothers Center for Photography (All rights reserved)