Quelle

Afisha

Afisha.ru ist ein russisches Online-Stadtmagazin für Unterhaltung, Veranstaltungen, Kultur und Lifestyle.

Es wurde 1999 von Ilja Oskolkow-Zenziper, Andrew Paulson und Anton Kudrjaschow in Printversion gegründet und war in den 2000er Jahren Trendsetter: Die innovative Form, bestehend aus Kommentar, Kritik und Foto über das Moskauer Kultur- und Nachtleben, zog eine große Leserschaft an. Auch eine ganze Reihe neuer Wörter, wie zum Beispiel „Hipster“, kamen offenbar vor allem über Afisha in die russische Sprache.1
 
2015 wurde die Printversion eingestampft und die gesamte Print-Redaktion gekündigt.2
 
Afisha gehört zur Medienholding Rambler&Co, dessen Manager Alexander Mamut ist – einer der reichsten Männer Russlands. Nach eigenen Angaben besuchen etwa 11,7 Millionen Menschen pro Monat die Seite. Der Hauptsitz der Redaktion befindet sich in Moskau.3 Afisha finanziert sich hauptsächlich durch Werbung.4
 

Gegründet: 1999
Chefredakteur: Filipp Wujatschitsch
URL: daily.afisha.ru/


1.freepapers.ru: Sovremennye jazykovye processy v SMI (na primere žurnala «Afiša»)
2.newsru.com: Redakciju žurnala "Afiša" yvolil v polnom sostave
3.afisha.ru: Ob «Afiše»
4.ebd.

 

 

 

 

Gnosen

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Neueste Gnosen
Gnose Belarus

Die Beziehungen zwischen Belarus und der EU

Die Beziehungen zwischen der EU und Belarus gleichen seit ihrem Beginn vor 30 Jahren einer Achterbahnfahrt. Doch seit der Niederschlagung der Proteste im Herbst 2020 werden immer neue Tiefpunkte erreicht, Verträge gekündigt, Sanktionen verhängt. Fabian Burkhardt über ein kompliziertes Verhältnis.

Gnose

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Je kleiner die Mädchen, desto größer die Haarschleife? Die riesigen weißen bantiki, die Haarschleifen sowjetischer Schülerinnen waren Ikonen einer idealisierten sowjetischen Kindheit. Wie die Blumensträuße für die Lehrerinnen gehören sie auch heute noch zu den Bildern des ersten Schultags, dem 1. September.

Gnose

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Die sowjetische Schuluniform gab es nicht. Und neben dem Überstülpen staatlicher Werte eröffneten die Uniformen auch Möglichkeiten der Abgrenzung: nämlich das Spiel mit Varianten. Man konnte Uniformen aus anderen Republiken anziehen, die Accessoires variieren und die Uniform auf lässige Weise tragen, um Coolness zu demonstrieren und die Lehrer zu provozieren. 

Gnose Belarus

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Soligorsk ist eine der jüngsten belarussischen Städte. Und eine der reichsten. Lennart Petrikowski über eine Stadt, in deren Architektur und Wirtschaftsstruktur sich vergangene und gegenwärtige Ideologien besonders deutlich widerspiegeln.

Gnose Belarus

Die Brester Festung

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann auch die Schlacht um die Brester Festung. Der Widerstand der Besatzung ist in Russland und Belarus bis heute legendär und zentraler Bestandteil der Erinnerung an den „Großen Vaterländischen Krieg”. Doch es ist komplizierter. Christian Ganzer mit einer Gnose über selektive Erinnerung und verzerrte Fakten.

Gnose Belarus

Viktor Scheiman

Viktor Scheiman gilt als graue Eminenz der belarussischen Politik und rechte Hand Alexander Lukaschenkos. Sein Name fällt, wenn es um Waffenhandel, zwielichtige Devisengeschäfte und politischen Mord geht. Im Juni ist er unerwartet als Leiter des einflussreichen Verwaltungsamts des Präsidenten zurückgetreten. Eine Gnose von Waleri Karbalewitsch.

Gnose Belarus

Jüdisches Leben in Belarus bis 1917

Auf den Gebieten der heutigen Republik Belarus lebte früher ein großer Teil der weltweiten jüdischen Diaspora, zahlreiche Städte waren jüdisch geprägt. Dennoch zählt das jüdische Erbe zu den weniger beleuchteten Aspekten der belarussischen Geschichte. Eine Gnose von Anke Hilbrenner. 

Gnose

Deutscher Überfall auf die Sowjetunion

In den frühen Morgenstunden des 22. Juni 1941 überfiel Hitlers Wehrmacht die Sowjetunion. Claudia Weber über den Anfang des Großen Vaterländischen Krieges, die unerhörte Wendung in den zwischenstaatlichen Beziehungen und über Stalins Kalkül. 

Gnose

NATO-Russland Beziehungen

Die Beziehungen zwischen der NATO und Russland, sie hätten derzeit einen Tiefpunkt erreicht, „wie wir ihn seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr kennen“, so NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Ulrich Schmid zeichnet die gegenseitigen Hoffnungen und Enttäuschungen nach, von den 1990er Jahren bis heute. 

Gnose Belarus

Ales Adamowitsch

Zusammen mit Wassil Bykau bildete er das Zweigestirn der belarussischen Nachkriegsliteratur. Behutsam bündelte der ehemalige Partisan Ales Adamowitsch die persönlichen Stimmen der Überlebenden des Zweiten Weltkriegs in einem Chor und verwandelte sie in Literatur. Nina Weller über einen Schriftsteller und Menschenrechtler, dessen Stimme bis heute großes moralisches Gewicht hat. 

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