Quelle

Afisha

Afisha.ru ist ein russisches Online-Stadtmagazin für Unterhaltung, Veranstaltungen, Kultur und Lifestyle.

Es wurde 1999 von Ilja Oskolkow-Zenziper, Andrew Paulson und Anton Kudrjaschow in Printversion gegründet und war in den 2000er Jahren Trendsetter: Die innovative Form, bestehend aus Kommentar, Kritik und Foto über das Moskauer Kultur- und Nachtleben, zog eine große Leserschaft an. Auch eine ganze Reihe neuer Wörter, wie zum Beispiel „Hipster“, kamen offenbar vor allem über Afisha in die russische Sprache.1
 
2015 wurde die Printversion eingestampft und die gesamte Print-Redaktion gekündigt.2
 
Afisha gehört zur Medienholding Rambler&Co, dessen Manager Alexander Mamut ist – einer der reichsten Männer Russlands. Nach eigenen Angaben besuchen etwa 11,7 Millionen Menschen pro Monat die Seite. Der Hauptsitz der Redaktion befindet sich in Moskau.3 Afisha finanziert sich hauptsächlich durch Werbung.4
 

Gegründet: 1999
Chefredakteur: Filipp Wujatschitsch
URL: daily.afisha.ru/


1.freepapers.ru: Sovremennye jazykovye processy v SMI (na primere žurnala «Afiša»)
2.newsru.com: Redakciju žurnala "Afiša" yvolil v polnom sostave
3.afisha.ru: Ob «Afiše»
4.ebd.

 

 

 

 

Gnosen

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Wenn Alexej Nawalny Präsident wäre, dann wäre Leonid Wolkow der Chef seiner Administration. Doch zwischen Heute und der Präsidialadministration liegen – im günstigsten Falle – noch viele Nächte im Gefängnis. Jan Matti Dollbaum über den Oppositionspolitiker, der Nawalnys Präsidentschaftskampagne geleitet hat. 

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„Vom Gipfel der europäischen Zivilisation aus kann man wohl auch ganz Russland überblicken.“ Zum 200. Geburtstag schreibt Kririll Subkow über Iwan Turgenjew, dessen Werk viele russische und ausländische Autoren prägte.

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„Macht verfickt nochmal Lärm!“ Florian Coppenrath über den russischen Rap, seine Beziehung zur Politik und dominante Stellung in der Gegenwartskultur.

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Die meisten Kandidaten des Kreml erleiden bei den Gouverneurswahlen 2018 Verluste. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin holt aber eines der landesweit besten Ergebnisse – und das in der Stadt mit dem erfahrungsgemäß höchstem Protestpotential. Anton Himmelspach fragt nach dem Schlüssel seines Erfolgs.

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Perm-36

Als Graswurzelinitiative waren in den 1990er Jahren die Gedenkstätte und das Museum am Ort eines ehemaligen Straflagers entstanden. Die aktuellen Entwicklungen rund um diese Einrichtungen gelten vielen heute als Musterbeispiel für die staatliche Neuausrichtung der Geschichtspolitik und den Umgang mit zivilgesellschaftlichen Organisationen. Anke Giesen über Perm-36.

Der Vaterländische Krieg von 1812

Als Vaterländischer Krieg  ging Napoleons gescheiterter Feldzug gegen Russland im Jahr 1812 in die russische Geschichtsschreibung ein. Nikolaus Katzer über den Krieg, der im kollektiven Gedächtnis Europas den Platz im 19. Jahrhundert einnimmt, der dem Zweiten Weltkrieg im 20. Jahrhundert zufällt. 

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