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The Village

The Village

The Village ist ein Online-Medium, das auf kulturelle und gesellschaftliche Themen in russischen Großstädten und dabei vor allem in Moskau spezialisiert ist. Es entstand zunächst 2010 als ein Blog über Moskau und wurde im Jahr 2012 zu einem klassischen Online-Medium umgewandelt. Neben aktuellen Nachrichten veröffentlicht The Village Artikel und Reportagen, die sich mit dem Leben in einer Großstadt beschäftigen: Orte, Menschen, Business, Unterhaltung, Gentrifizierung und Lifestyle stehen im Mittelpunkt des Mediums.

In seiner Selbstdarstellung betont die Redaktion von The Village, dass das Medium sowohl vom Staat als auch von den großen Wirtschaftsunternehmen unabhängig ist. Das Medium gehört dem Verlagshaus Look At Media, das sich auf online-Projekte spezialisiert hat. Das Verlagshaus gibt auch das online-Frauenmagazin Wunderzine, FurFurFurFur war ein russisches Onlinemagazin, das sich vor allem an jüngere Leute richtete. Das Magazin ging im Juli 2017 offline. – eine online-Zeitschrift für Jugendliche und das englischsprachige online-Magazin Hopes&Fears (mit Sitz in New York) heraus. Das erste Projekt von Look At Media, das Online-Magazin Look At Me, das dem Thema creative industries gewidmet war, wurde 2016 für unbestimmte Zeit eingestellt.

Eckdaten:

Gegründet: 2010
Herausgeber: Look At Media
Chefredakteur: Alexej Amyotow
URL: www.the-village.ru

Gnosen

im Gnosmos

als Text

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Neueste Gnosen

Russlands Arktispolitik

Russland erhebt den geopolitischen Anspruch auf rund 40 Prozent der gesamten Arktis. Dabei geht es dem Kreml vor allem um Rohstoffe, die dort vermutet werden. Umweltschutz spielt in der russischen Arktispolitik allerdings kaum eine Rolle. 

Gulag-Literatur

Literarische Zeugnisse der politischen Repression: Niedergeschriebene Erinnerungen – nicht nur von berühmten Autoren wie Solschenizyn und Schalamow – benennen das erlittene Unrecht in der Sowjetunion. Sie sind außerdem auch wichtige historische Quellen und gelten heute an russischen Schulen teilweise als Pflichtlektüre. 

Suleika öffnet die Augen

Der Roman Suleika öffnet die Augen von Gusel Jachina erzählt die Geschichte der sogenannten Entkulakisierung. Das Buch nimmt die jüngere Vergangenheit und damit die Erschütterungen, Verwerfungen und Traumatisierungen des 20. Jahrhundert in den Blick. Eva Binder über den großen Erfolg und die heftige Kritik, die der Roman und seine Verfilmung in Russland auslösten.

Russlands Jugend und der Zweite Weltkrieg

Der Große Vaterländische Krieg gehört zu einer wichtigen Ressource in der Entwicklung der russischen Identität. Doch wie bewertet Russlands junge Generation den Krieg? Und wie geht sie mit dem offiziellen Geschichtsbild des Kreml um? Nina Frieß und Félix Krawatzek über widersprüchliche Erinnerung der jungen Menschen.

„Ostarbeiter“

Lange gehörten sie in Deutschland zu den vergessenen Opfern des Nationalsozialismus. Auch 75 Jahre nach dem Kriegsende liegt noch ein Erinnerungsschatten über dem Schicksal der sowjetischen Zwangsarbeiter.

Juri Dud

Er gilt weder als Intellektueller noch als Oppositioneller. Vielmehr ist er ein Hipster mit perfekt gestyltem Haar, lässig gekleidet, das iPhone stets griffbereit. Mit seinen Interviews erreicht er ein Millionenpublikum. Eva Binder über Juri Dud, den neuen Medienstar im russischen Internet.

Iwan Iljin

Er gehört zu den Säulenheiligen der neuen konservativen Staatsideologie in Russland. Seine autoritäre und monarchistische Gesellschaftskonzeption wird in der Ära Putin für die Legitimierung der Vertikale der Macht eingesetzt. Ulrich Schmid über den russischen Religionsphilosophen Iwan Iljin, der am 9. April 1883 geboren wurde – und dessen gehaltvolles theologisches Werk heute von der politischen Vereinnahmung überschattet wird.

Leinwandbilder: Russen und Deutsche im Film

Feind- und Freundbilder auf Zelluloid, Wahnsinn ohne Logik und die Logik des Wahnsinns: Filmwissenschaftlerin Oksana Bulgakowa beschreibt, welche Bilder vom jeweils Anderen in Russland und Deutschland auf die Leinwand projiziert wurden und werden. 

Anton Tschechow

Der Vater der Drei Schwestern, der Landschaftsplaner des Kirschgartens und Autor von Stücken ohne Namen. Und der Vorläufer des Absurden. Am 29. Januar ist sein 160. Geburtstag. 

Vergangenes, ganz nah, Olga Schirnina, klimbim (All rights reserved)